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Auch Methionin beeinflusst die Fruchtbarkeit unserer Milchkühe

- 09.05.2025
Erfolgreiches Fruchtbarkeitsmanagement basiert auf optimaler und bedarfsgerechter Fütterung gesunder Tiere. Zudem nimmt eine Vielzahl von Stoffwechselwegen Einfluss auf den Fruchtbarkeitserfolg. Ein Beispiel dafür sind alle, durch Methionin regulierten Prozesse. Moderne Fütterungskonzepte gehen somit weit über die Bilanzierung auf gängige Nährstoffe wie Energie, Faser und Rohprotein hinaus. Neuere Untersuchungen zur Bedeutung von Methionin als funktionelle Aminosäure bestätigen dessen Einfluss auf verschiedenste Stoffwechselkreise.
Der Ration zugesetztes, metabolisierbares Methionin kann in der Transitphase die negative Energiebilanz reduzieren und das Immunsystem unterstützen. Dies wurde jüngst in einer Vergleichsstudie unter Einsatz von Mepron(85 % DL-Methionin, Evonik) geprüft. Besonders beeindruckend war der Effekt der Mepron®-Zulage auf die Futteraufnahme der Tiere. Sowohl vor als auch nach der Abkalbung steigerte Mepron® diese deutlich (Abbildungen). Der Befund geringerer Blutspiegel an ß-Hydroxy-Butyrat unterstreicht die weniger stark ausgeprägte negative Energiebilanz. Insbesondere die höhere Futteraufnahme in den ersten Wochen nach dem Kalben wird von der Wissenschaft direkt mit geringerer Krankheitsanfälligkeit, reduzierten Tierabgängen und verbesserter Fruchtbarkeit in Zusammenhang gebracht…. .

