AVA - Newsletter vom 12. Mai 2025

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Treibt ein Bär in Tirol sein Unwesen?

In einem Almgebiet bei der Gemeinde Umhausen in Tirol, rund 60 Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt, sind Bärenspuren im Schnee entdeckt worden. Außerdem wurden zwei tote Schafe sowie zwei tote Lämmer gefunden, wie das Land Tirol mitteilte. Es bestehe der Verdacht, dass die Tiere von einem Bären gerissen wurden. Mehrere Medien hatten darüber berichtet… .

Lesen Sie hier den Beitrag vom 09.05.2025

 

Österreich: Gewidmeter Studienplatz in der Veterinärmedizin: Info-Veranstaltung am 19. Mai in Innsbruck

Mit einem gezielten Maßnahmenpaket stärkt das Land Tirol die veterinärmedizinische Versorgung im öffentlichen Bereich: Erstmals wird in Zusammenarbeit mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein gewidmeter Studienplatz für Veterinärmedizin vergeben. Eine Info-Veranstaltung am 19. Mai 2025 im Landhaus 2 in Innsbruck bietet Interessierten von 17 bis 18.30 Uhr die Möglichkeit, sich unverbindlich über das Angebot zu informieren. Vor Ort wird auch ein Amtstierarzt Einblicke in seinen Berufsalltag geben.

„Die tierärztliche Versorgung muss sichergestellt sein. Deshalb investieren wir heute in die Fachkräfte von morgen“, betont Personalreferent Landeshauptmann Anton Mattle. „Mit dem gewidmeten Studienplatz unterstützen wir den Ausbildungsweg junger Menschen tragen dazu bei, die öffentliche Veterinärversorgung langfristig zu sichern.“

Mit Start im Wintersemester 2025/26 wird ein gewidmeter Studienplatz vergeben… .

Lesen Sie hier den Beitrag vom 11.05.2025

 

H5N1: Seuchengefahr in den USA

Die Vogelgrippe wütet erneut in den Vereinigten Staaten. Das bedroht Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung – und potenziell auch die öffentliche Gesundheit. Wie besorgniserregend die Lage wirklich ist, erfahren Sie HIER in einem Podcast von DocCheck.

In zwei weiteren Artikeln hatte DocCheck bereits über einen möglichen Ablauf und die Lage zur Vogelgrippe in den USA berichtet.

 

 

Corona-Hilfen in der Landwirtschaft:

Warum Bauernhöfe jetzt Briefe mit Rückforderungen bekommen

Viele landwirtschaftliche Betriebe – vor allem Schweinemäster – haben in der Corona-Zeit finanzielle Unterstützung in Form von Coronahilfen vom Staat erhalten. Nun, einige Jahre später, flattern unangenehme Briefe ins Haus: Die Behörden verlangen Geld zurück. Die Coronahilfen sollen sie zurückzahlen.

Was steckt hinter der Rückforderung?

Nach der Auszahlung der Corona-Hilfen verlangt der Staat eine sogenannte „Schlussabrechnung“. Dabei wird geprüft, ob der Umsatzrückgang wirklich durch Corona verursacht wurde – oder ob es vielleicht auch andere Gründe gab, wie z. B. die Afrikanische Schweinepest.

Ist das überhaupt rechtens? … .

Lesen Sie hier

 

Der besondere Fortbildungstipp für den SÜDEN

=BAY, A, CH, FL, I, ...  Für Tierärztinnen und Tierärzte:

Österreich/Tirol: Nabelerkrankungen/Neugeborenendurchfall des Kalbes und Co. & Interessante und verblüffende Fälle aus der Rinderpraxis: 04. – 05. Juni 2025 (Es gibt noch Restplätze!)

Tagungsort: A-6261 Strass im Zillertal (Tirol, Österreich)

Kursleitung: Dr. Annette Lorch, München & Dr. Günter Rademacher, Eching.

Resümee von Kursteilnehmenden der zwei vorigen Nabel & Co - Workshops:

„Dieser Workshop ist absolut zu empfehlen, weil praxisrelevant für jede/n Rinderpraktiker/-in und sofort für die täglichen Visiten "anwendbar".

Der „Nabel des Kalbes“ wurde/wird noch in vielen Fällen auf Milchviehbetrieben, meist aus ökonomischen Gründen, „vernachlässigt“, was sich nun aber grundlegend geändert hat.

„Kälber sind wieder teuer geworden!“

Der Nabel des Kalbes sollte aus Tierschutz- und Tierwohlgründen nicht vernachlässigt werden!

Im Workshop geht es "Rund um den Kälbernabel" (incl. Diagnosen, Therapien, OP’s …), aber auch: neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus tierärztlicher Sicht zum Neugeborenendurchfall und Co… ,  welches am ersten Seminartag vorgestellt und diskutiert werden.

Am zweiten Seminartag werden sehr interessante, häufige und auch verblüffende „Fälle aus der Rinder-/Kälberpraxis“ des Klinikalltags besprochen und diskutiert: Diagnosen, Differenzialdiagnosen, therapeutische Maßnahmen, Prognosen und viele Ihrer offenen Fragen werden entsprechend aufgegriffen und gemeinsam mit den beiden Referenten „abgearbeitet“.

Von Tierärztinnen und Tierärzten, als berufene Schützer der Tiere, wird und muss bei „Leiden und Schmerzen“ (wie z. B. bei Erkrankungen) der anvertrauten Tiere auf jeden Fall zum Wohle der Tiere gehandelt werden.

Nicht nur aus diesem Grunde bietet die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) dieses einmalige und besondere AVA-Intensivseminar an, um den milchviehbetreuenden Kolleginnen und Kollegen die „Problematik“ und die entsprechenden tierärztlichen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen – zum Wohle der Tiere und damit auch zum Wohle des landwirtschaftlichen Betriebes.

Unsere beiden Referierenden, Dres A. Lorch und G. Rademacher, sind absolute Spezialisten auf ihrem Gebiet. Sie vermitteln Ihnen gerne ihre zigjährigen Erfahrungen aus der Rinderklinik der LMU.

Die bisherigen Kurse dieser Art wurden von allen Teilnehmern sehr gut evaluiert, wobei die Praxisrelevanz ganz besonders betont wurde.

Schauen Sie sich das vollständige Programm/Anmeldung auf der AVA-Homepage HIER an.

Interessierte aus Österreich, der Schweiz, bzw. aus Italien sollen bitte nicht vergessen, Ihre UID-Nr. (ATU) bei der Anmeldung mit anzugeben.

Die Fortbildungspunkte für Tierärzte: 16 ATF-Std. /Bildungsstunden ÖTK: 14,00 BS allg.; 13,00 FTA-Wiederkäuer; 14,00 TGD

Wir würden uns freuen, Sie persönlich im Zillertal bei der AVA-Veranstaltung begrüßen zu dürfen

 

 

Österreich: Ein weiteres AVA-Kälberseminar für Tierärzte/ Landwirte /Berater bieten wir am 23. + 24. September in A-4681 Rottenbach bei Haas (OÖ) an.

Tierärzte sollten ihre „guten“ Landwirte und Landwirte ihre Tierärzte zum Seminar mit Prof. Dr. Martin Kaske und Dr. HJ Kunz mitbringen,

Themen: Haltung, Fütterung, Tiergesundheit, Prophylaxen, Metaphylaxen, Management,... für eine anschließende erfolgreiche Milchproduktion

Ziel des Seminars: Das aktuelle Wissen um Managementmaßnahmen und Co. rund um die Kälber- und Fresser- Gesundheit, -haltung und -aufzucht zur Vorbereitung für eine hohe Milchleistung mit langer Nutzungsdauer und bester Tiergesundheit für zukunftsorientierte Spezialisten (Tierärzte, Landwirte, Fütterungsexperten, Produktionsberater, …) in der Milch-produktion nach neuesten landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Wissenschaften auf Augenhöhe mit Landwirtschaft und Tiermedizin zu diskutieren… .

HIER erhalten Sie alle weiteren Infos.

 

AVA-Milchviehherden -Fütterungsseminar vom 06. -09. Mai 2025 in Steinfurt – ein Resümee

 

Von den beiden Tierärzte-Teilnehmern (Mag. Susanne Wiener und Mag. Leonhard Koblmüller aus Österreich) des AVA-Fütterungskurses vom 06. bis 09. Mai 2025, mit Dr. Richardt, erhielten wir eine schriftliche Evaluation zum Kurs, worüber wir uns sehr gefreut haben, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

09.Mai 2025 - Wir haben die gesamte Rückfahrt am Freitag nach dem Fütterungskurs von Steinfurt nach Österreich genutzt, um diesen wirklich einzigartigen Intensiv-Workshop noch mehrmals im Geiste durchzugehen und sind jedes Mal zu unserem gemeinsamen Schluss gekommen, dass dies zweifelsfrei die beste Fortbildung war, die wir bis jetzt besucht haben!
Allein die Organisation dieses Kurses mit einer überschaubaren Teilnehmeranzahl unter Beteiligung unterschiedlicher Berufssparten, ermöglichte eine einerseits familiäre Atmosphäre mit andererseits buntem, praxisnahem Input.

Der einzigartige Veranstaltungsort (das Bagno im Steinfurt) und die ausgezeichnete Verpflegung in der Tagungslokation, ließen keinerlei Wünsche offen.
Der sehr umfangreiche Kursinhalt wurde von Dr. Richardt sehr kurzweilig und „ansteckend“ unterhaltsam vermittelt. Besonders gefallen hat uns die Auflockerung seines Vortrages mit zahlreichen praktischen Fallbeispielen und Übungen, in denen die wichtigsten Kennzahlen der Rationsgestaltung immer wieder hervorgehoben wurden.

Den Entschluss zur Teilnahme an diesem AVA-Fütterungsworkshop fassten wir bereits im letzten Jahr, nachdem uns Dr. Richardt bei der AVA-Rindertagung im Frühjahr 2024 in Herrieden (Bayern) mit seinem damals leider viel zu kurzen Vortrag für dieses Thema begeistern konnte!
Abschließend möchten wir Dr. Richardt und dem AVA-Chef, EG Hellwig, nochmals zu dieser wirklich gelungenen Veranstaltung gratulieren! Auf jeden Fall können wir allen Kolleginnen und Kollegen der Rinderpraxis besonders dieses Fütterungsseminar ans Herz legen.

Wir freuen uns schon sehr auf weitere Fortbildungsgelegenheiten, die AVA ist uns immer eine Reise wert!
Vielen Dank und freundliche Grüße

Mag. Susanne Wiener + Mag. Leonhard Koblmüller, Rindertierärzte aus A-4121 Altenfelden in Oberösterreich

 

 

CRISPR-Schweine bald im Supermarkt: USA ebnen Weg für gentechnisch veränderte Lebensmittel

Durch eine gentechnische Veränderung können Schweine resistent gegen einen Virus gemacht werden. Die US-Zulassungsbehörde FDA hat jetzt die Weichen für die Tiere als Konsumprodukt gegeben.

Das PRRS-Virus (Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom) ist in der Schweinehaltung verheerend. Das Atemwegsvirus befällt Tiere in Massenbetrieben und tötet vor allem Ferkel, teils noch im Mutterleib, teils kommen sie zu früh zur Welt und haben dann Entwicklungsschwierigkeiten. Für die Landwirte ist es schwer, die Ansteckung weiterer Tiere einzudämmen und bedeutet hohe finanzielle Einbußen. Daher wird bereits seit einigen Jahren nach einem wirksamen Gegenmittel gesucht.

Das britische Unternehmen Genus hat sich daran gemacht, mithilfe der CRISPR-Geneditierung Schweine zu entwickeln, die gegen diesen Erreger immun sind. Das Unternehmen war nicht nur erfolgreich, sondern seine Schweine stehen nun kurz vor dem Eintritt in die Nahrungskette aufgenommen zu werden, nachdem kürzlich die Zulassung von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) kam… .

Lesen Sie hier den Beitrag vom 11.05.2025

 

 

Sparmaßnahmen im Bund: Tierschutzbeauftragte vor dem Aus?

Bei der ersten Zusammenkunft des neuen Bundeskabinetts wurden zahlreiche Positionen von Sonderbeauftragten abgeschafft. Von insgesamt 43 Stellen entfielen bereits 25 Posten. Die Bundesbeauftragte für Tierschutz, Ariane Désirée Kari, bleibt vorläufig noch im Amt, da ihre vertragliche Bindung erst Ende Mai endet. Der neu eingesetzte Agrarminister Alois Rainer (CSU) kündigte jedoch bereits Sparmaßnahmen im Bereich des Agrarhaushalts an, von denen Landwirte möglichst nicht betroffen sein sollen.

Die Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari hatte anlässlich der AVA-Tierärztetagung im April 2024 in Herrieden einen sehr guten und beeindruckenden Gastvortrag gehalten. mLesen Sie hier die Meldung vom 09. 05.2025

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