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Bedeutung des neuen Koalitionsvertrags für die Tiermedizin

- 11.04.2025
Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD geht in die richtige Richtung, aber… – so der bpt. Denn einige Forderungen des bpt zur Bundestagswahl fanden politisches Gehör, andere nicht.
Seit dem 09.04.2025 steht der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Nun ist klar, welche der Forderungen des Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) Gehör im politischen Berlin fanden und welche berufspolitischen Baustellen in der aktuellen Legislatur noch zu bearbeiten sind. Der bpt teilt mit, dass dabei deutlich werden würde: es geht grundsätzlich in die richtige Richtung, denn zentrale bpt-Forderungen zur Bekämpfung des Tierärztemangels, wie die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, Bürokratieabbau und Mutterschutz für Selbständige sind explizit im neuen Koalitionsvertrag genannt. Auch wenn im Detail noch Wünsche offen bleiben, trage die jahrelange Vorarbeit des bpt hier Früchte.
Natürlich hätte sich der bpt an der einen oder anderen Stelle mehr gewünscht, wie z.B. die komplette Abschaffung des staatlichen Antibiotikamonitorings. Hier gilt es nun die neue Bundesregierung beim Wort zu nehmen, die sich ‚bei jedem EU-Dossier für Bürokratieabbau einsetzen will‘, und für die Überarbeitung der übergeordneten EU-Tierarzneimittelverordnung zu werben. Auch die Einführung einer flächendeckenden Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen, sowie eine verbindliche Regelung für die nach EU-Recht vorgeschriebenen Tiergesundheitsbesuche blieben offene Baustellen, so der bpt.

