Bio-Sauen: Gras soll bei der Fütterung eine größere Rolle spielen

Siliertes Kleegras soll Bio-Schweinen künftig als Sommer- und Winterfutter dienen. Eine Studie in Dänemark untersucht dies nun im Detail.

Kleegras soll bei der Fütterung von Bio-Schweinen bald eine größere Rolle spielen. Es gehe in der neuen Studie auch um den Ersatz von mineralischem Phosphor.

Eine neue Studie des Innovationszentrums für den ökologischen Landbau (Innovationscenter for Økologisk Landbrug - ICOEL) in Aarhus in Dänemark will den Futterwert von Phosphor in Kleegras für Bioschweine aufdecken.

Bis vor einigen Jahren wurde Raufutter für Sauen hauptsächlich als Beschäftigungsfutter für säugende Sauen sowie zum Füttern trächtiger Tiere angesehen. Kleegras, frisch oder siliert, war in den Futterplänen nicht vorgesehen, erklärt das dänische Fachmagazin Maskinbladet. Das jedoch könne sich nun bald ändern.

Kleegras: Phosphor als Herausforderung für Biobauern

Wie neue Studien des ICOEL zeigen, kann heimisches Kleegras-Eiweiß einen Teil des für trächtige Sauen eingekauften Eiweißes ersetzen. Nun müssten noch die Verdaulichkeit untersucht und die Futterpläne neu berechnet und angepasst werden. Dann folge der Test in der Praxis.

Die Herausforderung für die dänischen Biobauern bestehe laut Maskinbladet darin, dass dem Futter keine Phytase zugesetzt werden darf. Sie erhöht eigentlichen die Verdaulichkeit des Phosphors im Futter. Um den Bedarf der Schweine zu decken, werde derzeit Phosphor zugesetzt. Diesen aber können die Tiere nur in begrenztem Maße aufnehmen…. .

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