BW +Bay: Katastrophenfall wegen Futtermangel: Das müssen Bio-Landwirte jetzt beachten

Biobetriebe in Bayern und Baden-Württemberg dürfen aufgrund der Futterknappheit auf Antrag konventionelles Futter einsetzen.

Trockenheit und Dürre machen Tierhalter im Süden der Republik zu schaffen. In Bayern und Baden-Württemberg wurde jetzt der Katastrophenfall nach den EU-Öko-Vorschriften anerkannt. Was das bedeutet und worauf Biolandwirte achten müssen.

Die anhaltende Trockenheit hat in vielen Regionen Baden-Württembergs und Bayerns zu erheblichen Ertragseinbußen beim ökologischen Rau- und Feldfutter geführt. Die Landwirtschaftsministerien in Bayern und Baden-Württemberg haben deshalb am 7. August 2026 offiziell einen Katastrophenfall nach den EU-Öko-Vorschriften anerkannt.

Für Ökobetriebe mit Raufutterfressern eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, in begründeten Einzelfällen eine befristete Genehmigung zum Einsatz von nichtökologischem beziehungsweise nichtbiologischem Rau- oder Feldfutter zu beantragen. Voraussetzung ist, dass zuvor geprüft wurde, ob ausreichend ökologisches Futter zugekauft werden kann... .

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