Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
CO2 im Einkaufswagen: Milch und Käse treiben CO2-Bilanz der Ernährung nach oben
Klimaschutz mit Messer und Gabel: Was wir essen, hat immensen Einfluss auf unsere CO2-Bilanz. Experten haben überraschende Daten zusammengetragen – und halten ein ambitioniertes Ziel für möglich.

- 18.03.2026
Rund ein Viertel aller mit Konsum in Verbindung stehenden deutschen Treibhausgas-Emissionen geht einer neuen Analyse zufolge auf die Ernährung zurück. Der Konsum von Lebensmitteln in Deutschland verursache pro Jahr etwa 235 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente entlang der Wertschöpfungskette von der landwirtschaftlichen Produktion bis zu den privaten Haushalten, heißt es im Bericht der Denkfabrik Agora Agrar. »Etwa 70 Prozent davon entstehen durch den Konsum tierischer Produkte.«
Treibhausgase wirken sich unterschiedlich stark auf das Klima aus und werden der besseren Vergleichbarkeit wegen in CO2-Äquivalente umgerechnet. Konsumbezogene Emissionen sind solche, die dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen in einem Land zugerechnet werden – unabhängig davon, wo sie global anfallen.
Insgesamt kauft eine durchschnittliche Person in Deutschland dem Bericht zufolge etwa 642 Kilogramm Nahrungsmittel pro Jahr ein, also etwa 1,76 Kilogramm pro Tag. Nicht alles wird verzehrt, vieles wird weggeworfen. Allein etwa 120 Kilogramm entfallen den Angaben zufolge auf Milchprodukte wie Frischmilch, Joghurt und Käse… .


