CRISPR-Schweine bald im Supermarkt: USA ebnen Weg für gentechnisch veränderte Lebensmittel

Durch eine gentechnische Veränderung können Schweine resistent gegen einen Virus gemacht werden. Die US-Zulassungsbehörde FDA hat jetzt die Weichen für die Tiere als Konsumprodukt gegeben.

Das PRRS-Virus (Porcines reproduktives und respiratorisches Syndrom) ist in der Schweinehaltung verheerend. Das Atemwegsvirus befällt Tiere in Massenbetrieben und tötet vor allem Ferkel, teils noch im Mutterleib, teils kommen sie zu früh zur Welt und haben dann Entwicklungsschwierigkeiten. Für die Landwirte ist es schwer, die Ansteckung weiterer Tiere einzudämmen und bedeutet hohe finanzielle Einbußen. Daher wird bereits seit einigen Jahren nach einem wirksamen Gegenmittel gesucht.

Das britische Unternehmen Genus hat sich daran gemacht, mithilfe der CRISPR-Geneditierung Schweine zu entwickeln, die gegen diesen Erreger immun sind. Das Unternehmen war nicht nur erfolgreich, sondern seine Schweine stehen nun kurz vor dem Eintritt in die Nahrungskette aufgenommen zu werden, nachdem kürzlich die Zulassung von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) kam.

Welche Tiere sind genetisch verändert?

Die Schweine werden damit zu einer sehr kurzen Liste gentechnisch veränderter Tiere gehören, die man in den USA essen kann. Es finden sich auf der Liste nur sehr wenige Einträge, weil solche Tiere teuer in der Herstellung sind, regulatorische Hürden überwinden müssen und sich nicht immer auszahlen. Ein Beispiel: In den USA hat es etwa 20 Jahre gedauert, bis ein transgener Lachs mit einem zusätzlichen Gen, das ihn schneller wachsen lässt, die Zulassung erhielt. Anfang dieses Jahres hatte der Hersteller AquaBounty jedoch alle seine Fischfarmen verkauft und beschäftigte nur noch vier Mitarbeiter – keiner davon ist im Verkauf tätig… .

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag in DocCheck

Weitere News