Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
Dauerhitze fördert tödliche Infektion bei Hunden – was über den Rattenlungenwurm bekannt ist

- 01.07.2025
Er wächst in Schnecken heran, fühlt sich bei Regen besonders wohl und kann das Gehirn von Mensch und Tier befallen: Der Rattenlungenwurm breitet sich weltweit aus – und mit ihm die Angst vor einer unterschätzten Infektionsgefahr. Studien aus Europa und Australien zeigen alarmierende Entwicklungen. Wie groß ist das Risiko für Hunde in Deutschland?
Ein kleiner Parasit, der sich in Gärten versteckt und sich bei Regen besonders wohlfühlt, sorgt für große Besorgnis: Der Rattenlungenwurm (Angiostrongylus cantonensis) befällt Ratten, wird aber auch von den sogenannten „Killerschnecken“ übertragen. Die Art breitet sich global immer schneller aus und verursacht eine zunehmende Zahl schwerer Infektionen bei Hunden – mit potenziell tödlichem Verlauf oder bleibenden neurologischen Schäden. Im Folgenden erfahren Sie, was darüber bekannt ist und wie wahrscheinlich eine Ausbreitung des gefährlichen Tiers in Deutschland ist.
Rattenlungenwurm bereits in Europa angekommen
Angiostrongylus cantonensis zählt zu den Lungenwürmern. Verschiedene Arten dieser Parasiten sind in Deutschland bekannt und können vor allem durch Schnecken übertragen werden. Je nach Art der Lungenwürmer können Katzen sowie Hunde betroffen sein.
Allerdings handelt es sich bei dem Rattenlungenwurm wohl um eine besonders gefährliche Art – und einen Profiteur des Klimawandels. Ursprünglich 1935 in China als einzelne Art beschrieben (deswegen auch der Artname cantonensis), hat sich der spezielle Wurm über Asien in weiten Teilen der Welt ausgebreitet.
Für höchste Besorgnis sorgt er in Australien, wo Infektionen mit dem Parasiten seit 50 Jahren bekannt sind, sich nun jedoch verstärkt bei Hunden zeigen. Aber auch in Teilen Europas ist der Rattenlungenwurm bereits heimisch. Ein Blick in die Studienlage zeigt, wie besorgt Veterinäre und Biologen sind… .


