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Depression, Compassion Fatigue und Suizid in der Veterinärmedizin
Man kann inzwischen davon ausgehen, dass die Suizidrate weltweit in keiner anderen Berufsgruppe so hoch ist wie unter Tierärzt*innen, höher noch als unter Humanmediziner*innen.

- 21.02.2026
Tierärztinnen und Tierärzte leiden überdurchschnittlich oft unter Depressionen und sind stärker suizidgefährdet als andere Berufsgruppen. In der tierärztlichen Praxis sind ethische Konflikte und emotionaler Stress nicht vermeidbar. Doch Schulungen, Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote – nach dem Vorbild von Not One More Vet, einem Support Netzwerk in den USA – könnten helfen, die Suizidrate zu senken.
Insgesamt kann man inzwischen davon ausgehen, dass die Suizidrate weltweit in keiner anderen Berufsgruppe so hoch ist wie unter Tierärzt*innen, höher noch als unter Humanmediziner*innen.
Auch Veterinärmediziner*innen haben sehr viel häufiger mit Depressionen zu tun als der Bevölkerungsdurchschnitt. Eine von der Bundestierärztekammer (BKT) initiierte Onlineumfrage zum Burnout-Risiko ergab bereits 2011, dass über 40 Prozent der Tierärzt*innen eine deutlich höhere Stressbelastung haben als andere Berufsgruppen.
In Deutschland sind die möglichen Ursachen und Einflüsse, die zu einer insgesamt erhöhten Suizidgefährdung bei Veterinärmediziner*innen führen, noch nicht sehr weit untersucht.
In Deutschland gibt es erfreulicherweise inzwischen Hilfsangebote wie VETHILFE e.V. oder Vetivolution, zudem ist das Fortbildungsangebot rund um das Thema Mental Health deutlich breiter geworden…. .



