Deutsches Nachbarland kämpft mit drastischen Maßnahmen gegen "gefährlichstes Virus" MKS

Österreich greift auf drastische Maßnahmen zurück, um einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Land zu verhindern. Das Bundesministerium Inneres teilte mit, dass der Grenzverkehr an einigen Übergangsstellen zu Slowakei und Ungarn eingestellt wird.

Aus dem Ministerium heißt es: "Aufgrund der sich in Ungarn und der Slowakei ausbreitenden Maul- und Klauenseuche wurden auch in Österreich – über Ersuchen der Gesundheitsbehörden – Maßnahmen ergriffen." Die vorübergehende Schließung der Grenzübergänge gilt am 5. April. Die Sicherungen und Kontrollen der Grenzübergänge nehmen die jeweiligen Landespolizeidirektionen vor.

Laut dem "Standard" werden zwei Grenzübergänge Richtung Slowakei sowie 21 Grenzstellen Richtung Ungarn geschlossen.

Zur Slowakei bestehen bereits seit Herbst 2023 und zu Ungarn seit Herbst 2015 Grenzkontrollen, schreibt das Bundesministerium Inneres. Seit Ende vergangener Woche werden zusätzlich "im Auftrag der Gesundheitsbehörden polizeiliche Maßnahmen gesetzt". Diese umfassen die Anhaltung und Kontrolle von Fahrzeugen sowie die Überprüfung von notwendigen Dokumenten.

Einfuhrverbot für bestimmte Tiere und Produkte

Zu den weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche gehört unter anderem ein Einfuhrverbot für bestimmte Tiere und Produkte aus Ungarn und der Slowakei. … .

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