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Die große Multivitamin-Lüge
Der Glaube an Multivitamin-Pillen oder zumindest die „Kann-ja-nicht-schaden-Überzeugung“ sind ungebrochen. Der wissenschaftliche Tenor ist aber ein anderer – sterben NEM-Fans vielleicht sogar früher?

- 25.06.2025
Gezielt ausgewählt und individuell dosiert anstatt nach dem Gießkannenprinzip! In medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Fachkreisen dominiert die Auffassung, dass Nahrungsergänzungsmittel (NEM) der Prävention und/oder dem Ausgleich von Mikronährstoffmängeln für entsprechende sensible Personenkreise dienen. Ursache solcher Sensibilität können besondere Lebenssituationen (z. B. Schwangerschaft), Verhaltensweisen (Hochleistungssport, Mangel an natürlicher Sonnenlichtexposition), aber auch Malabsorptionssyndrome, Nahrungsunverträglichkeiten oder andere mit erhöhten Nährstoffmangelrisiken verbundene Vorerkrankungen sein.
Summary:
- Hype vs. Wissenschaft: Multivitamin-Präparate sind der Renner, doch Studien zeigen, dass sie weder das Leben verlängern noch vor Krankheiten schützen – im Gegenteil, sie könnten sogar schaden.
- Studienergebnis: Die Einnahme von Multivitamin-Präparaten zeigte keinen positiven Einfluss auf die Gesamtsterblichkeit, sondern war sogar mit einem leicht erhöhten Sterberisiko von 4 % bei regelmäßigen Konsumenten verbunden.
- Regeln? Fehlanzeige: Anders als Medikamente kommen Nahrungsergänzungsmittel ohne strenge Kontrollen auf den Markt, was dazu führt, dass fragwürdige Zutaten und Überdosierungen oft unerkannt bleiben.
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