Eieiei – beim Ostereierkauf auch das Tierwohl beachten

„Was für die "Evangelischen" anscheinend wichtig ist...“

Zum Frühstück, im Kuchen oder in Nudeln – 249 Eier haben die Deutschen im vergangenen Jahr laut Statistik gegessen. Mit deren Herkunft nehmen es Verbraucher oft nicht so ernst. Was Orientierung beim Kauf bieten kann.

Bio- und Freilandeier, Eier aus Bodenhaltung, Bruderhenneneier – man kann beim Einkaufen leicht den Überblick verlieren über deren Herkunft. Wem die Lebensbedingungen der Hühner nicht egal sind, sollte folgende Punkte beachten:

– Eier aus Freilandhaltung: Der Tierschutzbund bezeichnet sie als “die vergleichsweise tiergerechteste landwirtschaftliche Haltungsform von Legehennen, die der Natur am nächsten kommt”. Jedes Huhn hat demnach einen Auslauf von mindestens vier Quadratmetern und kann dort seinen ureigenen Bedürfnissen nachkommen: scharren, im Sand baden, picken und laufen. Fast jede vierte Ei kommt derzeit aus dieser Haltungsform.

– Eier aus ökologischer Erzeugung: Bei Bio-Eiern werden die Hennen ebenfalls im Freiland gehalten. Im Stall haben die Tiere etwas mehr Platz als ihre Artgenossen in Freilandhaltung; ihr Futter stammt überwiegend aus ökologischem Landbau. Mehr als jedes zehnte Ei kommt aktuell aus Öko-Produktion.

Eier aus Bodenhaltung / Eier aus Käfighaltung / Eier aus Bruderhahnaufzucht / Eier von Zweinutzungshühnern… .

Eier vom Nachbarn oder von Freunden: Die Hennen werden von privaten Hühnerhaltern aus Tierliebe gehalten und führen aufgrund strenger behördlicher Auflagen in Gärten und auf Freilaufflächen ein artgerechtes Leben.

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