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Einbrecher stehlen u.a. „Release 300“ aus Tierarztpraxis

- 26.04.2025
In eine Tierarztpraxis wurde am 25. April des Nachts eingebrochen und der dort befindliche Tresor entwendet. Anscheinend drangen die Diebe über ein Fenster in die Praxis in München ein und nahmen den Tresor, u.a. mit Bargeld und Injektionslösungen mit Pentobarbital-Natrium („Release 300“), mit.
Das Arzneimittel wird zur Euthanasie von Tieren angewendet und ist für Menschen bereits in kleinsten Dosen extrem toxisch. Die Konzentration von Pentobarbital im Produkt ist so hoch, dass bereits eine versehentliche Selbstinjektion oder die orale Aufnahme von 1 ml bei Erwachsenen schwerwiegende Effekte auf das zentrale Nervensystem zur Folge haben können. Berichten zufolge kann eine Dosis von 1 g Pentobarbital-Natrium (entsprechend 3,3 ml des Tierarzneimittels) beim Menschen tödlich sein.
Bei einer versehentliche Selbstinjektion muss sofort ärztlicher Rat eingeholt werden (die Packungsbeilage mitnehmen) und das medizinisches Personal auf die Barbituratvergiftung hinweisen. „Release 300“ unterliegt den Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes.
Was werden die Einbrecher wohl mit dem "tödlichen Arzneimittel" anfangen?


