Epizootische Hämorrhagie der Hirsche (EHD) beim Rind

Das Blauzungenvirus hat mit EHDV einen ebenfalls unliebsamen Verwandten. Das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland ist hoch. Ein Impfstoff für Rinder soll ab Herbst erhältlich sein.

Die Epizootische Hämorrhagie der Hirsche (epizootic haemorrhagic disease, EHD) ist eine Viruserkrankung der Wiederkäuer und Kameliden, die weltweit in Amerika, Asien, Afrika und Australien vorkommt und sich nun auch in Europa verbreitet.

EHD-Virus (EHDV) vom Serotyp 8 wurde 2022 erstmals in Europa nachgewiesen. Zunächst waren Italien und Spanien betroffen, 2023 dann auch Portugal und Frankreich. In unserem Nachbarland breitete das Virus sich innerhalb eines Jahres bis zur Bretagne aus. Im Südwesten Frankreichs wurde inzwischen eine Restriktionszone und an deren Grenze ein Impfgürtel von 50 km Breite eingerichtet, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Auch Belgien hatte bereits einen EHD-Fall zu verzeichnen: Im April 2025 wurde dort ein aus Frankreich importiertes (und gegen EHDV geimpftes) Rind positiv auf EHDV-8 getestet.

Insbesondere in Milchviehbetrieben ist mit erheblichen Produktionsverlusten durch Leistungsrückgang zu rechnen. EHD-Symptome sind Fieber, Läsionen im Maul- und Nasenbereich, Nasenausfluss und Lahmheit. Die Mortalität ist eher gering. Klinisch sind BTV und EHD beim Rind nicht zu unterscheiden…. .

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AVA-Info: Besuchen Sie die zweitägige  AVA-Tierärztetagtung  am 14. -15. Oktober in Herriedn (Franken/Bayern), wo diese Thematik  u.a. von unseren Referenten (DRes Christin und  Böttcher) relevante Infektionserreger in Rinderbetriebeb "abgearbeitet " werden. Es gibt sihcer spannende Diskssionen... .

HIER der LInk zur 2. AVA-Tierrztetagung in Bayern (Herrieden) mit allen Infos und Anmeldeformalia

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