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Ernährungs- und Fütterungsmanagementstrategien zur Verminderung von Hitzestress bei laktierenden Sauen
(Dies ist zwar in dieser Jahreszeit nicht "relevant", aber es bestätigt die Erfahrungen aus der Praxis... ).

- 03.11.2025
Die Studie bestätigt die negativen Auswirkungen sowohl von chronischem als auch von akutem Hitzestress auf die Futteraufnahme bei laktierenden Sauen und belegt die Wirksamkeit von Ernährungs- und Fütterungsmanagementstrategien zu deren Abmilderung.
Hitzestress, der durch den Klimawandel zusätzlich verstärkt wird, führt bei laktierenden Sauen zu einer deutlich geringeren Futteraufnahme. Dies wirkt sich auf ihr Wohlbefinden, ihre Milchproduktion und ihre Reproduktionsleistung aus, da die Verringerung der Energieaufnahme die Tiere dazu zwingt, Körperreserven zu mobilisieren. Um diese Auswirkungen abzumildern, werden Strategien vorgeschlagen, wie beispielsweise der Einsatz von Futtermischungen mit geringerer thermogener Wirkung oder die Anpassung der Fütterungszeiten, um die heißesten Tageszeiten zu vermeiden. Daher wurden zwei unabhängige Versuche unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt, um den Einfluss verschiedener Ernährungsstrategien (Standardfutter und weniger thermogenes Futter) sowie des Fütterungsmanagements bei laktierenden Sauen unter chronischem (V1) bzw. akutem (V2) Hitzestress zu untersuchen.
Fazit:
Ein weniger thermogenes Futter (ALI) bietet konsistentere Vorteile unter verschiedenen Hitzestress-Szenarien, während die Anpassung der Fütterungszeiten (DIS) insbesondere bei kurzfristigen Hitzeperioden wirksam ist, wobei jedoch deren Umsetzung von ausreichend flexiblen Fütterungssystemen abhängig ist. Die Wahl der geeigneten Strategie sollte sich daher nach der Art des Hitzestresses und der vorhandenen Betriebsinfrastruktur richten…. .

