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Erneut Trichinellen bei Wildschweinen – Amtstierarzt warnt

- 10.04.2025
Das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt Fälle von Wurmbefall in der Uckermark. Wo kommen die Tiere her und wie gefährlich ist der Verzehr von verseuchtem Fleisch?
Gleich zwei Verdachtsfälle hatte eine amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchung im Februar und März ergeben. Beide Tierproben wurden an das Bundesinstitut für Risikobewertung zur Feindiagnostik nach Berlin geschickt. Dort wurde der Verdacht auf Trichinellen, also Fadenwürmer, bestätigt. Das betroffene Fleisch wurde daraufhin unverzüglich entsorgt.
Die Tiere stammen aus den Regionen Wallmow und Hohenreinkendorf. Wie Uckermarks Landtierarzt Achim Wendlandt informiert, kann eine Infektion beim Menschen je nach Infektionsdosis zu milden bis schweren Krankheitssymptomen, in seltenen Fällen sogar zum Tod führen.
Der Mensch infiziert sich durch den Verzehr rohen oder ungenügend zubereiteten verseuchten Fleisches oder daraus hergestellten Produkten, wie Rohwurst oder Rohschinken.
Wendlandt warnt, dass die Parasiten nicht durch Räuchern, Pökeln oder Trocknen abgetötet werden. Damit ist insbesondere der Verzehr von Mett, Rohwürsten oder Schinken für den Menschen sehr gefährlich.

