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EU-Schlachtrindermarkt: Notierungen weiter freundlich

- 25.05.2025
Bei den Schlachtrinderpreisen in der Europäischen Union hat sich der Aufwärtstrend zur Monatsmitte weiter fortgesetzt. Dabei hatte insbesondere der Durchschnittspreis für Schlachtkühe in der Woche zum 18. Mai Rückenwind.
Für Jungbullen der Handelsklasse R3 wurden nach Angaben der EU-Kommission im Mittel der meldenden Mitgliedstaaten kaum mehr gezahlt als in der Vorwoche. Der Preis lag durchschnittlich bei 657,99 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) und damit 0,1% höher als zuletzt.
Ein deutlicher Aufschlag von 7,2% wurde für Italien gemeldet. Auch in Dänemark und Österreich konnten die Notierungen weiter zulegen, der Anstieg betrug jeweils 1,0%. Preissteigerungen von 0,6% und 0,5% wurden aus Polen und Frankreich gemeldet. In Spanien und Belgien mussten sich die Mäster mit jeweils 0,4% mehr zufriedengeben. Nahezu stabile Notierungen übermittelten Deutschland und Irland.
Ein weiteres Mal zulegen konnte die EU-Notierung für Schlachtkühe. Tiere der Handelsklasse O3 erlösten der Kommission zufolge durchschnittlich 590,77 Euro/100 kg SG und damit 2,5% mehr als in der Vorwoche. Besonders freundlich entwickelte sich die Notierung in Deutschland, wo es zu einem Aufschlag von 6,1% kam. In Österreich und Spanien verteuerten sich O3-Kühe um 4,2% beziehungsweise 4,0%.
In Italien belief sich das Plus auf 2,9%. Eine um 1,5% höhere Notierung meldete Frankreich, 1,0% betrug der Preisaufschlag in Dänemark. In Irland und Belgien wurden gegenüber der Vorwoche 0,9% beziehungsweise 0,1% mehr gezahlt. Einen Preisabschlag in Höhe von 3,7% meldete Polen.
Weiter bergauf ging es beim EU-Durchschnittspreis für Schlachtfärsen: Tiere der Handelsklasse R3 erzielten laut Kommission im gewogenen Mittel der meldenden Länder 665,01 Euro/100 kg SG und damit 2,0% mehr als in der Woche davor. Ein Aufschlag in Höhe von 8,4% wurde für Deutschland dokumentiert. In Österreich und Italien betrug das Plus 2,9% beziehungsweise 1,8%. Um 1,4% stieg der Preis in Spanien. In Frankreich wurden 0,8% mehr gezahlt als in der Vorwoche.
In Belgien und Dänemark musste man sich mit Aufschlägen in Höhe von 0,3% und 0,1% begnügen. Einen gegenüber der Vorwoche leicht niedrigeren Preis weist die Statistik für Irland aus. Der Rückgang gegenüber lag bei 0,1%. In Polen kam es gar zu einem Preisabschlag von 5,1%.... .

