Fachschaft der med.vet- Uni in Gießen (JLU) kritisiert Sparpakt

Die aktuellen Sparmaßnahmen im Rahmen des hessischen Hochschulpakts haben spürbare Auswirkungen auf die tierärztliche Ausbildung an der JLU.

Die Sparmaßnahmen des hessischen Hochschulpakts haben massive Auswirkungen auf die tierärztliche Ausbildung an der JLU, kritisiert die Fachschaft des Studiengangs.

Gießen – Die Sparmaßnahmen im Rahmen des hessischen Hochschulpakts beeinträchtigen nach Angaben der Fachschaft Tiermedizin die tierärztliche Ausbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen erheblich. Besonders betroffen seien praktische Lehrveranstaltungen, die einen zentralen Bestandteil des Studiums darstellten.

Durch Stellenkürzungen und ein Stellenmoratorium verschlechtere sich der Betreuungsschlüssel zunehmend. Praktische Übungen fänden in größeren Gruppen statt, Lehrveranstaltungen müssten teilweise reduziert werden, und krankheitsbedingte Ausfälle könnten häufig nicht mehr aufgefangen werden.

Als besonders kritisch bewertet die Fachschaft den Wegfall der Rinderherde am oberen Hardthof. Dadurch entfalle künftig das universitär organisierte landwirtschaftliche Praktikum, sodass Studierende dieses verpflichtende Praktikum eigenständig organisieren müssten. Gleichzeitig werde der Kontakt zu Nutztieren im Studium weiter eingeschränkt… .

 

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