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Fledermaus mit Tollwut auf Kita-Gelände im Saalekreis: 40 Kinder vorsorglich geimpft
Tier offenbar gestreichelt

- 21.07.2025
Im Bad Lauchstädter Ortsteil Milzau ist eine Fledermaus auf einem Kita-Gelände entdeckt worden. Nun steht fest: Sie war mit Tollwut infiziert. Kinder sollen das Tier gestreichelt haben. Den Eltern wird zur Impfung gegen die hoch ansteckende Viruserkrankung geraten.
Im Saalekreis sind nach MDR-Informationen 40 Kinder vorsorglich gegen Tollwut geimpft worden. Grund ist eine mit dem Virus infizierte Fledermaus. Das Tier hing tagelang an einer Kita im Bad Lauchstädter Ortsteil Milzau und verendete dort später. Über den Fall hatte zunächst die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet. Demnach hatten die Kinder Kontakt zu dem Tier. Sie sollen es gestreichelt haben.
Bad Lauchstädts Bürgermeister Christian Runkel (CDU) wandte sich in sozialen Netzwerken an die Eltern der Kinder, die Kontakt mit dem Tier hatten. Er empfiehlt, die Kinder impfen zu lassen.
RKI: Tollwut ist hoch ansteckend, aber selten
Tollwut ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hoch ansteckend und wird überwiegend durch Bisse übertragen. Beim Hautkontakt mit dem Speichel oder der Schleimhaut eines infizierten Tieres kann das Virus übertragen werden, wenn die Haut verletzt ist.
In Deutschland sind Infektionen mit Tollwut laut RKI sehr selten. Seit dem Jahr 2001 seien insgesamt sechs Erkrankungen an das Institut übermittelt worden. Den letzten Tollwut-Fall gab es demnach im Jahr 2007. Der Mann war in Marokko von einem streunenden Hund gebissen worden. RKI: Tollwut ist hoch ansteckend, aber selten
Tollwut ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hoch ansteckend und wird überwiegend durch Bisse übertragen. Beim Hautkontakt mit dem Speichel oder der Schleimhaut eines infizierten Tieres kann das Virus übertragen werden, wenn die Haut verletzt ist… .


