Forschung soll Schlachten sanfter machen

Der Tod der Schweine und die Wahl des Gases

Forschung soll ermöglichen, aus der quälerischen Schlachtschweine-Betäubung mit Kohlendioxid auszusteigen. Den Ausschlag geben ökonomische Interessen.

Manchmal muss Forschung paradoxalen Fragen nachgehen. Untersuchungen, wie es ums Tierwohl im Schlachtprozess bestellt ist und wie es sich steigern lässt, gehören dazu. Ein Beispiel ist das von der Fördergesellschaft für Fleischforschung kofinanzierte Verbundprojekt „Tierschutzgerechte Gasbetäubung von Schlachtschweinen im Diplift- und Paternoster-System“.

Dem hat das Team den Kurznamen „Tiger“ verpasst, wobei die Endung „-er“ aus „Paternoster“ stammt. „Es sollte halt griffig sein“, erklärt Daniel Mörlein, Professor für Nutztierproduktqualität an der Uni Göttingen… .

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