Gefährliche „Krankheit wie Covid“(BTV-3) breitet sich in Südtirol aus

​​​​​​​Die Urlaubsprovinz Südtirol meldet jetzt mehrere Virusfälle bei Kälbern. Die Tiere stammen aus der Region. Ein Experte gibt einen ernüchternden Ausblick.

 Im Sommer waren bereits andere Italien-Regionen betroffen. Nun schlägt die Blauzungenkrankheit auch weiter nördlich um sich. Die Autonome Provinz Bozen-Südtirol informiert in einer Mitteilung, dass drei von zehn Kälbern am Ritten positiv auf das Virus getestet wurden. „Es handelt sich um in Südtirol geborene Kälber“, erläuterte Landestierarzt Paolo Zambotto. Die Diagnose schien nicht unerwartet zu sein. Indessen breitet sich auch am Rhein eine Seuche aus.

Für Menschen stellt das Virus keine Gefahr dar.

Dennoch ist die Krankheit meldepflichtig, weshalb Landwirte sie den zuständigen Behörden melden müssen. Landesrat Luis Walcher richtet einen Appell an die Landwirte: „Wichtig ist jetzt, ruhig und entschlossen zu handeln“. Die Behörden konzentrieren sich auf gezielte Überwachung und bieten Unterstützung für betroffene Betriebe an. Im Gegensatz zur Maul- und Klauenseuche ist eine Notschlachtung der Rinder nicht erforderlich.

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