Gestaltung von Schweineställen – Strategische Aspekte für die Zukunft (2/3): Biosicherheit

Die Entwicklung der Schweineproduktion hin zu großen Integratoren und die Ausbreitung hochgradig tödlicher Krankheiten wie der ASP haben dazu geführt, dass die Biosicherheit und die Methoden zum Schutz der mit großen Schweinebeständen verbundenen Vermögenswerte immer mehr in den Mittelpunkt rücken.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der globale Schweinesektor stark gewandelt. Vor allem die chinesische und asiatische Schweineproduktion hat eine extreme Entwicklung durchgemacht: Während sie früher von Tausenden von Hinterhofproduzenten dominiert wurde, sind es heutzutage einige wenige große Integratoren, die riesige Bestände in hochmodernen Anlagen kontrollieren. Darüber hinaus sind chinesische Unternehmen Vorreiter bei der Schweineproduktion in mehrstöckigen Gebäuden. Gleichzeitig hat sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) von Osteuropa bis nach Asien ausgebreitet und zu großen wirtschaftlichen Verlusten geführt, da ihr Millionen von Schweinen zum Opfer gefallen sind. Aufgrund dieser beiden Entwicklungen sind die Biosicherheit und die Methoden zum Schutz der mit großen Schweinebeständen verbundenen Vermögenswerte immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt.

Biosicherheit

Die Schweinehaltungsbetriebe werden immer größer, sodass Infektionskrankheiten verheerende Auswirkungen auf die Produktivität und den Gewinn haben können, da im schlimmsten Fall der gesamte Schweinebestand betroffen ist.

Um die Einschleppung von Krankheiten in die Bestände zu verringern, wurden neue Technologien entwickelt, wie z.B. Luftfilter und Überdruckbelüftungssysteme und die UV-Bestrahlung.

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