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GMO-Reform: Hanfanbau soll gefördert werden

- 27.07.2025
Im Zuge der Reform der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) möchte die EU-Kommission auch die Bedingungen für den Anbau von Nutzhanf verbessern. In dem am Mittwoch (16.7.) vorgelegten Verordnungsentwurf finden sich entsprechende Änderungsvorschläge.
Bislang schränkten Unstimmigkeiten zwischen Vorschriften in den Mitgliedstaaten die volle Nutzung des wirtschaftlichen Potenzials des Nutzhanfanbaus „insbesondere in Bezug auf die Blüten“ ein, heißt es in dem Dokument. Landwirte hätten oft Probleme, Beihilfen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu erhalten oder die Hanfprodukte zu vermarkten.
Um den Hanfanbau zu fördern, möchte die Brüsseler Behörde daher künftig sämtliche Teile der Pflanze im Anhang der GMO als landwirtschaftliches Produkt klassifizieren und dadurch Rechtssicherheit für die Landwirte schaffen.
Die Kommission betont, dass auch mit der neuen Rechtsvorschrift der Schutz der öffentlichen Gesundheit durch eine strenge Zertifizierung des Saatgutes und einen Grenzwert von 0,3% für das berauschende Tetrahydrocannabinol (THC) aufrechterhalten wird.

