Hautknotenkrankheit: Wegen Rinderseuche in Frankreich – Bund veranlasst Impfpflicht

«Lumpy-Skin-Disease» oder kurz LSD lautet der Name einer neuen Tierseuche, welche seit kurzem auch Schweizer Rinder und Büffel bedroht.

Ende Juni gab es in Frankreich einen Ausbruch. Damit die Seuche nicht den Weg in die Schweiz findet, hat der Bund eine Impfpflicht in Teilen der Westschweiz veranlasst.

In Frankreich, unweit der Schweizer Grenze, gab es in den letzten drei Wochen circa 30 Fälle der Hautknotenkrankheit. Die betroffenen Bauernhöfe mussten zur Seuchenbekämpfung sämtliche Tiere notschlachten.

In Bernex im Kanton Genf ist Landwirtin Lara Graf froh über die Impfung: «Was in Frankreich passiert, ist der schlimmste Albtraum einer Viehzüchterin.»

Auch wirtschaftlich sei das Notschlachten ein Verlust, weil die Entschädigungen nicht unbedingt den tatsächlichen Verlust der Tiere ausgleichen würden, so Graf weiter.

Behörden warnen vor Ausbreitung

Beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ist man besorgt. Martin Reist, Leiter Tiergesundheit und Tierschutz beim BLV, sagt: «Die Krankheit ist gefährlich wegen der grossen wirtschaftlichen Auswirkungen und weil sie leicht übertragbar ist und das Potenzial hat, sich über die ganze Schweiz zu verteilen.»… .

Hier die Meldung

Weitere News