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Hunde infizieren sich leichter mit antibiotikaresistenten Keimen als bisher bekannt
Offenbar ist doch kein naher Körperkontakt für die Übertragung nötig. Ihren Ursprung haben die Keime im Menschen

- 21.08.2025
Dass Antibiotika-Resistenzen bei engem Kontakt zwischen Mensch und Tier übertragen werden können, ist bekannt. Doch offenbar ist eine solche Übertragung auch ohne diese Nähe möglich. Das zeigen neue Forschungen der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dabei wurden Hunde in Ruanda auf potenziell pathogene und Antibiotika-resistente Keime untersucht. Zwei Drittel von isolierten Staphylococcus-aureus-Stämmen wiesen dabei Resistenzen auf, und das, obwohl die Hunde primär im Freien als Wachhunde gehalten werden. Der Großteil der Keime war menschlichen Ursprungs.
Die Forscherinnen und Forscher der Vetmed-Uni in Wien haben gemeinsam mit Kollegen aus Ruanda für ihre im Fachjournal Letters in Applied Microbiology veröffentlichte Studie Proben von fast 500 Hunden und Katzen aus dem afrikanischen Land auf Staphylococcus aureus (S. aureus) untersucht. Bei 65 Proben aus Nase und Ohren von Hunden wurde dieser Keim festgestellt…. .

