„Killer-Virus“ (ASP) wütet weiter: Suchhunde entdecken tote Frischlinge

Bei der fortdauernden Suche mit der Schweinepest-Suchhundestaffel im Sauerland sind drei weitere an der Tierseuche verendete Frischlinge gefunden worden.

Nach vorläufiger Einschätzung gehören sie zur selben Rotte der seit Mitte Juni in dem Wald bei Kirchhundem tot aufgefundenen Tiere, wie das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium mitteilte. Damit steigt die Zahl der festgestellten ASP-Fälle bei Wildschweinen im Sauerland auf elf.

Die Kadaver der Jungtiere seien innerhalb eines 500 Meter Radius um die bereits entdeckten, mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweine, aufgespürt worden, hieß es.

Damit bestehe keine Notwendigkeit, die sogenannte "infizierte Zone", in der besondere Schutzmaßnahmen gelten, auszuweiten, so das Ministerium.

In der betroffenen Region dürfen beispielsweise ausgewiesene Wege nicht verlassen werden. Hunde dürfen nicht frei herumlaufen.

Der Transport von Schweinen aus einem Betrieb, der in einer infizierten Zone gelegen ist, ist nicht erlaubt… .

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