Rufen Sie uns an: +49 (0) 2551-78 78
Kritik an Landwirtschaftsminister Rainer nach Fleisch-Aussage
Bundeslandwirtschaftsminister Rainer zweifelt am Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klimaschutz. Grüne und Naturschützer in Bayern reagieren mit Kritik – der Bauernverband hält den Blick allein auf Fleisch für zu kurz gegriffen.

- 29.08.2025
Der Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung, Alois Rainer (CSU), stellt offenbar den Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und Klimawandel infrage. Dem ARD-Magazin "Panorama" (NDR) sagte Rainer: "Mir ist der Klimaschutz ein wichtiges Ziel, und der Klimaschutz ist der gesamten Bundesregierung ein wichtiges Ziel. Das hat mit dem Fleischkonsum meines Erachtens nichts zu tun."
Auf schriftliche Nachfrage des NDR schreibt ein Ministeriumssprecher, Bundesminister Rainer habe zum Ausdruck bringen wollen, dass Klimaschutz mehr umfasse als Konsumverhalten, und dass die Bundesregierung den Menschen keine Vorgaben beim Konsum mache. "Wer Fleisch essen möchte, soll das auch tun dürfen", heißt es in der Antwort. Ob der Minister hohen Fleischkonsum für klimaschädlich hält oder nicht, lässt das Ministerium auch auf erneute schriftliche Nachfrage offen.
Gegen den traditionellen Sonntagsbraten haben auch die Umweltverbände nichts einzuwenden, für Mensch und Natur sei es aber gesünder, nicht täglich Fleisch zu essen, so der LBV. Und auch beim Bund Naturschutz heißt es: Wer gerne Fleisch ist, solle nicht komplett darauf verzichten, es brauche aber einen vernünftigen Umgang. … .




