Neue NPA Nr. 48 ausgeliefert

Die neue Ausgabe 48 der Fachzeitschrift der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) wird zur Zeit gerade an die Abonnenten ausgeliefert. Wieder können die Leser interessante Beitrage der Nutztierpraxis lesen.
Falls Sie die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL noch nicht kennen - fordern Sie doch ein kostenloses Probeexemplar an. Autoren der Nr. 48 sind : Prof. Hoy, Prof. Schnurrbusch, Rene Pijl, Dr. Janowitz, Prof. Hopp, Rechtsanwalt Dr. Hansen und Andere.
Bestellbar unter: info@ava1.de

 Aktuelle Seminare

07.11

Betreuung von Milchviehbeständen: Tierärztl. Fahrplan (Wiederholungsseminar)

(mehrtägig bis zum 08.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
20.11

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 21.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
28.11

GRUNDKURS nach Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV)

(mehrtägig bis zum 29.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
26.03

15. AVA Haupttagung 2015: Schweinesektion

(mehrtägig bis zum 29.03)(Veranstaltungsort: Göttingen)
26.03

15. AVA Haupttagung 2015: Rindersektion

(mehrtägig bis zum 29.03)(Veranstaltungsort: Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Pferdesektion

(mehrtägig bis zum 28.03)(Veranstaltungsort: Göttingen) (Workshop ist ausgebucht)

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19/09 07:07,Hamburger Abendblatt
19/09 06:56,Top Agrar Online

Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

Novemberangebot


Die Planungen für die 15. AVA-Haupttagung vom 26. -29. März 2015 laufen auf Hochtouren, als Einstimmung erhalten Sie den

Tagungsband der 14. AVA - Haupttagung 2014

(146 Seiten mit Beiträgen aus der Schweine- und Rindersektion) für 15,00 € incl MwSt (zzgl. Porto/Verpackung) statt bisher 48,50 €.

Auch als Stick für 15,00 € incl. MwSt (zzgl. Porto/Verpackung) erhältlich.

Zum Tagungsband

 

                                                                                                                                                       

20.10.2014

Chronischer Botulismus beim Rind existiert.

Die Ergebnisse einer Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover können  in keiner Weise beweisen, dass es die Krankheit nicht gibt.

Entgegnung zu der Pressemitteilung "Chronischer Botulismus" vom 8.8.2014 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft http://www.bmel.de/DE/Tier/2_Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ChronischerBotulismus.html

 

Zitat: "Ein direkter und deutlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von C. botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei Tieren kann nicht bestätigt werden."

 

unter Bezug auf:

Studie zum chronischen Botulismus Symposium am 12.09.2014 der Tierärztlichen Hochschule Hannover 

 

Zitat: "Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Clostridium botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei einzelnen Tieren bestätigen. Das deutet daraufhin, dass C. botulinum nicht der wesentliche Hauptverursacher des chronischen Krankheitsgeschehen ist“ (Prof. Dr. M. Hoedemaker, Ph.D., Tierärztliche Hochschule Hannover) 

 

Zitat: "Die Untersuchungen der Kotproben ergaben in keinem Fall einen Hinweis auf Botulinum-Neurotoxin. Somit kann die Hypothese des „viszeralen“ oder „chronischen“ Botulismus nicht bestätigt werden" (Dr. C. Seyboldt,Friedrich-Löffler-Institut, Jena) 

 

Zitat: "Die Untersuchung auf Neurotoxin bildende Clostridium spp.-Stämme ergab sowohl bei den Gärsubstratproben als auch Gärrestproben im Mausbioassay ausschließlich negative Befunde. Das heißt, die getesteten Biogasanlagen waren erfreulicherweise frei von Neurotoxin bildenden Cl. botulinum-Stämmen. Abschließend bleibt festzustellen, dass auch aus dieser Studie ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten ist und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des   Fermentationsprozesses ergeben haben." Prof. Dr. G. Breves, (Tierärztliche Hochschule, Hannover) 

 

 

Bewertung der erzielten Untersuchungsergebnisse und wissenschaftliche Richtigstellungen

 

Die Forschungsvorhaben 2810HS005 und 2810HS038 des BMEL sollten eine Fall-Kontrollstudie durchführen. Bei einem solchen Versuchsaufbau sind entsprechende statistische Anforderungen vorgegeben und einzuhalten.

 

Die untersuchten 139 Betriebe wurden teilweise nach einem bestimmten subjektiven Merkmalsschlüssel ausgewählt. Betriebe mit Botulismus (Erkrankungen, Verdacht, Labornachweis und Impfung) wurden von der Untersuchung ausgeschlossen, obwohl Betriebe mit Clostridien-Mehrfachimpfung (ohne Clostridium botulinum) aufgenommen wurden. Etwa die Hälfte der Betriebe wurde in Schleswig-Holstein durch das dortige Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein nach anderen Kriterien ausgewählt undvorgeschlagen.

 

Die Anzahl der Betriebe, die Auswahl der Betriebe und der einzelnen untersuchten Tiere entsprechen nicht den Anforderungen an eine Fall-Kontrollstudie.

 

Obwohl es sich um ein chronisches Krankheitsgeschehen handelt, wurden die untersuchten Betriebe jeweils nur an einem einzigen Tag, verteilt über alle Jahreszeiten, besucht. Es wurden auch nur ein einziges Mal Proben genommen.. In knapp 25 % der Betriebe wurden Botulinumtoxingene mittels unterschiedlicher molekularbiologischer Verfahren nachgewiesen. In keinem Betrieb wurde Botulinumtoxin in Kotproben gefunden.

 

- Ein negativer Mäusetest auf Botulinumtoxin sagt nur aus, dass der Test negativ, nicht aber dass kein Toxin vorhanden war. Bei chronischen Krankheitsgeschehen kann der Toxingehalt unter der Nachweisgrenze liegen.

- Mit dem Ergebnis einer einzigen Probe kann nicht auf gegebenenfalls Monate zurück liegende auslösende Erkrankungsfaktoren geschlossen werden.

 

Daraus aber verallgemeinernd zu schließen, und glauben zu machen, dass eine chronische Erkrankung von Rindern in den etwa 150000 deutschen Rinderbetrieben nicht auch durch C. botulinum hervorgerufen werden kann, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Auswahl und Zahl der untersuchten Betriebe, Tiere und Einzelproben sind statistisch nicht ausreichend um gesicherte Aussagen zu machen.

 

Die daraus abgeleitete Behauptung, durch die durchgeführte Studie sei nunmehr erwiesen, dass es die Erkrankung "chronischer Botulismus bei Rindern" nicht gäbe, ist somit eindeutig falsch. Deshalb ist die Ablehnung von Anträgen zur Genehmigung einer  spezifischen Impfung gegen Botulismus nicht gerechtfertigt.

 

In Teil 2 des Berichtes wird über "Mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen unter besonderer Berücksichtigung von Hühnertrockenkot als Gärsubstrat" berichtet. Diese Problematik wurde unabhängig von den untersuchten Betrieben durchgeführt. Es wurden Proben von 10 niedersächsischen Biogasanlagen durch das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe genommen und an ein anderes Untersuchungslabor als die Rinderproben der Studie geschickt.

 

- Verwertbare technische Angaben zu den Biogasanlagen und den untersuchten Proben fehlen völlig.

- Die Auswahlkriterien für die Betriebe sind nicht angegeben.

- Um eine statistisch verlässliche Aussage zu treffen, müssten von den etwa 1500 niedersächsischen Biogasanlagen bei nur 1% positiver Betriebe 271 Anlagen zufällig ausgewählt und überprüft werden.

- Laut DFG Merkblatt 396 sind je nach Anlagengröße 12-30 Einzelproben zu nehmen und dann entsprechend zu mischen um statistisch aussagefähige Proben zu erhalten.

- Bei einer durchschnittlichen hydraulischen Verweilzeit von mindestens zwei Monaten sind vier Proben an hintereinander liegenden Tagen als Einzelprobe anzusehen.

 

Statistisch handelt es sich hier um Ergebnisse von Einzelproben, deren Beschaffenheit im Einzelnen nicht erfasst wurde.

 

- Das Eingangsmaterial wurde nicht auf C. botulinum untersucht. Die Nachweisverfahren sind teilweise für C. botulinum nicht geeignet.

 

- In den Ergebnistabellen wird dargestellt, dass bei Anlagen mit Hühnerkotverwertung im Substrat 80 %, im Gärrest 100 % der Proben positiv auf den Krankheitserreger Clostridium perfringens sind. Bei Betrachtung aller Anlagen sind es 80 bzw. 95 % für C. perfringens, und 2,5 bzw. 5 % für den Krankheitserreger Clostridium tetani. 

Die verallgemeinernde Behauptung, dass durch die durchgeführte Studie nunmehr erneut bestätigt sei, dass ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten sei, und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des Fermentationsprozesses ergeben haben, ist somit    eindeutig falsch.

 

 

Prof. Dr. Dr. Helge Böhnel, Göttingen; Prof. Dr. Monika Krüger, Leipzig; Prof. Karl-Hans Zessin, Berlin

 

Die Autoren stehen für weitere Informationen zur Verfügung

 

                                                                                                                                                                              

 

 

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts

Stand:
07.10.14

Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grund lage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Zum Gutachten

 

                                                                                                                                                                               

Der Erntedank - Sonderpreis vom 01. Oktober bis 31. Oktober 2014

 

 Das Handbuch Grobfutter für nur 9,00 € (+Porto/Verpackung) statt bisher für 12,50 €.

 

 

 

Grundfutter ist das A und O der Ernährung von Rindern aus physiologischer und ökonomischer Sicht. Das Grobfutter macht ca. 50 % der Futterkosten in Milchviehrationen aus und ist in den Wiederkäuerrationen mit einem Anteil von 50 – 90 % enthalten. Zum Grobfutter gehören das Grünfutter, auch als Weide, das Heu, das Trockengrünfutter, die Silagen und das Stroh, die den Aufbau des Handbuches bestimmen. Im 110-seitigen Buch werden die wichtigsten Prinzipien zur Herstellung und Aufbereitung der Grobfuttermittel genannt. Großen Raum nehmen die Beschreibung der wichtigsten Eigenschaften, sowie die Kennzahlen zum Futterwert und zur Futterqualität ein. Besonderer Wert wurde auf die Besprechung spezifischer Eigenschaften und Inhaltsstoffe unter besonderer Berücksichtigung des Auftretens von Ernährungsschäden bei Rindern gelegt. Die Interpretation erfolgt aus der Sicht der Rinderfütterung, d. h. des Einsatzes dieser Futtermittel in Rationen für Kühe und Jungrinder. Zum Schluss des Fachbuches wird im Kapitel „Grobfutterbedarf und –kosten", die wichtigsten Fakten für die betriebswirtschaftliche und futterwirtschaftliche Einordnung dieser bedeutenden Futtermittelgruppe zusammengefasst. Mit der Absicht, ein kurzes und prägnantes Material zum Grobfutter für die praktische Nutzung vorzulegen, ist dieses Handbuch entstanden. Die Autoren wünschen sich, dass das Fachbuch Hilfe und Unterstützung geben kann und dass es seinen Zweck erfüllt. Es ist für einen großen Nutzerkreis geschrieben. Praktischen Landwirten, im Futterbau und in Rinder(Milchvieh-)betrieben Verantwortlichen, Beratern, Tierärztinnen und Tierärzten der Milchviehbetreuung, Studentinnen und Studenten der Veterinärmedizin und landwirtschaftlicher Bildungseinrichtungen soll es die Arbeit und das Studium erleichtern. Allen, denen es um die Verbesserung des Inhaltes geht, sind die Autoren für grundsätzliche und detaillierte Anregungen und Hinweise außerordentlich dankbar. Das 110-Seiten umfassende Fachbuch aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) kann zum Preis von 9,00 € (+Porto/Verpackung) in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) erworben werden.

 

Das Handbuch kostet normalerweise 12,50 €.

 

Das Heft ist im Onlineshop oder  in Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer erhältlich. 

Tel.: 02551-7878; Fax: 02551-834300; E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder hier im Onlineshop

 

 

                                                                                                                              

 

Großbrand bei aniMedica  

 
Am Samstag Mittag (20.9.) steht eine Lagerhalle bei aniMedica in Flammen. Rund 110 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Bis Sonntagabend dauerten die Löscharbeiten.
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 
Lesen Sie auch die folgenden Links:
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 

 

Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.

 
Lesen Sie auch die folgenden Links:

Massentierhaltung: Das Wasser wird schlecht!

...160 Millionen Kubikmeter Gülle: In Deutschland verdreckt die Massentierhaltung das Grundwasser... . Weil Berlin nichts dagegen tut, droht Brüssel mit Konsequenzen. Ein Beitrag von 

Lesen Sie, was Herr Vorholz dazu zu sagen hat:

http://www.zeit.de/2014/37/massentierhaltung-guelle-grundwasser-bruessel/komplettansicht

 

und :

http://www.zeit.de/2014/37/guelle-stickstoff-alpen-todeszone-meer  

 

und:

https://www.facebook.com/diezeit/photos/a.129402053796680.23733.114803848589834/715293415207538/?type=1

 

 

Lesen Sie bitte aber auch den zu diesem Artikel verfassten Leserbrief von Herrn Georg Keckl, Agrarstatistiker aus Hannover. Da merkt man, wie ungenau und uninformiert "Panikmache" betrieben wird.
Man kann eher sehen, wie gern die Presse alarmistische Thesen glaubt und entsprechend schreibt. Schade, dass solche Journalisten bei solchen anerkannten Zeitungen arbeiten. Oder geht es mittlerweile nur darum, schlechte Nachrichten zu verkaufen (egal ob wahr oder gelogen/falsch)?
Hier der Link zum Leserbrief von G. Keckl 
 
 

                                                                                                                              

Hier die Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE  vom 08.09. 2014 zur Afrikanischen Schweinepest zur Beantwortung durch die Bundesregierung:

 

                                                                                                                                                       

 

                                                                                                                                                                                                 

 

Stellenangebot

 

Für eine Pferdeklinik mit Fahrpraxis in Süddeutschland wird eine Tierärztin oder ein Tierarzt in Vollzeitanstellung gesucht. Die Stelle ist auch für Berufsanfänger geeignet. 

 

Die Klinik ist komplett ausgestattet (u.A. CT/MRT/Szintigraphie), die Weiterbildungsermächtigung zum FTA liegt vor. 

 

 

 

Kontakt über die AVA oder  Dr. S. Wachtarz - 0171 9914139 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 
 

PEDV - eine Gefahr für unsere Schweineproduktion - AVA Tagung im September  behandelt auch dieses Thema

 

Die für Ferkel oft tödliche Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) kann auch über das Futter übertragen werden. Wie aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift „BMC Veterinary Research“ von Anfang August hervorgeht, ist dieser Nachweis US-Wissenschaftlern unter der Leitung des Forschungsdirektors der Veterinärklinik in Pipestone, Dr. Scott Dee, nun erstmals gelungen. Die Übertragung schien bisher von Tier zu Tier, über Gülle und über den Verkehr von ungereinigten Fahrzeugen und Personen möglich zu sein.Damit wurde ein weiterer Übertragungsweg der PEDV nachgewiesen. Durch PEDV wurden  bisher rund 8 Millionen Schweine bzw 13 Prozent des Schweinebestandes in den USA getötet. PEDV ist auch Thema der Jungsauentagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) vom 26. bis 27. September 2014.

 


  

Landvolk Presse Dienst vom 21.8. 2014: Tiergesundheit auf hohem Niveau

L P D - Ein positives Zeugnis hat der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, der deutschen Landwirtschaft in puncto Tiergesundheit ausgestellt. „Aus meiner Sicht ist der Gesundheits- und Hygienestatus grundsätzlich als gut zu bewerten“, sagte er im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ausdrücklich hob der FLI-Präsident den Stellenwert eines guten Managements hervor. Es hänge immer vom Tierhalter ab, seinen Bestand entsprechend fachgerecht zu führen, erklärte Mettenleiter. Entscheidendes Kriterium sei nicht die Größe der Bestände, sondern das Management. Dieses könne bei kleinen und großen Tierhaltungen gut oder schlecht sein. Der Virologe geht von einer anhaltend hohen Bedrohungslage für die Tierbestände durch Tierseuchenerreger aus. In Zeiten des globalen Güter- und Reiseverkehrs könnten auch Krankheisterreger innerhalb von einem Tag aus jeder Region der Erde Deutschland erreichen.

„Management inklusive der Biosicherheit spielt für den Hygiene- und Gesundheitsstatus eine entscheidende Rolle“, bekräftigte der FLI-Präsident. Je nach Haltungsform seien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Während in der Stallhaltung durch die Belegdichte - etwa bei Geflügel - bestimmte Infektionskrankheiten schneller von Tier zu Tier übertragen werden könnten, müssten sich die Tiere in der Freilandhaltung mit einer Reihe von Erregern auseinandersetzen, die im Stall kaum eine Rolle spielten. Zurückhaltend beurteilt er unter epidemiologischen Gesichtspunkten die regionale Konzentration der Veredelung. Sie sei so lange akzeptabel, wie die allgemein geltenden „Spielregeln“ zum Schutz vor Tierkrankheiten eingehalten würden. Mettenleiter verwies auf eine Reihe von Erfolgen in der Tierseuchenbekämpfung. Ganz prominent sei in diesem Zusammenhang die weltweite Tilgung der Rinderpest zu nennen. Nach der Ausrottung der humanen Pocken sei dies die zweite Infektionskrankheit, die aus der freien Natur eliminiert worden sei. Darüber hinaus gebe es internationale, nationale und regionale Erfolge. Deutschland sei seit 2008 Dank der konsequenten Köderimpfung anerkannt frei von Fuchstollwut. Die Aujeszkysche Krankheit sei auch durch den erstmaligen Einsatz von „markierten“ Impfstoffen getilgt worden, und auch die klassische Schweinepest habe erfolgreich bekämpft werden können. Bei der Blauzungenkrankheit habe die Impfung maßgeblich zur Reduktion der Fallzahlen beigetragen. Schon länger zurück liege die Tilgung von Rindertuberkulose, Brucellose, Leukose und Milzbrand. Dennoch seien dies weiterhin beeindruckende Beispiele der Leistungsfähigkeit der Tierseuchenbekämpfung. (LPD 65/2014)

 

 

 

 
 
 

 

Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

III Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten
1 Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen
Dieses Kapitel über „Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen“ stellt eine Weiterentwicklung
der „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“
des BMVEL vom 17. Januar 2005 dar und löst diese ab.
Die Paratuberkulose, auch „Johne'sche Krankheit“ genannt, ist eine unheilbare, durch Mycobacterium avium ssp.
paratuberculosis (Map) hervorgerufene, chronische entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer. Infektionen von
Wiederkäuern mit Map sind in Deutschland flächendeckend verbreitet und meldepflichtig.
Vor allem in Milchviehbeständen führt Paratuberkulose zu teilweise erheblichen direkten und indirekten wirtschaftlichen
Verlusten (verminderte Milchleistung, verringerter Schlachterlös infolge Abmagerung bis hin zur Untauglichkeit des
Schlachttierkörpers, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Tierverluste). Infizierte Tiere zeigen aufgrund der langen Inkubationszeit
lange Zeit keine typischen Krankheitssymptome wie massiven, unstillbaren Durchfall oder Abmagerung.
Jedoch scheiden sie den Erreger bereits vor Auftreten der ersten Krankheitssymptome massenhaft über den Kot sowie
während der klinischen Phase auch über Milch und Kolostrum aus und stellen so ein großes Infektionsrisiko dar. Auch
eine intrauterine Übertragung auf das Kalb ist insbesondere bei klinisch kranken Kühen möglich.
Kälber im ersten Lebensjahr sind besonders anfällig für eine orale Ansteckung mit dem Paratuberkulose-Erreger. Das
wichtigste Ziel bei der Bekämpfung ist damit eine möglichst Map-freie Kälber- und Jungtieraufzucht.
Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Senkung des Infektionsdruckes durch geeignete Hygienemaßnahmen
und frühzeitige Entfernung Map-ausscheidender Tiere aus dem Bestand. Der Infektionsdruck für Jungtiere steigt vor
allem in Beständen mit intensiven Haltungsbedingungen und hoher Tierdichte; daher sind besonders in diesen Beständen
verstärkte Hygienemaßnahmen erforderlich.
Der Erreger weist eine sehr große Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf und kann lange Zeit außerhalb
seines Wirtes überleben. Insoweit sind spezifische Maßnahmen im Umgang mit Festmist oder Gülle aus Beständen mit
infizierten Tieren erforderlich... .

 

 

 

 

 

 

 

 
Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

 

3 Tierärztliche Bestandsbetreuung

Jeder Tierhalter sollte seinen Bestand tierärztlich betreuen lassen.

Die tierärztliche Bestandsbetreuung umfasst neben einer qualifizierten Diagnostik und Behandlung kranker Tiere auch eine kontinuierliche Beratung und Betreuung hinsichtlich

a) eines planmäßigen und vorbeugenden Tiergesundheits- und Hygienemanagements (einschließlich spezifischer Untersuchungen oder vorbeugender Maßnahmen wie Impfprogramme),

b) einer aktiven Begleitung betrieblicher Sanierungsverfahren und

c) der Durchführung amtlich angeordneter Untersuchungen.

 


 

 

 

Kennen Sie diese Empfehlungen schon?:

 

Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern

 

Am 1. August 2014 wurde im Bundesanzeiger "Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern vom 7. Juli 2014" veröffentlicht (BAnz AT 01.08.2014 B1; Seite 1), die sicher Ihr Interesse finden dürften, und in der Breite noch nicht bekannt sind. Besonders der Abschnitt III mit Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten (ParaTB und Q-Fieber) ist interessant. In Kürze werden die „Bundeseinheitlichen Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 (BAnz. S. 2165)  aufgehoben (vergleiche dazu auch Abschnitt III Nummer 1 Ziffer 1.1 der Empfehlungen).

 

 

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • Smartphone-Apps, elektronische Ohrmarken, Schweine und wie man das alles zu seinem Vorteil nutzt, zeigt die definitiv! auf der EuroTier 2014. Neben den definitiv-Systemen zur Optimierung der Schweinproduktion ist auch alles Wissenswerte zum aktuellen Stand der UHF-Technik im Gepäck. Ein weiteres großes Thema sind Smartphone-Apps. Diese mobilen Anwendungen lassen sich sehr gut nutzen um Abläufe zu optimieren oder zeitnah Informationen zur Verfügung zu stellen. Referenzbeispiele sind die ZDS-App, die ihre Nutzer synchron zur Webseite mit allen Neuigkeiten aus der Welt der Schweineproduktion auf dem Laufenden hält. Oder auch die neue GFS-App, die informative Inhalte mit Management- und Bestellfunktionen vereint. Die definitiv berät auf der Messe zu der großen Bandbreite an Möglichkeiten, die in der App-Technologie stecken. Außerdem wird das definitiv-Team auch in diesem Jahr wieder von einem Praktiker bei der Beratung unterstützt, und zwar Mittwoch, den 12.11. und Donnerstag, den 13.11.2014. Sie finden den definitiv-Stand H15n in Halle 9 (ZDS-Gemeinschaftsstand). Über das Unternehmen Als Spezialist für ganzheitliche IT-Infrastrukturen, IT-Sicherheit und individuelle Softwarelösungen hat sich die definitiv! insbesondere mit Lösungen für Verbände und Organisationen aus dem Bereich der Schweinezucht bekannt gemacht. Der inhabergeführte Betrieb ist in diesem Jahr bereits zum vierten Mal auf der EuroTier dabei. 

  • Die  GELAMIN  –  Gesellschaft  für Tierernährung mbH aus Wildeshausen wird in zwei Vorträgen am Dienstag 11. November um 13 Uhr und am Freitag 14. November um 10 Uhr auf dem Forum Schwein in Halle 9 unter der Überschrift "Neue Wege in der darmgesunden Ernährung der Schweine – fermentierbare Faser im Futter optimieren" den aktuellen  Stand der praktischen Erfahrungen mit schnell fermentierbare Strukturkohlenhydrate im Futter vorstellen. Das Unternehmen hat mit  GELAMIN  FaserGold  eine neue Faserquelle (Sojabohnenschalen) für Zuchtsauen, Ferkel und Mastschweine entwickelt, die über die Fütterung einen positiven  Beitrag zum  Tierwohl leisten soll.

  • Zwanzig bis vierzig Prozent der Gemüse- und Obsternte sind in Deutschland nicht vermarktbar. Krumme Gurken, dreibeinige Möhren oder schorfige, fleckige Äpfel - der Verbraucher will sie nicht. EDEKA wollte das ändern und hatte 2013 begonnen, sog. B-Ware in einigen Filialen zum halben Preis abzugeben. Wie die WZ in Düsseldorf heute informiert, soll die Initiative wieder beendet werden; das Interesse der Verbraucher sei zu gering. Anm. d. Red.: Dieses Kaufboykott ist auch eine Art von Lebensmittelverschwendung; wundert aber niemanden. Schließlich sind Lebensmittel in Deutschland - bis auf Fleischprodukte - so preiswert, wie nie. Eine Familie soll gerade einmal 10 bis 12 Prozent ihres Haushaltsbudgets für Lebensmitteleinkäufe ausgeben. Davon profitiert unsere Volkswirtschaft, weil mehr Geld für den Kauf anderer Produkte übrig bleibt. Was soll also künftig mit sog. "B-Ware" passieren? Exportieren oder über den Tiermagen veredeln? Stimmen Sie ab.

  • "Das Landvolk wirft Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) eine bewusste Täuschung und Irreführung der Öffentlichkeit vor", meldet die Fachzeitschrift "Top agrar" in ihrem Internetportal (29.10.14: Vorwurf: "Minister Meyer sagt bewusst die Unwahrheit!") und beruft sich dabei auf eine gemeinsame Pressemitteilung der Landvolkverbände Oldenburg, Cloppenburg und Emsland. Streitpunkt ist die Novellierung des Landesraumordnungsprogramms.

  • i.m.a. - Spielerisch die Landwirtschaft verstehen lernen – mit der "Bauernhofinsel" ist das jetzt möglich. Das neue Lernspiel für Computer und iPad vermittelt bereits Kindern im Grundschulalter ab acht Jahren die Zusammenhänge von Ackerbau und Tierhaltung, der Herkunft und Produktion unserer Lebensmittel und dem Leben auf dem Land. Mit fachlicher Unterstützung vom gemeinnützigen Verein information.medien.agrar hat die Schweizer Hug-Verlag AG jetzt das kostenlose Spiel auf den Markt gebracht. Das interaktive Computerspiel kann auch von Lehrern im Unterricht eingesetzt werden. Dazu gibt es Arbeitsblätter, die vom Lehrer ausgedruckt und in der Klasse verteilt werden können. Die in den Blättern enthaltenen Fragen korrespondieren mit den Aufgaben im Computerspiel. Es kann sowohl auf dem heimischen PC als auch in einer App mobil auf einem iPad gespielt werden.

  • Ob zwei oder über 500 Hektar – die Möglichkeiten, mit Landwirtschaft etwas auf die Beine zu stellen, sind schier unerschöpflich. Das stellten am 15. Oktober 2014 die Finalistinnen und Finalisten des CeresAward – Landwirt des Jahres in Berlin bei der Gala "Nacht der Landwirtschaft" unter Beweis. Der Preis, initiiert und getragen vom Fachblatt dlz agrarmagazin, wurde in diesem Jahr erstmalig verliehen und zeichnet Persönlichkeiten aus, die als Landwirt bzw. Landwirtin erfolgreich sind und für die es im unternehmerischen Alltag selbstverständlich ist, Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt wahrzunehmen.

  • Eckhard Fuhr, Korrespondent für Kultur und Gesellschaft der renommierten Zeitung "Die Welt", bewertet im Leitartikel vom 29.10.2014 "Das Tier und wir" die Behauptung von Tierrechtlern, der Mensch stünde auf einer Stufe mit dem Tier. "Konsequent zu Ende gedacht, brächte die Tierrechtsethik das Ende aller natürlichen Kreisläufe und das Ende des Lebens überhaupt", glaubt der Journalist und bekommt Unterstützung vom Landwirt und Sozialwissenschaftler Klaus Alfs. Anm. d. Red.: Was heißt das denn im Klartext? Sterben Milliarden Menschen, wenn zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht mehr durch Wiederkäuer genutzt oder Nebenprodukte der Lebensmittelproduktion nicht mehr über den Tierdarm veredelt werden dürften? Was wird aus dem Biolandbau, wenn keine Tierhaltung mehr möglich ist? Und wie schützen wir Millionen Menschen vor "verstecktem Hunger"? Die Weltbevölkerung wächst, bis 2050 müssen die landwirtschaftlichen Erträge deshalb um 70 Prozent gesteigert werden. Weltweit gibt es 570 Millionen landwirtschaftliche Betriebe, davon halten Dreiviertel der Betriebe Nutztiere - als Zug- und Lasttiere, als Milchlieferant, als Resteverwerter und letztlich als Wirtschaftsdüngerlieferant. Allein in Deutschland können dadurch jährlich rd. 1 Mrd. € Mineraldüngerkosten eingespart werden. Abgesehen davon, dass der Einsatz von Wirtschaftsdüngern zur natürlichen Renaturierung ausgelaugter Böden beiträgt und die natürlichen Phosphordüngerquellen fast erschöpft sind, Wirtschaftsdünger wird immer wertvoller! Ist die FAO also auf dem Holzweg, wenn sie eine nachhaltige Produktivitätssteigerung der Tierhaltung in Schwellen- und Entwicklungsländern anmahnt? Ihre Meinung würde uns interessieren. Nehmen Sie bitte an unserer Umfrage teil.

  • In seiner aktuellen Kolumne "klargelegt" informiert der Agraringenieur und Statistiker Georg Keckl, dass die Zunahme von Blaualgen nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben und widerspricht damit so manchem Gutachter. Bleibt der Nitrat aus, vermehren sich Blaualgen, sinkt der Sauerstoffgehalt und sterben die Fische, so wie am Dümmer See in der Veredlungshochburg Deutschlands. Weiterführende Informationen

  • Die Unstatistik des Monats Oktober 2014 ist die Nicht-Information im "Brustkrebsmonat" Oktober. Die verantwortlichen Wissenschaftler des Internetportals "Unstatistik.de" kritisieren "Informationsoffensiven" ohne jede Information über Nutzen und Schaden des Mammographie-Screenings, aber mit Werbung für diverse Produkte. Statt Fakten habe es Ratschläge von Celebrities gegeben. Dabei könne man den Nutzen anhand seriöser Studien durchaus einfach erklären: "1 000 Frauen müssen am Screening teilnehmen, damit nach 10 Jahren eine weniger an Brustkrebs stirbt." Über den Schaden, wie beispielsweise die Anzahl unnötiger Brust-Operationen, habe so gut wie keine Frau etwas erfahren, behauptet Prof. Dr. Gerd Gigerenzer. Anm. d. Red.: Warum es diese Meldung in unser Internetportal geschaftt hat? Ganz einfach: auch in der Landwirtschaft häufen sich Aktionen, bei denen sich Experten mehr Informationen wünschen, um verunsicherte Verbraucher umfassend wahrheitsgemäß informiert zu wissen. Und so häufen sich die Fragen, "Wem nutzen die Ängste?"

  • Bei der Diskussion um Antibiotikaresistenzen polarisieren Kritiker gerne anhand von Mengen, die in der Veterinär- oder Humanmedizin eingesetzt werden. Aktuell sind es 1.452 Tonnen, die von Veterinärmedizinern im Heimtierbereich, Pferdesport und in der Landwirtschaft verschrieben werden. In der Humanmedizin sollen es 1.600 Tonnen sein, wobei diese Zahl aus dem Jahr 2007 stammt, die Zahl aus der Veterinärmedizin aus dem Jahr 2013. Rechnet man diese Mengen auf die Körpermasse um, stellt sich heraus, dass der Antibiotikaverbrauch je Kilogramm Körpergewicht in der Humanmedizin um den Faktor 2,5 höher ist als in der Veterinärmedizin.

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Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

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