15. AVA-Haupttagung vom 26. - 29. März in Göttingen
Rind - Schwein - Pferd   -   mit Workshops (hier das Programm)

Stand 25.03.2015:

Vorbereitungsendspurt 15. AVA-Haupttagung in Göttingen vom 26. bis 29. März

 

Die Vorbereitungen zur 15. AVA-Haupttagung befinden sich in der Endphase, denn die Veranstaltung für die Nutztiermedizin beginnt bereits am 26.3. und geht am Sonntagabend, 29.3.,  zu Ende. Die Haupttagung ist sehr gut gebucht, was auf ein großes Interesse der Tierärzteschaft schließen lässt. Der Focus der Tierärztetagung liegt auf Arzneimittelreduzierung durch Fortbildung im Bereich des landwirtschaftlichen Managements. Natürlich werden auch die Themen Arzneimittelgesetz, die neue Antibiotikaleitlinie, Leitlinien zur oralen Medikation für die praktische Anwendung und tierärztliche Begleitung, Initiative Tierwohl,  die strafrechtliche Verantwortung des Tierarztes, Fachdiskurs zum Dispensierrecht usw. von Tierärzten und Juristen diskutiert. Praktische Tierärztliche  Bestandsbetreuung, wobei hier der Schwerpunkt wirklich auf die Praktikabilität gelegt wurde, diskutieren hoch anerkannte Fachleute aus Landwirtschaft und Tiermedizin mit dem Auditorium in den jeweiligen Sektionen Rind und Schwein. Eine große Industrieausstellung im Foyer des Hotels bietet neue Entwicklungen in Tiermedizin, Tierernährung  und Landwirtschaft. Zusätzlich wird in diesem Jahr erstmalig eine Pferdesektion angeboten, wo 2 Tage über „Pferdenotfälle“ diskutiert wird.  Über 40 Workshops finden begleitend zur 15. AVA-Haupttagung statt. Hier kann jede Tierärztin und jeder Tierarzt  individuell nach den eigenen  Fortbildungswünschen in kleinen Gruppen angebotene Themen erarbeiten. Einige Plätze einzelner Workshops sind auch noch buchbar.

Falls sich Tierärztinnen und Tierärzte sehr kurzfristig entscheiden möchten, die Nutztiertagung in Göttingen noch zu besuchen, so ist dies auch möglich. Gerne kann man sich auch noch unangemeldet am Tagungsbüro einfinden. Die  Vortragsräume sind groß genug, um auch Kurzentschlossene aufzunehmen. Das Tagungshotel ist das Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen (direkt an der BAB 7).  Das AVA-Team freut sich auf eine erfolgreicher 15. AVA- Haupttagung.

 

SEE YOU IN GOETTINGEN!

 

Zum Programm der 15. AVA-Haupttagung 

Flyer für die Pferdesektion

Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung von Tierarztpraxen

Fax-Anmeldung

Zimmerreservierung

 

Stand 20.02.2015:

Unser Generalthema: Bestandsbetreuung im Rinder- und Schweinebetrieb - Tierärztin und Tierarzt in ihrer Verantwortung für Tier, Mensch und Umwelt. Diesmal auch mit PFERDESEKTION

Ziel der AVA-Haupttagung ist, Erkrankungen im Vorfeld zu verhindern und damit den Einsatz von Tierarzneimittel zu vermeiden, bzw. zu vermindern, um tierschutzgerecht und zum Schutz der Verbraucher gesunde Nahrungsmittel zu produzieren. Auch für die 15. AVA-Haupttagung konnten eine Vielzahl von Fachleuten aus der Tiermedizin und Landwirtschaft gewonnen werden, die sich zur Aufgabe gestellt haben, praxisnahe Themen aufzugreifen, um uns Tierärztinnen und Tierärzten aktuelle Informationen und Tipps zu geben, Tierbestände optimal nach neuester tierärztlicher und landwirtschaftlicher Wissenschaft zu betreuen .Die Sektionen, eingeteilt in die RINDER , SCHWEINE und PFERDESEKTION, finden in getrennten Räumen statt, um die spezialisierten Kolleginnen und Kollegen tierarztspezifisch zu informieren. Die angegliederte Industrieausstellung im Foyer des Hotels, an der alle maßgeblichen Unternehmen der Veterinärbranche teilnehmen, stellt im Besonderen die Wichtigkeit dieser Fortbildungsveranstaltung für die Nutztiermedizin heraus.

Der traditionell große Gesellschaftsabend lässt in einem feierlichen Rahmen (mit großem Büffet) den Samstagabend (28. März) ausklingen.

Eine Vielzahl von Workshops im RINDER- und SCHWEINE Bereich bieten am Donnerstag, 26. März 2015 die Möglichkeiten, in kleinen Gruppen spezielle Themen zu diskutieren. Nutzen Sie bitte dieses besondere Angebot. Buchen können Sie die Workshops über das hinterlegte ANMELDEFORMULAR

Am Freitagabend, 27. März, findet der STANDESPOLITISCHE ABEND mit Referaten u.a. zum Dispensierrecht, der 16. AMG-Novelle, QS und tierärztliche Haftungsfragen statt. Nutzen Sie hier die Gelegenheit der intensiven Diskussion nicht nur mit den Juristen.

Die AVA würde sich freuen, wenn Sie Ende März nach Göttingen kommen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen das Fortbildungsangebot im schönen Ambiente des Hotels Freizeit In wahrnehmen. ZIMMERRESERVIERUNG nimmt das Hotel gerne entgegen.

 

 Aktuelle Seminare

14.04

Kälberintensiv - Workshop mit Demonstration

(mehrtägig bis zum 16.04)(Veranstaltungsort: Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
14.04

Stallklima-Check für die Initiative Tierwohl

(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie, Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
28.04

Milchviehtag mit KEMIN und der AVA - Verborgene Geheimnisse der Milchviehfütterung lüften

(Veranstaltungsort: Hotel Hallertau,Ziegelstr. 4, 85283 Wolznach)
15.05

Betreuung von Milchviehbeständen: Tierärztl. Fahrplan

(mehrtägig bis zum 16.05)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
19.05

Intensiv-Workshop: Abdomen des Rindes

(mehrtägig bis zum 21.05)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
05.06

AMS-Systeme - Der Melkroboterbetrieb

(mehrtägig bis zum 06.06)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
11.06

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 12.06)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))

  Aktuelle News

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Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

 

Minister Remmel (NRW) läßt nicht locker - Pressemeldung vom 16. März 2015
 

6.03.2015 
Minister Remmel: „Lebensrettende Reserveantibiotika müssen in der Tierhaltung verboten werden“ - NRW-Initiative: Ministerinnen und Minister fordern auf Agrarministerkonferenz gesetzliche Regelungen für Reserveantibiotika

Nordrhein-Westfalen fordert die Bundesregierung auf, den Einsatz von Reserveantibiotika in der Tierhaltung zu verbieten. Auf der Agrarministerkonferenz fordert NRW in einem Antrag gemeinsam mit Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz vom Bund, schnellst möglich festzulegen, welche Antibiotika in der Humanmedizin als Reserveantibiotika benutzt werden und deshalb auch ausschließlich der Humanmedizin vorbehalten bleiben müssen. Diese sollen dann umgehend in der Veterinärmedizin verboten werden. „Der Einsatz von Antibiotika ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Wir beobachten mit großer Sorge, dass sich bei Menschen verstärkt Resistenzen entwickeln und mitunter lebensrettende Reserveantibiotika ihre Wirksamkeit verlieren. Deshalb müssen Reserveantibiotika der Humanmedizin vorbehalten bleiben und gehören in der Veterinärmedizin verboten“, erklärt Verbraucherschutzminister Johannes Remmel im Vorfeld der am Mittwoch in Bad Homburg beginnenden Agrarministerkonferenz. Die Ministerinnen und Minister fordern in ihrem Antrag eine Übersicht, welche antibiotischen Stoffe oder Stoffgruppen konkret als Reserveantibiotika für die Humanmedizin gelten. 

Antibiotika sind unverzichtbar für die Behandlung von bakteriellen Infektionen beim Menschen. Sie sind nicht nur wichtig, um Infektionskrankheiten und Infektionen durch Krankenhauskeime zu bekämpfen, sie dienen außerdem dazu, Risiken von Komplikationen bei medizinischen Eingriffen zu senken. Doch inzwischen gibt es immer mehr bakterielle Erreger, die resistent gegen eine Behandlung mit antibiotischen Substanzen sind. Besonders besorgniserregend ist, dass auch die Resistenzen gegen die so genannten Reserveantibiotika zunehmen. Diese können für Menschen lebensrettend sein und sind unverzichtbar für die Humanmedizin. Oftmals werden sie jedoch auch im Veterinärbereich eingesetzt. „Diese Medikamente sind oft das letzte Mittel um menschliches Leben zu retten. In der Behandlung müssen sie deshalb eine lebenswichtige Reserve bleiben. Wenn sie ihre Wirksamkeit verlieren, werden Menschenleben aufs Spiel gesetzt“, so Minister Remmel. 

Gesetzliche Regelungen für Reserveantibiotika

Gemeinsam mit den Ministerinnen und Ministern aus Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz fordert Verbraucherschutzminister Remmel, gesetzliche Regelungen zu schaffen, mit denen der Einsatz von Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin benötigt werden, in der Tiermedizin untersagt wird. Andere sollen allenfalls eingeschränkt bei Tieren eingesetzt werden dürfen. In Deutschland fehlt bislang eine belastbare Klassifizierung welche Stoffe und Stoffgruppen überhaupt als Reserveantibiotika gelten. Die World Health Organisation (WHO) stuft beispielsweise die Substanzklassen der Fluorchinolone, der Cephalosporine der 3. und 4. Generation, der Makrolide sowie der Glycopeptide als „critically important antimicrobials“ ein. Verbraucherschutzminister Remmel fordert daher: „Der Bund muss konkret festlegen, welche Substanzen der Humanmedizin vorbehalten bleiben und welche in der Veterinärmedizin verboten werden sollen. Nur so können Resistenzen begrenzt und die Wirksamkeit der Medikamente für den Menschen erhalten werden.“ 

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung

Der Einsatz von Antibiotika in der Intensivtierhaltung ist hoch. Das belegen unter anderem mehrere Studien des NRW-Verbraucherschutzministeriums. In der Tiermast ist der Einsatz von antibiotischen Substanzen inzwischen gängige Praxis, die antibiotikafreie Tiermast hingegen nur noch die seltene Ausnahme. Dabei kommen zunehmend auch Reserveantibiotika zum Einsatz. „In vielen Betrieben werden fast alle Nutztiere mit Antibiotika behandelt. Ihre gesundheitliche Anfälligkeit ist oftmals das Ergebnis aus Überzüchtung und unzureichenden Haltungsbedingungen. Wenn wir an die Stellschraube wollen, um diesen massenhaften Einsatz antibiotischer Substanzen zu reduzieren, müssen wir vor allem die Haltungsbedingungen verbessern“, so der Minister. 

Erst Ende letzten Jahres legte das Ministerium einen Fachbericht vor, der offenbarte, dass in NRW in der Putenhaltung neun von zehn Mastdurchgänge mit Antibiotika behandelt werden. Der Bericht kam zu ähnlichen Ergebnissen wie vorherige Studien. So wurde bereits im November 2011 durch die NRW-Hähnchenmaststudie erstmals in der Bundesrepublik in einer umfassenden Erhebung ermittelt, dass auch bei neun von zehn Masthühnern Antibiotika eingesetzt wurden. Die vertiefende NRW-Verschleppungsstudie ergab im Juli 2012, dass Mastgeflügel in NRW offenbar auch außerhalb von Therapiezeiten und teilweise ohne tierärztliche Verordnung in Kontakt mit Antibiotika gekommen ist: In 26 von 42 (rund 62 Prozent) überprüften Ställen wurden auffällige Rückstände antibiotisch wirksamer Substanzen in Tränkwasser ermittelt. Aktuell bereitet NRW eine Bundesratsinitiative für verbindliche Regelungen für die Haltung von Mastputen vor. Darin soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung mit rechtsverbindlichen Regelungen zur Putenhaltung zu ergänzen. 

Weiteres Thema auf der Agrarministerkonferenz

In einem gemeinsamen Antrag mit Baden-Württemberg fordert Minister Remmel zudem ein Verfahren zur Kennzeichnung von Fleisch zu entwickeln, mit dem die Haltungsverfahren der Tiere erkennbar werden. Remmel: „Die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen es und haben ein Recht darauf zu erfahren, aus welcher Haltungsart Fleisch stammt. Deshalb ist unsere Forderung, Fleisch zu kennzeichnen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennen können, wie artgerecht oder intensiv und ausschließlich leistungsorientiert Tiere gehalten wurden. Nur wenn auch ausreichend informiert wird, erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher eine echte Wahlmöglichkeit und können aktiv selber entscheiden, zu welchem Produkt sie greifen möchten.“ Remmel erläuterte, dass Verbraucherinnen und Verbraucher eine solche Wahlmöglichkeit wünschen würden, zeige das Beispiel der Kennzeichnung bei Eiern. „Die nicht artgerechte Käfighaltung bei Legehennen wurde schlussendlich nicht mehr vom Verbraucher akzeptiert und ist mittlerweile verboten.“

                                                                                                                                                      
Antibiotikaleitlinien aktualisiert (3. Auflage, März-2015)

 

Die Antibiotikaleitlinien wurden erstmals  von der Bundestierärztekammer in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden
Veterinärbeamten (ArgeVet) im Jahr 2000 als „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarznei­mitteln“ herausgegeben.
Jetzt gibt es diese Leitlinien in der Dritten Auflage in Hinblick auf den Stand der Wissenschaft und der geltende Rechtslage.
Es ist wichtig, diese Leitlinien immer wieder zu aktualisieren, damit in der Rechtssprechung es nicht zu Irritationen wegen fachlicher Mängel kommt. Denn ein Richter wird die AB-Leitlinien in der Regel adäquat einem Gutachten  sehen.
 
Laden Sie die aktualisierten  AB-Leitlinien hier
 

                                                                                                                                                      

 

Das Ende der BSE-Tests in Deutschland

 
Bei geschlachteten gesunden Rinder und Kühen fällt nun endgültig der BSE-Test weg. Zig Millionen Rinder wurden auf BSE untersucht. Die Feststellung des ersten amtlich durch die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere bestätigten Falles von BSE stammt vom 26. November 2000 (mittels Schnelltest in Schleswig-Holstein entdeckt). Bis zum Februar 2005 wurden in Deutschland rund 360 Fälle offiziell nachgewiesen, davon 65 im Jahr 2004 und 54 im Vorjahr 2003. Im Jahr 2006 gab es 16 nachgewiesene BSE-Fälle. 2007=4 pos. Fälle, 2008=2 pos. Fälle, 2014= 2 Fälle. Insgesamt wurden in all den Jahren der Untersuchungen bei rund 20 Mio Tieren  auf BSE 408 positive Rinder in Deutschland nachgewiesen. Nicht vergessen dürfen wir das Engagement der Tierärztin Margrit Herbst, die Fälle aus den 90er Jahren von erkrankten Tieren öffentlich macht. Sie wurde entlassen und man verbot ihr amtlich den Mund, was jedoch später auf dem Instanzenweg revidiert wurde.

 

 

 

Weitere Details und Begründungen hier.

 

                                                                                                                                                       

 

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Chronischer Botulismus - eine Krankheit, die es nicht gibt!!

Im Deutschlandradio wurde am Samstag, 13. Dezember 2014, eine rund einstündige Dokumentation zum Thema "chronischer Botulismus" gesendet. Die Berichterstattung ist journalistisch sehr gut aufgebaut und sehr sehr lobenswert. Es lohnt sich, diesem Beitrag (in einer ruhigen Stunde) zu folgen.

Der Link:  http://www.deutschlandradiokultur.de/tierseuche-botulismus-die-krankheit-die-es-nicht-gibt.958.de.html?dram:article_id=299267


                                                                                                                                                                           


 
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NPA Nummer 49 auf dem Weg zu den Nutztierpraktikern
Die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 49 ist fast fertig gedruckt und wird in Kürze an die Abonnenten ausgeliefert. Auf 72 Seiten werden aktuelle Themen für den Nutztierpraktiker geboten. Besonders interessant in der Ausgabe 49 dürfte der Beitrag von Böhnel/Krüger/Zessin sein, der sich kritisch mit der im September 2014 vorgestellten Studie der TiHo zum chronischen Botulismus auseinandersetzt. Weitere Themen dieser Ausgabe 49 beschäftigen sich mit  Automatischen Melksystemen in der Praxis (Bonsels)- hier ist  ganz besonders der Tierarzt gefragt, denn es öffnen sich sehr viele neue und wichtige Betätigungsfelder;  Mykotoxikosen in Sauenbeständen (Schnurrbusch), eine Studie zur Rindergesundheit in SH (Mahlkow.Nerge); Kalium-ein hinterhältiges Element (Hoffmann) und neben weiteren Artikeln ein Beitrag über die Jungsauenproblematik (Wähner). Seien Sie gespannt auf diese Ausgabe 49. gerne können Sie auch ein Probeexemplar der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA)  anfordern.
 
 

                                                                                                                                                                             

 
Wirksamkeit von Antibiotika erhalten – Einsatz in der Tierhaltung auf vernünftiges Maß reduzieren

 

am 13. November 2014  wurde in der 66. Plenarsitzung zu diesem Thema vorgetragen. Lesen Sie, was die MdB´s Arthur Auernhammer  (CDU/CSU), Dieter Stier  (CDU/CSU), Dr. med. vet. Wilhelm Priesmeier  (SPD), Dr. med. vet. Kirsten Tackmann  (DIE LINKE) und  Friedrich Ostendorff  (B90/GRÜNE) dazu sagen. 
 
Lesen Sie hier das gesamte Protokoll.

 

                                                                                                                                                                               

 

Grüne wollen Arzneimittelrabatte abschaffen, um den Antibiotikagebrauch zu reduzieren

 

Die Fraktion der Grünen geht davon aus, dass  Tierärzte evtl.  übermäßig und ungezielt Antibiotika einsetzen (aus Gewinnsucht??) , und dadurch die Entwicklung von (multi-)resistenten Erregern fördern. 

 

Je mehr (multi-)resistente Erreger vorhanden seien, desto schwieriger werde es, Infektionen, ausgelöst durch diese Keime, zu behandeln.  Lesen Sie hier den vollständigen Antrag der Grünenfraktion.

                                                                                                                                                                               
 

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20.10.2014

Chronischer Botulismus beim Rind existiert.

Die Ergebnisse einer Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover können  in keiner Weise beweisen, dass es die Krankheit nicht gibt.

Entgegnung zu der Pressemitteilung "Chronischer Botulismus" vom 8.8.2014 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft http://www.bmel.de/DE/Tier/2_Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ChronischerBotulismus.html

 

Zitat: "Ein direkter und deutlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von C. botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei Tieren kann nicht bestätigt werden."

 

unter Bezug auf:

Studie zum chronischen Botulismus Symposium am 12.09.2014 der Tierärztlichen Hochschule Hannover 

 

Zitat: "Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Clostridium botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei einzelnen Tieren bestätigen. Das deutet daraufhin, dass C. botulinum nicht der wesentliche Hauptverursacher des chronischen Krankheitsgeschehen ist“ (Prof. Dr. M. Hoedemaker, Ph.D., Tierärztliche Hochschule Hannover) 

 

Zitat: "Die Untersuchungen der Kotproben ergaben in keinem Fall einen Hinweis auf Botulinum-Neurotoxin. Somit kann die Hypothese des „viszeralen“ oder „chronischen“ Botulismus nicht bestätigt werden" (Dr. C. Seyboldt,Friedrich-Löffler-Institut, Jena) 

 

Zitat: "Die Untersuchung auf Neurotoxin bildende Clostridium spp.-Stämme ergab sowohl bei den Gärsubstratproben als auch Gärrestproben im Mausbioassay ausschließlich negative Befunde. Das heißt, die getesteten Biogasanlagen waren erfreulicherweise frei von Neurotoxin bildenden Cl. botulinum-Stämmen. Abschließend bleibt festzustellen, dass auch aus dieser Studie ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten ist und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des   Fermentationsprozesses ergeben haben." Prof. Dr. G. Breves, (Tierärztliche Hochschule, Hannover) 

 

 

Bewertung der erzielten Untersuchungsergebnisse und wissenschaftliche Richtigstellungen

 

Die Forschungsvorhaben 2810HS005 und 2810HS038 des BMEL sollten eine Fall-Kontrollstudie durchführen. Bei einem solchen Versuchsaufbau sind entsprechende statistische Anforderungen vorgegeben und einzuhalten.

 

Die untersuchten 139 Betriebe wurden teilweise nach einem bestimmten subjektiven Merkmalsschlüssel ausgewählt. Betriebe mit Botulismus (Erkrankungen, Verdacht, Labornachweis und Impfung) wurden von der Untersuchung ausgeschlossen, obwohl Betriebe mit Clostridien-Mehrfachimpfung (ohne Clostridium botulinum) aufgenommen wurden. Etwa die Hälfte der Betriebe wurde in Schleswig-Holstein durch das dortige Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein nach anderen Kriterien ausgewählt undvorgeschlagen.

 

Die Anzahl der Betriebe, die Auswahl der Betriebe und der einzelnen untersuchten Tiere entsprechen nicht den Anforderungen an eine Fall-Kontrollstudie.

 

Obwohl es sich um ein chronisches Krankheitsgeschehen handelt, wurden die untersuchten Betriebe jeweils nur an einem einzigen Tag, verteilt über alle Jahreszeiten, besucht. Es wurden auch nur ein einziges Mal Proben genommen.. In knapp 25 % der Betriebe wurden Botulinumtoxingene mittels unterschiedlicher molekularbiologischer Verfahren nachgewiesen. In keinem Betrieb wurde Botulinumtoxin in Kotproben gefunden.

 

- Ein negativer Mäusetest auf Botulinumtoxin sagt nur aus, dass der Test negativ, nicht aber dass kein Toxin vorhanden war. Bei chronischen Krankheitsgeschehen kann der Toxingehalt unter der Nachweisgrenze liegen.

- Mit dem Ergebnis einer einzigen Probe kann nicht auf gegebenenfalls Monate zurück liegende auslösende Erkrankungsfaktoren geschlossen werden.

 

Daraus aber verallgemeinernd zu schließen, und glauben zu machen, dass eine chronische Erkrankung von Rindern in den etwa 150000 deutschen Rinderbetrieben nicht auch durch C. botulinum hervorgerufen werden kann, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Auswahl und Zahl der untersuchten Betriebe, Tiere und Einzelproben sind statistisch nicht ausreichend um gesicherte Aussagen zu machen.

 

Die daraus abgeleitete Behauptung, durch die durchgeführte Studie sei nunmehr erwiesen, dass es die Erkrankung "chronischer Botulismus bei Rindern" nicht gäbe, ist somit eindeutig falsch. Deshalb ist die Ablehnung von Anträgen zur Genehmigung einer  spezifischen Impfung gegen Botulismus nicht gerechtfertigt.

 

In Teil 2 des Berichtes wird über "Mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen unter besonderer Berücksichtigung von Hühnertrockenkot als Gärsubstrat" berichtet. Diese Problematik wurde unabhängig von den untersuchten Betrieben durchgeführt. Es wurden Proben von 10 niedersächsischen Biogasanlagen durch das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe genommen und an ein anderes Untersuchungslabor als die Rinderproben der Studie geschickt.

 

- Verwertbare technische Angaben zu den Biogasanlagen und den untersuchten Proben fehlen völlig.

- Die Auswahlkriterien für die Betriebe sind nicht angegeben.

- Um eine statistisch verlässliche Aussage zu treffen, müssten von den etwa 1500 niedersächsischen Biogasanlagen bei nur 1% positiver Betriebe 271 Anlagen zufällig ausgewählt und überprüft werden.

- Laut DFG Merkblatt 396 sind je nach Anlagengröße 12-30 Einzelproben zu nehmen und dann entsprechend zu mischen um statistisch aussagefähige Proben zu erhalten.

- Bei einer durchschnittlichen hydraulischen Verweilzeit von mindestens zwei Monaten sind vier Proben an hintereinander liegenden Tagen als Einzelprobe anzusehen.

 

Statistisch handelt es sich hier um Ergebnisse von Einzelproben, deren Beschaffenheit im Einzelnen nicht erfasst wurde.

 

- Das Eingangsmaterial wurde nicht auf C. botulinum untersucht. Die Nachweisverfahren sind teilweise für C. botulinum nicht geeignet.

 

- In den Ergebnistabellen wird dargestellt, dass bei Anlagen mit Hühnerkotverwertung im Substrat 80 %, im Gärrest 100 % der Proben positiv auf den Krankheitserreger Clostridium perfringens sind. Bei Betrachtung aller Anlagen sind es 80 bzw. 95 % für C. perfringens, und 2,5 bzw. 5 % für den Krankheitserreger Clostridium tetani. 

Die verallgemeinernde Behauptung, dass durch die durchgeführte Studie nunmehr erneut bestätigt sei, dass ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten sei, und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des Fermentationsprozesses ergeben haben, ist somit    eindeutig falsch.

 

 

Prof. Dr. Dr. Helge Böhnel, Göttingen; Prof. Dr. Monika Krüger, Leipzig; Prof. Karl-Hans Zessin, Berlin

 

Die Autoren stehen für weitere Informationen zur Verfügung

 

                                                                                                                                                                              

 

 

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts

Stand:
07.10.14

Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grund lage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Zum Gutachten

 

                                                                                                                                                                               

Der Erntedank - Sonderpreis vom 01. Oktober bis 31. Oktober 2014

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • Um den tierhaltenden Betrieben die Möglichkeit zu bieten, sich hinsichtlich des Antibiotikaeinsatzes mit dem Durchschnitt aller meldepflichtigen Betriebe auf Bundesebene zu vergleichen, erfolgt seit 2 Jahren im QS-Programm und seit Mitte 2014 zusätzlich im Rahmen eines staatlichen Programms ein sogen. Antibiotika-Monitoring. Hierbei wird jede Antibiotika-Anwendung in eine zentrale Datenbank eingegeben. Im QS-Programm erhalten die Betriebe hieraus vierteljährlich und im staatlichen Programm halbjährlich eine Kenngröße ("Therapiehäufigkeit" bzw. "Therapieindex"), für den einzelbetrieblichen Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt. Es handelt sich um einen berechneten Wert, der als Maßstab für den bundesweiten Vergleich dient. Die Betriebe können somit erkennen, ob sie im jeweiligen Zeitraum eine vergleichsweise geringe oder hohe Anzahl Antibiotikabehandlungstage hatten. Diese Kenngröße gibt also weder Auskunft über die Anzahl und Häufigkeit behandelter Tiere, noch über die Menge der angewendeten Antibiotika.

  • Am Donnerstag, den 9. April 2015 und Freitag, den 10. April 2015 findet in der Überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungsstätte Wehnen/ Versuchsstation für Schweinezucht und –haltung das Fachgespräch "Freie Abferkelung von Sauen- Auswirkungen auf Tierwohl und Leistung" statt. Die Stallhaltungssysteme rücken im Zusammenhang mit dem Thema "Tierwohl" immer öfter in den Fokus. Im Abferkelstall gilt dies vor allem für die Haltung von Sauen in meist einstreulosen Ferkelschutzkörben. Die LWK Niedersachsen und die Edmund-Rehwinkel Stiftung möchten mit den Veranstaltungen den Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis ermöglichen und somit einen Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls auf den praktischen landwirtschaftlichen Betrieben zu leisten.

  • Mit einem zweiminütigen Simpleshow-Video illustriert das Forum Moderne Landwirtschaft nun auf seinem Youtube-Kanal "ErlebnisBauernhof-TV" die nachhaltige Bodenbewirtschaftung der Landwirtschaft. Gesunde und ertragreiche Böden sind die Voraussetzung für gute Ernten von Getreide, Kartoffeln sowie alle anderen Feldfrüchte. Also den Produktionsgrundlagen für die meisten unserer Lebensmittel. Auch wenn jeder Landwirt dies als Maßstab für das Ackern auf seinen Feldern nimmt, sind viele Verbraucher doch skeptisch, ob der Landwirt so sorgsam mit dem Boden umgeht. Das Video greift diese Skepsis auf und informiert darüber, was der Landwirt im Laufe des Jahres unternimmt um den Boden nachhaltig zu bewirtschaften, um dann eine gute Ernte einzufahren. Inhaltlich unterstützt wurde das Forum bei der Umsetzung des Videos von der Landwirtin Ute Volquardsen, die sich seit Jahren in der landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit als LandRätin für das Forum engagiert.

  • IGS-Th - Rechtliche Aspekte der Tierschutzkontrollen sowie die "Initiative zum Tierwohl" waren die Themen der gemeinsamen Fachtagung der neugegründeten Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen (IGS Thüringen e.V.) und des Thüringer Bauernverbandes (TBV) am 18. März in Pfiffelbach. Ein voller Saal mit mehr als 140 Teilnehmern und eine sehr intensive Diskussion zeigten, dass es viele Fragen und Probleme zu diesen Themen gibt. Gastredner war der Rechtsanwalt Stephan Birko (AVR Berlin), der den Landwirten lt. Pressemeldung riet, mit Veterinäramtern bei Kontrollen kooperativ zusammenzuarbeiten. Dabei sei er auch auf ein Urteil aus Magdeburg eingegangen, gegen das Revision zugelassen worden sei. "Somit, so Birko, bestehe gegenwärtig keine Rechtsgrundlage und –sicherheit für Anordnungen, Zwangsgeldfestsetzungen oder gar Tierhaltungsverbote", heißt es in der Pressemeldung.

  • (DBV) "Der Einsatz von Reserveantibiotika muss in der Veterinär- wie in der Humanmedizin weiter möglich bleiben, aber eine Einzelfallentscheidung sein", betonte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Hinblick auf den Beschluss der Agrarminister von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz am vergangenen Freitag in Bad Homburg. "Deshalb unterstützen wir den Ansatz, die Verwendung von bestimmten Reserveantibiotika an besondere Voraussetzungen, etwa die vorherige Erstellung eines Antibiogramms, zu knüpfen. Nach sorgfältiger Abwägung und in Ausnahmefällen, bei denen keine andere therapeutische Behandlung möglich ist, muss jedoch die Behandlung von erkrankten Tieren mit Reserveantibiotika weiterhin möglich sein, um tierschutzwidrige Situationen zu vermeiden." Die Agrarminister hatten die Bundesregierung aufgefordert, eine Liste vorzulegen, welche antimikrobiell wirksame Stoffe oder Stoffgruppen enthält, die Gegenstand von Anwendungsbeschränkungen in der Veterinärmedizin werden sollen. Das Problem der Antibiotikaresistenzen würde durch ein grundsätzliches Verbot nicht gelöst, sondern eher verschärft, da sich die Zahl zugelassener Wirkstoffe noch weiter verringern würde.

  • Der NDR hat das Ehepaar Henke auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb mit Sauenhaltung besucht. "Viele Menschen sind dieser Art der Landwirtschaft gegenüber skeptisch eingestellt - und das bekommen die Henkes deutlich zu spüren. Doch anstatt sich auf dem eigenen Hof zurückzuziehen, gehen sie in die Offensive: Für Besucher öffnen sie - Stichwort "Transparenz" - ihre Ställe, und das soziale Netzwerk Facebook nutzen sie auch", heißt in der NDR-Filmankündigung.

  • ©aho - Der Niederländische Rat für Tierangelegenheiten "RDA" (Raad voor Dieraangelegenheden) – ein Expertengremium, welches das niederländische Wirtschaftsministerium in Fragen der Tierhaltung berät – will jetzt mögliche nachteilige Auswirkungen eines verringerten Einsatzes von Antibiotika auf die Tiergesundheit und das Tierwohl untersuchen. Dem Verband der niederländischen Tierärzte "KNMvD" (Koninklijke Nederlandse Maatschappij voor Diergeneeskunde) sollen lt. AHO-Pressemeldung Berichte vorliegen, wonach ein reduzierten Antibiotikaeinsatz zu mehr kranken Tieren führe.

  • (hib/PK) Mit besserer Aufklärung, konsequenter Vorbeugung und mehr Hygienefachpersonal könnte nach Ansicht von Sachverständigen die große Zahl der schweren Krankenhausinfektionen zurückgedrängt werden. Die mit nosokomialen Infektionen (Krankenhausinfektionen) verbundene Problematik der Antibiotikaresistenz und ihrer Verbreitung stelle eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin dar, heißt es in dem zugrundeliegenden Fachbericht, den die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/3600) an den Bundestag veröffentlicht hat.

  • ITW - Am ersten April beginnt das Registrierungsverfahren der Initiative Tierwohl. Ab dann können sich zunächst schweinehaltende Landwirte, die mit ihrem Betrieb zu einer tiergerechteren und nachhaltigeren Fleischerzeugung beitragen wollen, zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl registrieren. Hierunter fallen Schweinemast-, Ferkelaufzucht- sowie sauenhaltende Betriebe. Das Registrierungsverfahren für geflügelhaltende Betriebe startet voraussichtlich ab Juli 2015.

  • Der APR500 E der Firma Agrident ist als abgespeckte Version des APR500 die günstige Alternative bei gleichzeitig reduziertem Funktionsumfang und ersetzt damit den von Agrident zum Jahresende 2014 hin abgekündigten APR350. Wie sein großer Bruder entspricht der APR500 E dem ISO Standard 11784/85, mit dem sowohl FDX-B- also auch HDX-Transponder gelesen werden können. Mit der Schutzklasse IP64 ist der Reader auch für Einsatzorte geeignet, an denen Schmutz und Nässe herrschen.

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