Neue NPA Nr. 48 ausgeliefert

Die neue Ausgabe 48 der Fachzeitschrift der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) wird zur Zeit gerade an die Abonnenten ausgeliefert. Wieder können die Leser interessante Beitrage der Nutztierpraxis lesen.
Falls Sie die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL noch nicht kennen - fordern Sie doch ein kostenloses Probeexemplar an. Autoren der Nr. 48 sind : Prof. Hoy, Prof. Schnurrbusch, Rene Pijl, Dr. Janowitz, Prof. Hopp, Rechtsanwalt Dr. Hansen und Andere.
Bestellbar unter: info@ava1.de

 Aktuelle Seminare

16.09

Intensiv-Workshop Abdomen des Rindes

(mehrtägig bis zum 18.09)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
19.09

Der Melkroboterbetrieb: Die Aufgabe des Tierarztes

(mehrtägig bis zum 20.09)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
21.09

Betreuung von Milchviehbeständen: Tierärztl. Fahrplan

(mehrtägig bis zum 22.09)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
26.09

Jungsauentagung

(mehrtägig bis zum 27.09)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
31.10

Tierarzt und Klauengesundheit

(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
20.11

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 21.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))

  Aktuelle News

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Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

Landvolk Presse Dienst vom 21.8. 2014: Tiergesundheit auf hohem Niveau

 

L P D - Ein positives Zeugnis hat der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, der deutschen Landwirtschaft in puncto Tiergesundheit ausgestellt. „Aus meiner Sicht ist der Gesundheits- und Hygienestatus grundsätzlich als gut zu bewerten“, sagte er im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ausdrücklich hob der FLI-Präsident den Stellenwert eines guten Managements hervor. Es hänge immer vom Tierhalter ab, seinen Bestand entsprechend fachgerecht zu führen, erklärte Mettenleiter. Entscheidendes Kriterium sei nicht die Größe der Bestände, sondern das Management. Dieses könne bei kleinen und großen Tierhaltungen gut oder schlecht sein. Der Virologe geht von einer anhaltend hohen Bedrohungslage für die Tierbestände durch Tierseuchenerreger aus. In Zeiten des globalen Güter- und Reiseverkehrs könnten auch Krankheisterreger innerhalb von einem Tag aus jeder Region der Erde Deutschland erreichen.

„Management inklusive der Biosicherheit spielt für den Hygiene- und Gesundheitsstatus eine entscheidende Rolle“, bekräftigte der FLI-Präsident. Je nach Haltungsform seien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Während in der Stallhaltung durch die Belegdichte - etwa bei Geflügel - bestimmte Infektionskrankheiten schneller von Tier zu Tier übertragen werden könnten, müssten sich die Tiere in der Freilandhaltung mit einer Reihe von Erregern auseinandersetzen, die im Stall kaum eine Rolle spielten. Zurückhaltend beurteilt er unter epidemiologischen Gesichtspunkten die regionale Konzentration der Veredelung. Sie sei so lange akzeptabel, wie die allgemein geltenden „Spielregeln“ zum Schutz vor Tierkrankheiten eingehalten würden. Mettenleiter verwies auf eine Reihe von Erfolgen in der Tierseuchenbekämpfung. Ganz prominent sei in diesem Zusammenhang die weltweite Tilgung der Rinderpest zu nennen. Nach der Ausrottung der humanen Pocken sei dies die zweite Infektionskrankheit, die aus der freien Natur eliminiert worden sei. Darüber hinaus gebe es internationale, nationale und regionale Erfolge. Deutschland sei seit 2008 Dank der konsequenten Köderimpfung anerkannt frei von Fuchstollwut. Die Aujeszkysche Krankheit sei auch durch den erstmaligen Einsatz von „markierten“ Impfstoffen getilgt worden, und auch die klassische Schweinepest habe erfolgreich bekämpft werden können. Bei der Blauzungenkrankheit habe die Impfung maßgeblich zur Reduktion der Fallzahlen beigetragen. Schon länger zurück liege die Tilgung von Rindertuberkulose, Brucellose, Leukose und Milzbrand. Dennoch seien dies weiterhin beeindruckende Beispiele der Leistungsfähigkeit der Tierseuchenbekämpfung. (LPD 65/2014)

 

 

 
 
  

Sommerspecial – Sonderpreise vom 11. August bis 15. September 2014:

Anstatt 18,20 € nur 8,30€

Salmonellenkontrolle in der Schweineproduktion

                  

 

Die Salmonellose gehört zu den am häufigsten vom Tier auf den Menschen übertragenen Erkrankungen. Die Infektion erfolgt auch durch Schweinefleich. Jede Anstrengung, die Zahl der Infektionen zu reduzieren, ist deshalb konkret vorbeugender Verbraucherschutz. Ein erster Schritt ist die Identifikation der Schwenmastbetriebe, die Schweine mit einem erhöhten Eintragsrisiko von Salmonellen in die Lebensmittelkette beherbergen. In einem Zweiten Schritt werden die Eintrasquellen von Salmonellen in den Mastbetrieb identifiziert, angegagen und abgestellt. Mastbetriebe, die die Salmonellen "unter Kontrolle" haben, erlangen sowohl national aus auch international Wettbewerbsvorteile.

 

Die Agrar- und Veterinär - Akademie (AVA) hat zwei Broschüren zum Problemfeld Salmonllen aufgelegt. Anerkannte Autoren beleuchten das thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Themenbogen spannt sich von den gesetzlichen Grundlagen über die Darmgesundheit und tierärztlichen Vorgehensweisen. Behandelt werden auch Managementmaßnahmen der Betriebsleitung inklusive die Möglichkeiten, die sich von Seiten der Fütterung bieten. In den Beiträgen steht die Praxis absolut im Vordergrund, ohne die wissenschaftlichen Grundlagen zu vernachlässigen.


Die beiden Broschüren - Band 1: „Grundlagen Salmonellen“, Band 2: „Was tun gegen Salmonellen?“ - richten sich an alle in der Schweineproduktion tätigen Tierärzte, Landwirte und Berater. Ebenso an Schlachtbetriebe, die Mischfutterindustrie und Schweinevermarkter. Es i st unverzichtbar, dass alle Partner in der Produktionskette Schweine und Schweinefleisch eine gemeinsame Sprache in Sachen Salmonellenkontrolle sprechen.

Das Einzelheft kostet normalerweise 9,80 €; Band1 und Band 2 normalerweise zusammen: 18,20 €.

Als Sommerangebot vom 10. bis 15. September 2014 können Sie die beiden Heft zusammen für 8.30 Euro (incl. MwSt.) + Porto/Verpackung (Inland 1,90€) erwerben.

 

Die beiden Hefte sind in Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer erhältlich. 

Tel.: 02551-7878; Fax: 02551-834300; E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder hier im Onlineshop

 

 

 

 
Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:
III Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten
1 Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen
Dieses Kapitel über „Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen“ stellt eine Weiterentwicklung
der „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“
des BMVEL vom 17. Januar 2005 dar und löst diese ab.
Die Paratuberkulose, auch „Johne'sche Krankheit“ genannt, ist eine unheilbare, durch Mycobacterium avium ssp.
paratuberculosis (Map) hervorgerufene, chronische entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer. Infektionen von
Wiederkäuern mit Map sind in Deutschland flächendeckend verbreitet und meldepflichtig.
Vor allem in Milchviehbeständen führt Paratuberkulose zu teilweise erheblichen direkten und indirekten wirtschaftlichen
Verlusten (verminderte Milchleistung, verringerter Schlachterlös infolge Abmagerung bis hin zur Untauglichkeit des
Schlachttierkörpers, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Tierverluste). Infizierte Tiere zeigen aufgrund der langen Inkubationszeit
lange Zeit keine typischen Krankheitssymptome wie massiven, unstillbaren Durchfall oder Abmagerung.
Jedoch scheiden sie den Erreger bereits vor Auftreten der ersten Krankheitssymptome massenhaft über den Kot sowie
während der klinischen Phase auch über Milch und Kolostrum aus und stellen so ein großes Infektionsrisiko dar. Auch
eine intrauterine Übertragung auf das Kalb ist insbesondere bei klinisch kranken Kühen möglich.
Kälber im ersten Lebensjahr sind besonders anfällig für eine orale Ansteckung mit dem Paratuberkulose-Erreger. Das
wichtigste Ziel bei der Bekämpfung ist damit eine möglichst Map-freie Kälber- und Jungtieraufzucht.
Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Senkung des Infektionsdruckes durch geeignete Hygienemaßnahmen
und frühzeitige Entfernung Map-ausscheidender Tiere aus dem Bestand. Der Infektionsdruck für Jungtiere steigt vor
allem in Beständen mit intensiven Haltungsbedingungen und hoher Tierdichte; daher sind besonders in diesen Beständen
verstärkte Hygienemaßnahmen erforderlich.
Der Erreger weist eine sehr große Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf und kann lange Zeit außerhalb
seines Wirtes überleben. Insoweit sind spezifische Maßnahmen im Umgang mit Festmist oder Gülle aus Beständen mit
infizierten Tieren erforderlich... .
 
 
 
 
 

 

Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

 

3 Tierärztliche Bestandsbetreuung

Jeder Tierhalter sollte seinen Bestand tierärztlich betreuen lassen.

Die tierärztliche Bestandsbetreuung umfasst neben einer qualifizierten Diagnostik und Behandlung kranker Tiere auch eine kontinuierliche Beratung und Betreuung hinsichtlich

a) eines planmäßigen und vorbeugenden Tiergesundheits- und Hygienemanagements (einschließlich spezifischer Untersuchungen oder vorbeugender Maßnahmen wie Impfprogramme),

b) einer aktiven Begleitung betrieblicher Sanierungsverfahren und

c) der Durchführung amtlich angeordneter Untersuchungen.

 

 

     
 

Kennen Sie diese Empfehlungen schon?:

Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern
Am 1. August 2014 wurde im Bundesanzeiger "Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern vom 7. Juli 2014" veröffentlicht (BAnz AT 01.08.2014 B1; Seite 1), die sicher Ihr Interesse finden dürften, und in der Breite noch nicht bekannt sind. Besonders der Abschnitt III mit Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten (ParaTB und Q-Fieber) ist interessant. In Kürze werden die „Bundeseinheitlichen Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 (BAnz. S. 2165)  aufgehoben (vergleiche dazu auch Abschnitt III Nummer 1 Ziffer 1.1 der Empfehlungen).
 
 

 

 

Nutztierpraxis Aktuell - Die Zeitschrift für den Tierarzt

Die gerade frisch erschienene NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 48 aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift erneut Themen auf, um dem bestandsbetreuenden Tierarzt in seiner Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben behilflich zu sein, mittels entsprechender Präventivmaßnahmen den Einsatz von Arzneimitteln, insbesondere den Antibiotikagebrauch, reduzieren zu können und das Tierwohl zu optimieren.

Es ist das politische Ziel, den Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung zu senken. Diesbezüglich hat sich aktuell der Vermittlungsausschuss auf einen Kompromiss zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes geeinigt, um den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung zu senken. Das Gesetz ist zum 1.1.2014 in Kraft treten. Nutztierhalter (Rinder-, Schweine- und Geflügelbauern – aber auch Fischzuchten) müssen sich an der durchschnittlichen Anwendungshäufigkeit von Antibiotika orientieren. Bei einem höheren Antibiotikagebrauch als der Durchschnitt  müssen sie mit dem Hoftierarzt und gegebenenfalls auch mit den Veterinärbehörden so genannte Minimierungsmaßnahmen einleiten, die insbesondere z. B. das Stall- und Hygienemanagement des Betriebes mit kontrollieren, um die allgemeine Tiergesundheit im Betrieb zu verbessern. Durch den Vergleich mit den besten Betrieben (hoher Tiergesundheitsstatus bei minimalem Arzneimitteleinsatz) soll die Häufigkeit des Antibiotikaeinsatzes reduziert werden, was letztendlich auch einen Beitrag zum gesundheitlichen Verbraucherschutz leistet. Damit hat der Staat einen genauen Überblick über den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung und kann entsprechende Maßnahmen auf den Betrieben anordnen, wenn ein übermäßiger Einsatz von Arzneimitteln erfolgt. Was letztendlich aus der bisherigen Behandlungsdatenflut zu der privaten Organisation QS wird, steht in den Sternen. Landwirte, die QS-Mitglied sind, müssen alle antibiotischen Behandlungen der Tiere melden, um auch hier bei QS entsprechende Auswertungen des Antibiotikaeinsatzes zu erstellen. Ob eine privatwirtschaftliche AB-Datenbank neben einer stattlichen Dateinbank noch Sinn macht, muss hinterfragt werden.

Die Arzneimittelgesetz-Novelle sollte auch Vorbild für die Humanmedizin sein, denn hier muss der Antibiotikagebrauch mindestens genauso kritisch gesehen werden wie in der Tierhaltung.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer betreibt seit über 10 Jahren Fort- und Weiterbildung für Landwirte und Tierärzte, um über entsprechende Vorbeugemaßnahmen den hohen tiergesundheitlichen Status und das Tierwohl der landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten, bzw. zu verbessern. Im letzten Jahr besuchten über 6.000 Fachleute der Tierproduktion (Tierärzte, Landwirte, Berater) Fortbildungsveranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA). Gesunde Tiere brauchen kaum Arzneimittel, wie AVA-Gründer und Leiter, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, erläutert. Und in der aktuellen NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 48, die sich gerade in der Auslieferung an die über 3000 Abonnenten befindet, leisten die Autoren wichtige Beiträge zu einer gesunden Tierproduktion, letztendlich zum Wohl der Tiere und der Verbraucher.

Keywords: NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), Hellwig, Tierarzt, Antibiotika, Arzneimittelgesetz, QS, Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Landwirtschaft, Tiermedizin, Nutztiere, Rinder, Schweine, Kühe, Horstmar, Tierproduktion, Tierwohl,

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2013 erneut weit über 6000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. «
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  -  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!        www.ava1.de

Nutztierpraxis

 

 

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • "Mit Lebensmitteln spielt man nicht!" Darüber besteht angesichts von fast 850 Mio. hungernden Menschen weltweit Einigkeit. Aber welche Rolle spielen "Agrarspekulationen"? Während 'verantwortungsbewußte' Menschen dagegen Mahnwachen halten, geben Wissenschaftler Entwarnung. Offensichtlich zu Recht, wie die aktuelle Entwicklung bei den Nahrungsmittelpreisen zeigt. Für die "TAZ" ist das einen Kommentar wert. ("Nahrung trotz Spekulation billiger").

  • Das im eigenen Garten angebaute Obst und Gemüse kann stärker belastet sein als solches aus dem Supermarkt. Das sollen Stichprobentests zeigen, die im Rahmen einer Fernseh-Dokumentation des NDR genommen wurden. Kritisch waren angeblich die Blei- und Pestizidwerte. Kritisch sei v.a. der Verzehr von Gemüse in der Nähe viel befahrener Straßen, was nicht wirklich wundert. Allerdings wären diese Hintergrundinformationen auch der Todesstoß für "urbanes Gardening"?

  • ZGV - Mit dem Gesetzentwurf zur "Verbesserung der zivilrechtlichen Durchsetzung von verbraucherschützenden Vorschriften des Datenschutzrechts" will Bundesjustizminister Heiko Maas Verbraucherschutzverbänden das Recht einräumen, datenschutzrechtliche Verstöße durch Unternehmen abzumahnen und Unterlassungsklagen erheben zu können. DER MITTELSTANDSVERBUND kritisiert den Gesetzentwurf in seiner Stellungnahme scharf.

  • Im Rahmen des 17. Berliner Gesprächs der FNL mit dem Titel: "Wirtschaftsfaktor, Landschaftspfleger, Umweltsünder? Die Bedeutung der Agrarwirtschaft für den ländlichen Raum" soll am Donnerstag, den 16. Oktober 2014, von 17.30 - 19.30 Uhr, in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin erörtert werden, welche Rolle die deutsche Agrarwirtschaft zukünftig in den ländlichen Räumen spielen wird und kann. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach der ökonomischen Dimension der Branche, sondern vielmehr welchen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen die Landwirtschaft  im ländlichen Raum zu begegnen hat.

  • Die Anfallmengen und die Zusammensetzung von Festmist und Jauche sind einerseits abhängig von Tierart, Produktionsrichtung, Leistung, Fütterung und Haltungsverfahren, andererseits von Niederschlag, Verdunstung, Zuleitung von Reinigungswasser usw. Erschwerend kommt hinzu, dass sich sowohl die Mengen als auch die Inhaltsstoffe aufgrund der Umsetzungsprozesse verändern. In der Praxis hat sich deshalb die Verwendung von Faustzahlen etabliert. Allerdings sind die Daten oft veraltet und es liegen häufig keine Informationen über die Rahmenbedingungen der Datenerhebung vor. Als Alternative zur Messung und zur Faustzahl bleibt in vielen Fällen die Berechnung. Die Stoffflüsse lassen sich einfach, sicher und mit geringen Kosten kalkulieren. Voraussetzung sind Rechengrößen mit genügender Genauigkeit. In der neu erschienenen, 72-seitigen KTBL-Schrift " Festmist- und Jaucheanfall - Mengen und Nährstoffgehalte aus Bilanzierungsmodellen"werden die Grundlagen und die methodische Vorgehensweise zur Ermittlung der Anfallmengen an Festmist und Jauche sowie die Ergebnisse auf Basis eines bilanzierenden Rechenmodells vorgestellt.

  • Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat haben in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Güterverkehr das Merkblatt "Güterbeförderung in der Landwirtschaft" aktualisiert. Es enthält wichtige Hinweise zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG), zur Autobahnmaut (BFStrMG), zum Fahrpersonalgesetz (FPersG) und zum Berufsfahrer-Qualifikations-Gesetz (BkrFQG).

  • Wer im Einkauf oder Verkauf mehr erreichen will, muss Chancen und Risiken einschätzen können. Der vor kurzem von Russland verhängte Einfuhrstopp für wichtige Lebensmittel aus der EU und weiteren Ländern zeigt, wie schnell sich die Bedingungen auf den Agrarmärkten ändern können. Das am 11. September bei der AMI GmbH in Bonn stattfindende Seminar "Kompakt" vermittelt Einblicke in die Marktmechanismen und die Bestimmungsfaktoren, die den Preis von morgen treiben. Inhalte: Von welchen Faktoren werden die Agrar- und Rohstoffmärkte beeinflusst? Wie wirken sich Wirtschaftskrisen und Sanktionen auf die Warenströme der Absatz- und Beschaffungsmärkte aus? Welche Rolle spielen Agrarpolitik und Verbraucherschutz? Welche Bedeutung haben die Börsen auf die Preisbildung und das Marktgeschehen? Wie lassen sich die Risiken bei Beschaffung und Verkauf besser einschätzen?

  • Die Ringgemeinschaft Bayern führt gemeinsam mit dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. (LKV) und der Erzeugergemeinschaft und Züchtervereinigung für Zucht- und Hybridzuchtschweine in Bayern w.V. (EGZH) am 26. November 2014 in Denkendorf eine Schweinefachtagung durch.

  • Der Hessische Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht e.V. sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Laborleiter/in für das Milchzentrallabor in Alsfeld. Das Anforderungspotenzial erstreckt sich von der fach- und personaltechnischen Leitung des Laborbetriebs über das Qualitätsmanagement bis hin zur Repräsentation des Unternehmens in verbandsübergreifenden Angelegenheiten. Die Kommunikation mit Vertretern der Molkereien, der Landwirtschaft und der zuständigen Behörden sind wichtiger Bestandteil der Tätigkeit.

  • Die EU-Kommission hat die Fünf-Prozent-Regelung für konventionelle Eiweißfuttermittel verlängert. Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung von Biotieren ist derzeit mit eigenem Biofutter kaum möglich, so daß allein aus Tierschutzgründen eine Zulassung konventioneller Futtermittelbestandteile geboten ist. Nicht alle Biounternehmen sehen diese Entwicklung positiv. Es wird u.a. eine Aufweichung der strengen Biorichtlinien und die Förderung der "Bio-Massentierhaltung" befürchtet. Anm. d. Red.: Und da ist sie wieder: die fachlich kaum haltbare "Groß-Klein"-Diskussion. Dabei tut die Politik gerade alles, um die heimische "Bio-Produktion" durch steigende Subventionen vom internationalen Wettbewerb zu entkoppeln. Vielleicht ist das ein Grund für steigende Zahlen bei Bioaussteigern? Auch ein Loblied auf "Bio" hilft letztlich nicht weiter, wenn der Discounter in diesen lukrativen Markt einsteigt, aber nicht mehr zahlen möchte, als für konventionelle Produkte. Selbstverständlich hat sich dadurch mittlerweile auch das Bio-Publikum geändert.

Seminare

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Rückblick

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  • Ausgeprägter Praxisbezug
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Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

AVA

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  • Tolles Ambiente im alten
    Melkerhaus von 1897
  • Top-Verpflegung inklusive
  • Erstklassige Tagungstechnik