Neue NPA Nr. 48 ausgeliefert

Die neue Ausgabe 48 der Fachzeitschrift der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) wird zur Zeit gerade an die Abonnenten ausgeliefert. Wieder können die Leser interessante Beitrage der Nutztierpraxis lesen.
Falls Sie die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL noch nicht kennen - fordern Sie doch ein kostenloses Probeexemplar an. Autoren der Nr. 48 sind : Prof. Hoy, Prof. Schnurrbusch, Rene Pijl, Dr. Janowitz, Prof. Hopp, Rechtsanwalt Dr. Hansen und Andere.
Bestellbar unter: info@ava1.de

 Aktuelle Seminare

07.11

Betreuung von Milchviehbeständen: Tierärztl. Fahrplan (Wiederholungsseminar)

(mehrtägig bis zum 08.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
20.11

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 21.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
28.11

GRUNDKURS nach Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV)

(mehrtägig bis zum 29.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))

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Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts

Stand:
07.10.14

Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grund lage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Zum Gutachten

 

                                                                                                                              

Der Erntedank - Sonderpreis vom 01. Oktober bis 31. Oktober 2014

 

 Das Handbuch Grobfutter für nur 9,00 € (+Porto/Verpackung) statt bisher für 12,50 €.

 

 

 

Grundfutter ist das A und O der Ernährung von Rindern aus physiologischer und ökonomischer Sicht. Das Grobfutter macht ca. 50 % der Futterkosten in Milchviehrationen aus und ist in den Wiederkäuerrationen mit einem Anteil von 50 – 90 % enthalten. Zum Grobfutter gehören das Grünfutter, auch als Weide, das Heu, das Trockengrünfutter, die Silagen und das Stroh, die den Aufbau des Handbuches bestimmen. Im 110-seitigen Buch werden die wichtigsten Prinzipien zur Herstellung und Aufbereitung der Grobfuttermittel genannt. Großen Raum nehmen die Beschreibung der wichtigsten Eigenschaften, sowie die Kennzahlen zum Futterwert und zur Futterqualität ein. Besonderer Wert wurde auf die Besprechung spezifischer Eigenschaften und Inhaltsstoffe unter besonderer Berücksichtigung des Auftretens von Ernährungsschäden bei Rindern gelegt. Die Interpretation erfolgt aus der Sicht der Rinderfütterung, d. h. des Einsatzes dieser Futtermittel in Rationen für Kühe und Jungrinder. Zum Schluss des Fachbuches wird im Kapitel „Grobfutterbedarf und –kosten", die wichtigsten Fakten für die betriebswirtschaftliche und futterwirtschaftliche Einordnung dieser bedeutenden Futtermittelgruppe zusammengefasst. Mit der Absicht, ein kurzes und prägnantes Material zum Grobfutter für die praktische Nutzung vorzulegen, ist dieses Handbuch entstanden. Die Autoren wünschen sich, dass das Fachbuch Hilfe und Unterstützung geben kann und dass es seinen Zweck erfüllt. Es ist für einen großen Nutzerkreis geschrieben. Praktischen Landwirten, im Futterbau und in Rinder(Milchvieh-)betrieben Verantwortlichen, Beratern, Tierärztinnen und Tierärzten der Milchviehbetreuung, Studentinnen und Studenten der Veterinärmedizin und landwirtschaftlicher Bildungseinrichtungen soll es die Arbeit und das Studium erleichtern. Allen, denen es um die Verbesserung des Inhaltes geht, sind die Autoren für grundsätzliche und detaillierte Anregungen und Hinweise außerordentlich dankbar. Das 110-Seiten umfassende Fachbuch aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) kann zum Preis von 9,00 € (+Porto/Verpackung) in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) erworben werden.

 

Das Handbuch kostet normalerweise 12,50 €.

 

Das Heft ist im Onlineshop oder  in Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer erhältlich. 

Tel.: 02551-7878; Fax: 02551-834300; E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder hier im Onlineshop

 

 

                                                                                                                              

 

Großbrand bei aniMedica  

 
Am Samstag Mittag (20.9.) steht eine Lagerhalle bei aniMedica in Flammen. Rund 110 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Bis Sonntagabend dauerten die Löscharbeiten.
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 
Lesen Sie auch die folgenden Links:
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 

 

Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.

 
Lesen Sie auch die folgenden Links:

Massentierhaltung: Das Wasser wird schlecht!

...160 Millionen Kubikmeter Gülle: In Deutschland verdreckt die Massentierhaltung das Grundwasser... . Weil Berlin nichts dagegen tut, droht Brüssel mit Konsequenzen. Ein Beitrag von 

Lesen Sie, was Herr Vorholz dazu zu sagen hat:

http://www.zeit.de/2014/37/massentierhaltung-guelle-grundwasser-bruessel/komplettansicht

 

und :

http://www.zeit.de/2014/37/guelle-stickstoff-alpen-todeszone-meer  

 

und:

https://www.facebook.com/diezeit/photos/a.129402053796680.23733.114803848589834/715293415207538/?type=1

 

 

Lesen Sie bitte aber auch den zu diesem Artikel verfassten Leserbrief von Herrn Georg Keckl, Agrarstatistiker aus Hannover. Da merkt man, wie ungenau und uninformiert "Panikmache" betrieben wird.
Man kann eher sehen, wie gern die Presse alarmistische Thesen glaubt und entsprechend schreibt. Schade, dass solche Journalisten bei solchen anerkannten Zeitungen arbeiten. Oder geht es mittlerweile nur darum, schlechte Nachrichten zu verkaufen (egal ob wahr oder gelogen/falsch)?
Hier der Link zum Leserbrief von G. Keckl 
 
 

                                                                                                                              

Hier die Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE  vom 08.09. 2014 zur Afrikanischen Schweinepest zur Beantwortung durch die Bundesregierung:

 

                                                                                                                                                       

 

                                                                                                                                                                                                 

 

Stellenangebot

 

Für eine Pferdeklinik mit Fahrpraxis in Süddeutschland wird eine Tierärztin oder ein Tierarzt in Vollzeitanstellung gesucht. Die Stelle ist auch für Berufsanfänger geeignet. 

 

Die Klinik ist komplett ausgestattet (u.A. CT/MRT/Szintigraphie), die Weiterbildungsermächtigung zum FTA liegt vor. 

 

 

 

Kontakt über die AVA oder  Dr. S. Wachtarz - 0171 9914139 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 
 

PEDV - eine Gefahr für unsere Schweineproduktion - AVA Tagung im September  behandelt auch dieses Thema

 

Die für Ferkel oft tödliche Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) kann auch über das Futter übertragen werden. Wie aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift „BMC Veterinary Research“ von Anfang August hervorgeht, ist dieser Nachweis US-Wissenschaftlern unter der Leitung des Forschungsdirektors der Veterinärklinik in Pipestone, Dr. Scott Dee, nun erstmals gelungen. Die Übertragung schien bisher von Tier zu Tier, über Gülle und über den Verkehr von ungereinigten Fahrzeugen und Personen möglich zu sein.Damit wurde ein weiterer Übertragungsweg der PEDV nachgewiesen. Durch PEDV wurden  bisher rund 8 Millionen Schweine bzw 13 Prozent des Schweinebestandes in den USA getötet. PEDV ist auch Thema der Jungsauentagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) vom 26. bis 27. September 2014.

 


  

Landvolk Presse Dienst vom 21.8. 2014: Tiergesundheit auf hohem Niveau

L P D - Ein positives Zeugnis hat der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, der deutschen Landwirtschaft in puncto Tiergesundheit ausgestellt. „Aus meiner Sicht ist der Gesundheits- und Hygienestatus grundsätzlich als gut zu bewerten“, sagte er im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ausdrücklich hob der FLI-Präsident den Stellenwert eines guten Managements hervor. Es hänge immer vom Tierhalter ab, seinen Bestand entsprechend fachgerecht zu führen, erklärte Mettenleiter. Entscheidendes Kriterium sei nicht die Größe der Bestände, sondern das Management. Dieses könne bei kleinen und großen Tierhaltungen gut oder schlecht sein. Der Virologe geht von einer anhaltend hohen Bedrohungslage für die Tierbestände durch Tierseuchenerreger aus. In Zeiten des globalen Güter- und Reiseverkehrs könnten auch Krankheisterreger innerhalb von einem Tag aus jeder Region der Erde Deutschland erreichen.

„Management inklusive der Biosicherheit spielt für den Hygiene- und Gesundheitsstatus eine entscheidende Rolle“, bekräftigte der FLI-Präsident. Je nach Haltungsform seien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Während in der Stallhaltung durch die Belegdichte - etwa bei Geflügel - bestimmte Infektionskrankheiten schneller von Tier zu Tier übertragen werden könnten, müssten sich die Tiere in der Freilandhaltung mit einer Reihe von Erregern auseinandersetzen, die im Stall kaum eine Rolle spielten. Zurückhaltend beurteilt er unter epidemiologischen Gesichtspunkten die regionale Konzentration der Veredelung. Sie sei so lange akzeptabel, wie die allgemein geltenden „Spielregeln“ zum Schutz vor Tierkrankheiten eingehalten würden. Mettenleiter verwies auf eine Reihe von Erfolgen in der Tierseuchenbekämpfung. Ganz prominent sei in diesem Zusammenhang die weltweite Tilgung der Rinderpest zu nennen. Nach der Ausrottung der humanen Pocken sei dies die zweite Infektionskrankheit, die aus der freien Natur eliminiert worden sei. Darüber hinaus gebe es internationale, nationale und regionale Erfolge. Deutschland sei seit 2008 Dank der konsequenten Köderimpfung anerkannt frei von Fuchstollwut. Die Aujeszkysche Krankheit sei auch durch den erstmaligen Einsatz von „markierten“ Impfstoffen getilgt worden, und auch die klassische Schweinepest habe erfolgreich bekämpft werden können. Bei der Blauzungenkrankheit habe die Impfung maßgeblich zur Reduktion der Fallzahlen beigetragen. Schon länger zurück liege die Tilgung von Rindertuberkulose, Brucellose, Leukose und Milzbrand. Dennoch seien dies weiterhin beeindruckende Beispiele der Leistungsfähigkeit der Tierseuchenbekämpfung. (LPD 65/2014)

 

 

 

 
 
 

 

Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

III Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten
1 Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen
Dieses Kapitel über „Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen“ stellt eine Weiterentwicklung
der „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“
des BMVEL vom 17. Januar 2005 dar und löst diese ab.
Die Paratuberkulose, auch „Johne'sche Krankheit“ genannt, ist eine unheilbare, durch Mycobacterium avium ssp.
paratuberculosis (Map) hervorgerufene, chronische entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer. Infektionen von
Wiederkäuern mit Map sind in Deutschland flächendeckend verbreitet und meldepflichtig.
Vor allem in Milchviehbeständen führt Paratuberkulose zu teilweise erheblichen direkten und indirekten wirtschaftlichen
Verlusten (verminderte Milchleistung, verringerter Schlachterlös infolge Abmagerung bis hin zur Untauglichkeit des
Schlachttierkörpers, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Tierverluste). Infizierte Tiere zeigen aufgrund der langen Inkubationszeit
lange Zeit keine typischen Krankheitssymptome wie massiven, unstillbaren Durchfall oder Abmagerung.
Jedoch scheiden sie den Erreger bereits vor Auftreten der ersten Krankheitssymptome massenhaft über den Kot sowie
während der klinischen Phase auch über Milch und Kolostrum aus und stellen so ein großes Infektionsrisiko dar. Auch
eine intrauterine Übertragung auf das Kalb ist insbesondere bei klinisch kranken Kühen möglich.
Kälber im ersten Lebensjahr sind besonders anfällig für eine orale Ansteckung mit dem Paratuberkulose-Erreger. Das
wichtigste Ziel bei der Bekämpfung ist damit eine möglichst Map-freie Kälber- und Jungtieraufzucht.
Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Senkung des Infektionsdruckes durch geeignete Hygienemaßnahmen
und frühzeitige Entfernung Map-ausscheidender Tiere aus dem Bestand. Der Infektionsdruck für Jungtiere steigt vor
allem in Beständen mit intensiven Haltungsbedingungen und hoher Tierdichte; daher sind besonders in diesen Beständen
verstärkte Hygienemaßnahmen erforderlich.
Der Erreger weist eine sehr große Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf und kann lange Zeit außerhalb
seines Wirtes überleben. Insoweit sind spezifische Maßnahmen im Umgang mit Festmist oder Gülle aus Beständen mit
infizierten Tieren erforderlich... .

 

 

 

 

 

 

 

 
Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

 

3 Tierärztliche Bestandsbetreuung

Jeder Tierhalter sollte seinen Bestand tierärztlich betreuen lassen.

Die tierärztliche Bestandsbetreuung umfasst neben einer qualifizierten Diagnostik und Behandlung kranker Tiere auch eine kontinuierliche Beratung und Betreuung hinsichtlich

a) eines planmäßigen und vorbeugenden Tiergesundheits- und Hygienemanagements (einschließlich spezifischer Untersuchungen oder vorbeugender Maßnahmen wie Impfprogramme),

b) einer aktiven Begleitung betrieblicher Sanierungsverfahren und

c) der Durchführung amtlich angeordneter Untersuchungen.

 


 

 

 

Kennen Sie diese Empfehlungen schon?:

 

Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern

 

Am 1. August 2014 wurde im Bundesanzeiger "Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern vom 7. Juli 2014" veröffentlicht (BAnz AT 01.08.2014 B1; Seite 1), die sicher Ihr Interesse finden dürften, und in der Breite noch nicht bekannt sind. Besonders der Abschnitt III mit Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten (ParaTB und Q-Fieber) ist interessant. In Kürze werden die „Bundeseinheitlichen Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 (BAnz. S. 2165)  aufgehoben (vergleiche dazu auch Abschnitt III Nummer 1 Ziffer 1.1 der Empfehlungen).

 

 

 

 

 

 Bekanntmachung: Empfehlung Rinderhygiene (07.07.2014)

 

 

 

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • biotechnologie -  Dass die im Boden lebenden Mikroorganismen namens Myxobakterien interessante Wirkstoffe enthalten, ist nicht neu. Nun ist es Helmholtz-Forschern aus dem  Saarland sowie aus Braunschweig gemeinsam mit Jenaer Naturstoffforschern gelungen, aus den Myxobakterien neuartige Antibiotika gegen den multiresistenten Krankenhauserreger Staphylococcus aureus zu isolieren.  Im Fachjournal "Angewandte Chemie International Edition" (2014, Online-Vorabveröffentlichung) stellten die Forscher ihre Ergebnisse vor.

  • Gemessen am Fischreichtum pro Fläche seien Ölbohrplattformen vor Kalifornien eines der fischreichsten Ökosysteme im Meer, informiert das Internetportal "spektrum.de" und bezieht sich dabei auf wissenschaftliche Untersuchungen des Forschers Jeremy Claisse vom Occidental College in Los Angeles. Quelle: spektrum.de, 14.10.2014: Ölplattformen gehören zu den produktivsten Fisch-Habitaten

  • Lt. Verbraucherumfrage des Marktforschungsinstituts "Feseck Marketing-Research" aus Oldenburg zum Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren, sollen sich mehr als 70 Prozent der Befragten positiv zum Einsatz geäußert haben, wenn die Anwendung auf Empfehlung und Rat eines Tierarztes erfolge, informieren die "Grafschafter Nachrichten" ("Mehrheit stützt Antibiotika-Einsatz im Stall"). Wie ist der Medikamenteneinsatz in der Veterinärmedizin sonst geregelt? Für EINE Behandlung sind derzeit 11 Dokumentationen erforderlich: Anzahl, Art und Identität des Tieres die genaue Arzneimittelbezeichnung die Nummer des tierärztlichen Anwendungs- und Abgabebeleges das Datum der Anwendung die Art – also wie wird das Tier behandelt: oral, subkutan, intravenös oder intramuskulär und natürlich die Menge der Verabreichung die Wartezeit des Medikamentes und selbstverständlich neben der Kennzeichnung des Tieres auch die Person, die die Behandlung vorgenommen hat. Parallel erfolgt in QS die Dokumentation des Antibiotikaeinsatzes, um auffällige Betriebe schnell beraten zu können.

  • "Wer nicht übergewichtig ist, nicht raucht, Alkohol nur in Maßen konsumiert, körperlich aktiv ist und sich gesund ernährt, hat ein um etwa ein Drittel vermindertes Risiko, an Dickdarm- bzw. Mastdarmkrebs zu erkranken," fasste kürzlich das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, die Ergebnisse einer sog. EPIC-Studie in einer Pressemeldung zusammen und soll damit - Gerüchten zur Folge - Experten die Tränen in die Augen getrieben und Millionen Verbraucher ratlos zurückgelassen haben. Der Grund sei die Empfehlung, sich "mit vergleichsweise viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, reichlich Nüssen und Samen, ausreichend Fisch und Joghurt, aber mit wenig rotem Fleisch und Wurstwaren" zu ernähren, um weniger häufig an Dickdarmkrebs zu erkranken. So wenig exakt die Empfehlungen sind, so stärker der Eindruck, dass hier "im Nebel gestochert" wird. Über Sinn und Unsinn von Ernährungsstudien wurde hier schon häufiger berichtet. Kritiker glauben sogar, dass solche Empfehlungen der Grund für zunehmende "Essstörungen" sein könnten?

  • Die russische Importsperre für Schweine und Schweinefleisch aus Deutschland hat sich in den letzten Monaten zu einer schweren Belastungsprobe für die deutschen Schweinehalter entwickelt. Die Erlöse für Schlachtschweine und Ferkel befinden sich nach Angaben des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) auf einem Tiefstand, der auch durch gesunkene Futterkosten nicht kompensiert werden kann. Zwar kennen die Schweinehalter das Auf und Ab des freien Marktes, jedoch können sie keine Durststrecke überbrücken, deren Ende nicht absehbar ist. Schließlich lebt die deutsche Wirtschaft maßgeblich vom Außenhandel. So steht dem Export der Fleischwirtschaft ein großes Importvolumen an Ferkeln, Schlachtschweinen und Fleischspezialitäten gegenüber. Es geht also nach Auffassung des ZDS nicht in erster Linie um den Export von Überschüssen, wie Kritiker gerne darstellen, sondern es geht um die Sicherung vielfältiger Vermarktungsmöglichkeiten für diverse Teilstück- und Produktspezialitäten. Das Ziel ist eine optimale Verwertung der Schlachtkörper bzw. der daraus gewonnenen Produkte, also eine bestmögliche Ressourcennutzung.

  • BMEL - "Deutsche Agrar- und Ernährungsgüter sind weltweit gefragt. In der Landwirtschaft wird jeder vierte, in der Ernährungswirtschaft sogar jeder dritte Euro im Export verdient. Damit generiert der Sektor Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze. "Das Ziel unserer Agrarpolitik muss es sein, die Agrar- und Ernährungswirtschaft gezielt zu unterstützen. So schaffen wir Perspektiven für die Menschen, die im ländlichen Raum und von der Landwirtschaft leben." Beim 15. Unternehmertag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Donnerstag in Oldenburg, unterstrich Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die hohe Leistungsfähigkeit und Wettbewerbskraft der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft.

  • Wer Neubauten oder Erweiterungen in der Schweinemast realisieren möchte, steht vor vielen Fragestellungen: Wie fasse ich meine Baugenehmigung richtig an? Was hat sich durch die Novelle des Baugesetzbuches geändert? Und wie konzipiere ich meinen Stall so, dass er arbeitswirtschaftlich, tiergerecht und funktional ist? Wie halte ich die Baukosten im Griff, ohne zu große Kompromisse in der Ausführung einzugehen? Das DLG-Seminar "Innovative Mastschweineställe – Erweiterung und Neubau", das vom 26. - 27. November 2014 im Landhaus Hohenlohe, 74585 Rot am See (BW) stattfinden wird, gibt Hilfestellung für den Stallbau und beantwortet Fragen zu den Themen Stallplanung, Baugenehmigung und Stallbaukosten. Während der Besichtigung eines Schweinemaststalles im Bau besteht die Möglichkeit, Ideen für den eigenen Stallbau zu sammeln.

  • German Genetic/SZV betreibt insgesamt 5 Besamungsstationen unter dem Dach der Besamungsunion Schwein (BuS). Schwerpunkte der Vermarktung bei den Vaterrassen ist dabei der GenomPLUS-Eber aus dem German Piétrain Konzept. Zur Unterstützung des Teams wird ab sofort ein Außendienstmitarbeiter (m/w) für Ostdeutschland (zugeordnet den Besamungsstation Grimma und Stotternheim) mit Spezialisierung Schwein gesucht.   Aufgaben: Akquisition neuer und bestehender Kundenkontakte, Beratung und Betreuung des bestehenden Kundenstammes, Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung von umsatzfördernden Maßnahmen und Aktionen für das Verkaufsgebiet, zielorientierte Marktbearbeitung und Marktanalyse, Mitorganisation von regionalen Marketingveranstaltungen.

  • Die DLG Service GmbH bietet im Rahmen eines Kooperationsangebotes mit der Deutschen Bahn günstige Konditionen für die Bahnreise zur EuroTier und Energy Decentral 2014. Der Preis für ein Veranstaltungsticket zur Hin- und Rückfahrt nach Hannover Messe/Laatzen beträgt in der 2. Klasse 99,- Euro und in der 1. Klasse 159,- Euro. Dieses Bahn-Specialangebot gilt in der Zeit vom 9. bis 16. November 2014. Darüber hinaus halten zur EuroTier auch einige regionale  und überregionale Züge außerfahrplanmäßig am Messegelände in Hannover/Messe Laatzen.

  • Für Besucher der EuroTier 2014 besteht die Möglichkeit, günstige Eintrittskarten vorab über das Hometicketing im Internet zu erwerben. Hier reduzieren sich die Preise für die angebotenen Karten um 3,00 EUR. Gleichzeitig können die Inhaber von Hometicketing-Eintrittskarten, wie auch alle anderen Besucher mit Vorregistrierung, einen zeitlich begrenzten, kostenfreien WLAN-Zugriff in den Messehallen nutzen. Zudem bietet die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Provisionen bei Vorverkaufskarten an. Der Vorverkauf läuft bis zum 31. Oktober 2014.

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Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

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