14. AVA-Haupttagung sehr erfolgreich

Antibiotikaeinsatz in der Nutztiermedizin durch Präventivmedizin verringern

14. internationale Tierärztetagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Göttingen sehr erfolgreich – Ziel: tierärztliche Bestandsbetreuung optimieren um den Arzneimitteleinsatz per se auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Die viertägige 14. internationale Tierärztetagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Göttingen wurde von über 400 teilnehmenden Tiermedizinern insgesamt sehr gut evaluiert. Einig war man sich darüber, dass die Nutztierärzte alles tun, um den Tierbestand gesund zu halten. Dass Tiere und Menschen erkranken, lässt sich nie vermeiden, dann ist es die Pflicht eines jeden Arztes zu helfen.
Das Ziel der modernen tierärztlichen Aufgabe in der Nutztiermedizin ist die Präventivmedizin, wie die Themen und Beiträge der über 50 Referenten klar ausdrückten. „Tierärzte müssen umlernen. Nicht mehr die Therapie steht im Vordergrund des tierärztlichen Handelns, sondern die Vermeidung von Erkrankungen des Tierbestandes“, so Ernst-Günther Hellwig, AVA-Chef, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt, der die Göttinger Veranstaltung organisierte und leitete. „Natürlich ist jede Einzeltherapie eines erkrankten Tieres wichtig und nötig, denn nur die Summe der Einzeltierbetreuung entspricht einer tierärztlichen Bestandsbetreuung. Mit dieser Art der Betreuung durch die Tierärzte lässt sich der Arzneimitteleinsatz auf dem landwirtschaftlichen Betrieb minimieren“, so Hellwig weiter. Auch ein Kamerateam des ZDF begleitete einen Teil der Göttingen AVA-Haupttagung. Die AVA – Fortbildungen für Tierärztinnen und Tierärzte der Nutztiermedizin setzen seit Jahren auf das „Vorbeugeprinzip“, also der Verhinderung von Erkrankungen durch entsprechende veterinärmedizinische Managementbegleitung der landwirtschaftlichen Betriebe. Seit Jahren finden in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) Intensivworkshops, sowohl theoretisch als auch praktisch, zum Tierverhalten statt, um die Signale der Nutztiere, die sie uns Tierbetreuern zeigen, zu erkennen, zu trainieren und auch entsprechend zu deuten, um dann früh genug handeln zu können, damit die Tiere erst überhaupt nicht erkranken. Fortbildungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) helfen Antibiotika einsparen. Das hilft der TIergesundheit, dem Tierschutz, der Ökonomie des landwirtschaftlichen Betriebs, dem Verbraucher und dem Umweltschutz.

 Aktuelle Seminare

07.04
19.05

Intensiv-Workshop Abdomen des Rindes

(mehrtägig bis zum 21.05)
17.06

Orale Medikation: Was der Tierarzt aktuell wissen muss!!

(mehrtägig bis zum 23.07)(Veranstaltungsort: )
19.06

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 20.06)(Veranstaltungsort: Horstmar-Leer )
24.06

Intensiv-Workshop Situs Rind

(Veranstaltungsort: )
25.06

Intensiv-Workshop Situs Rind

(Veranstaltungsort: )

  Aktuelle News

10/04 16:58,Daz.Online
10/04 16:40,Animal Health Online
10/04 16:15,Peiner Nachrichten
10/04 13:32,Top Agrar Online
10/04 13:06,Top Agrar Online
10/04 06:32,Proplanta
09/04 22:32,Animal Health Online
09/04 12:07,China.org.cn (GER)
Bauern in den Vereinigten Staaten werden auch in diesem Jahr die großen Nutznießer von Chinas zunehmendem Bedarf an landwirtschaftlichen Erzeugnissen, besonders Sojabohnen, Mais und Fleisch, sein.
09/04 08:35,Schattenblick
09/04 08:00,OnVista
09/04 06:48,Die Welt
09/04 05:00,Weser Kurier
09/04 03:34,Oberhessische Zeitung
08/04 18:15,Taz.de
08/04 18:12,Die Welt
08/04 17:54,FAZ.net
08/04 17:53,Lippische Landes-Zeitung
08/04 17:42,Berliner Morgenpost
08/04 17:30,Agrar-Presseportal.de
08/04 17:00,Kölnische Rundschau
08/04 16:59,Ostthüringer Zeitung
08/04 16:07,Noodls
Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht weiterhin deutlichen Korrekturbedarf bei der ausstehenden Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
08/04 15:14,Wochenblatt - Agrarheute
08/04 15:04,Direktbroker.de
08/04 14:50,Das Straubinger Tagblatt
08/04 13:03,Ad Hoc News
08/04 12:48,Welt-Sichten
08/04 08:46,Tiergesundheit Aktuell
07/04 16:58,Gabot.de
07/04 16:00,Open PR.de
07/04 15:29,Taspo.de
07/04 14:48,Heimatzeitung.de
07/04 14:24,Schweinezucht und Schweinemast
07/04 11:48,Potsdamer Neueste Nachrichten
07/04 09:59,Ad Hoc News
07/04 09:50,Agrar-Presseportal.de
07/04 08:49,BauernZeitung
07/04 08:00,Agrar-Presseportal.de
07/04 07:52,Chiemgau24.de
07/04 04:30,Ad Hoc News
07/04 03:33,Oberhessische Zeitung
06/04 15:46,Life Style Site.De
06/04 15:46,Bankkaufmann
06/04 15:26,Main-Post
06/04 11:30,Proplanta
06/04 10:56,Nordic Market
06/04 06:46,Top Agrar Online
05/04 10:07,Proplanta
05/04 09:19,Ostthüringer Zeitung
05/04 09:00,Sehnde-News
05/04 08:47,Schattenblick
05/04 05:31,Ad Hoc News
04/04 18:02,VET-MAGAZIN.de
04/04 16:02,Bergedorfer Zeitung
04/04 15:21,LWK Niedersachsen
04/04 14:43,Spiegel Online
04/04 14:21,Mittelbayerische Zeitung
04/04 14:12,Open PR.de
04/04 14:04,Apotheke Aktuell
04/04 11:17,Greenpeace Magazin
02/04 15:04,Direktbroker.de
02/04 14:55,Kreiszeitung
02/04 13:54,Bayerischer Rundfunk - BR.de
02/04 13:43,Die Welt
02/04 11:19,Tiergesundheit Aktuell
02/04 10:52,BlickPunkt Brandenburg
02/04 10:35,LZ Rheinland
02/04 09:13,Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe
02/04 05:17,Schweinezucht und Schweinemast
01/04 17:42,Offenes-presseportal.de
01/04 16:35,Haufe.de
01/04 16:30,Noodls
Pressemeldungen | 01.04.2014 Preisentwicklung erschwert "sanfte Landung" Die Ergebnisse der 42.
01/04 13:06,Südwest Presse
01/04 10:18,Leipziger Internet Zeitung
01/04 10:00,Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag
01/04 03:18,Kreiszeitung
31/03 23:25,Herd-und-Hof.de
31/03 18:19,Open PR.de
31/03 17:12,Thüringer Allgemeine
31/03 15:21,Berliner Morgenpost
31/03 13:06,krankenkassen.de
31/03 11:18,Austria.com
Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat 627 neue “scharfe” Selbstanzeigen wegen schwerer Nötigung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt übergeben, teilte Obmann Martin Balluch am Montag mit. Die ersten 3.
30/03 15:11,ZertifikateAnleger
30/03 14:50,Schwäbische.de
30/03 12:10,PC Games
30/03 09:51,Alles-Lausitz.de
30/03 06:28,Proplanta
29/03 16:21,Schattenblick
29/03 15:20,Leipziger Internet Zeitung
29/03 13:36,Kölnische Rundschau
29/03 00:17,Die Harke
28/03 14:52,Braunschweiger Zeitung
28/03 12:50,Noodls-Germany
28/03 11:18,Focus Online
28/03 11:08,Proplanta
28/03 10:19,IBR-Online
28/03 07:52,Elite Magazin Online
28/03 07:38,Volksstimme.de
28/03 06:29,FAZ.net
28/03 02:20,Volksstimme.de

Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

  

Einladung zur AVA- Tagung 20. bis 23. März 2014 in Göttingen

Kontroverse Themen werden u.a. auf der 14. AVA - Haupttagung diskutiert.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag auf der aho-Seite    (als Hyperlink)

Lassen Sie sich diese  wichtigste Tagung der Nutztiermedizin nicht entgehen. Das Programm nebst der Anmeldung finden Sie hier .

ATF-Fortbildungsstunden wurden beantragt. Die Schweinesektion dienst auch der Fortschreibung nach §7 der SchHaltHygV

 

http://www.animal-health-online.de/gross/2013/12/31/14-ava-haupttagung-aktuelle-und-kontroverse-themen-aus-der-rinder-und-schweinepraxis/26962/

 

Anmeldung öffnen

Komplettes Programm öffnen

  

Botulismus-Gefahr: Kein Honig oder Ahornsirup für Kinder unter einem Jahr

Eltern sollten Säuglingen keinen Honig oder Ahornsirup geben. Denn darin können Clostridium-botulinum-Keime enthalten sein. Lebensmittelvergiftungen mit Clostridium botulinum, die den so genannten Botulismus auslösen, sind in Deutschland zwar sehr selten, aber aufgrund der hohen Sterblichkeit gefährlich. Denn die Erreger können schwere Lähmungen der Muskulatur verursachen und schließlich zur Atemlähmung führen. Eine Sonderform ist der Säuglingsbotulismus, da die Sporen bei den ganz Kleinen noch den Darm besiedeln und dort auskeimen können. Infizierte Säuglinge zeigen Muskelschwäche, sie können den Kopf kaum halten und haben Schwierigkeiten beim Atmen, was sich durch Röcheln oder Schnarchgeräusche äußern kann. Die Reflexe sind schwach, sodass das Kind schlecht saugen und schlucken kann, der Speichel vermehrt aus dem Mund rinnt sowie die Pupillen verzögert auf Licht reagieren. Betroffene Kinder müssen rasch intensiv-medizinisch behandelt werden. Lesen Sie weiter unter: http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4567&nodeid=26

 

 

Kommentar: Bei Kindern ist der Säuglingsbotulismus beschrieben und anerkannt. Dies kann auch als eine Form des chronischen Botulismus bezeichnet werden. Im Tierbereich (vorwiegend Kühe und auch Schweine u Pferde) sehen wir "ähnliche" Symptomatiken, wie sie bei den Säuglingen beschrieben sind. Allerdings möchte man von offizieller Seite im Tierbereich nicht darüber intensiv weiter forschen. Wie sagte jemand aus der Politik zu einem Wissenschaftler, der sich intensiv mit dem chron. Botulismus beschäftigt:  "...nicht der chron. Botulismus ist das Problem, Sie sind das Problem....".  Uns scheint ganz wichtig zu wissen, dass , das gerade bei Hochleistungskühen die Kotkonsistenz die größte Bedeutung beim chron Botulismus hat. Wie sagte ein Physiologe einmal: "Der Kot muss 4 Ringe und einen Blub haben, wenn er auf dem Boden liegt - das ist physiologisch in jedem Laktationsstadium". Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) hat sich intensiv mit der Problematik des chronischen Botulismus beschäftigt. Ein AVA-Tagungsheft aus 2011 steht zur Verfügung.

  

Kommentar zur ZDF-Sendung „planet e“ am Sonntag, 2.6.2013  Sendezeit 14:45 Uhr

Das ZDF versuchte in der Sendung "planet e" am 2.6. 2013  mögliche Entwicklungen der Landwirtschaft zu beschreiben, mitsamt möglicher Auswirkungen auf die Welt-Ernährungssicherung.

Georg Keckl hat sich dazu einige Gedanken gemacht, die wir hier abdrucken.

PDF downloaden

 

  

Wie Wissenschaft dem Zeitgeist geopfert wird

Der wissenschaftliche Leiter des EU.L.E. e.V. Udo Pollmer zeigt in einem Video auf, wie bei Studien durch die geschickte Auswahl von Versuchstieren und gekonnte Datenmassage die erwünschten “wissenschaftlichen” Ergebnisse produziert werden. Solche Studienergebnisse werden dann gerne (bewusst oder unbewusst) von den Medien unkritisch aufgegriffen und einfach "nachgeplappert". AnimalHealthOnline berichtet.

 

http://www.animal-health-online.de/gross/2013/03/30/wie-wissenschaft-dem-zeitgeist-geopfert-wird/25075/

 

  

Fotostrecke zur 12. AVA-Haupttagung online

DSC00095

 

  

Vom 14. bis 17. März 2013 fand die 12. AVA-Haupttagung statt.

 

Fotostrecke ansehen.

 

Pressemeldung zur Haupttagung ansehen.

 

Weitere Pressemeldung zur Haupttagung ansehen.

  

Niedersachsens Landwirtschaft hat in den vergangen Jahren Arbeitsplätze geschaffen und keine "vernichtet"

alles lesen

Der neue niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer wiederholt als Minister folgende Aussage aus seiner Zeit in der Opposition in fast allen deutschen Medien, bei fast jedem Interview:

 

„Massentierhaltung vernichtet Arbeitsplätze in der Landwirtschaft“ und / oder „Mit dem Regierungswechsel zu CDU und FDP im Jahre 2003 seien bis zum Jahr 2010 fast 30.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft verloren gegangen.“

 

Quelle: http://www.christian-meyer-gruene.de/presse/meldung/artikel/massentierhaltung-vernichtet-arbeitsplaetze-in-der-landwirtschaft.html  

 

Lesen Sie hier die korrekten Fakten, die belegen das Arbeitsplätze geschaffen und nicht "vernichtet" wurden.

  

Nutztierpraxis Aktuell - Die Zeitschrift für den Tierarzt

Die gerade frisch erschienene NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 45 aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift erneut Themen auf, um dem bestandsbetreuenden Tierarzt in seiner Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben behilflich zu sein, mittels entsprechender Präventivmaßnahmen den Einsatz von Arzneimitteln, insbesondere den Antibiotikagebrauch, reduzieren zu können und das Tierwohl zu optimieren.

Es ist das politische Ziel, den Antibiotikaverbrauch in der Nutztierhaltung zu senken. Diesbezüglich hat sich aktuell der Vermittlungsausschuss auf einen Kompromiss zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes geeinigt, um den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung zu senken. Das Gesetz wird zum 1.1.2014 in Kraft treten. Nutztierhalter (Rinder-, Schweine- und Geflügelbauern – aber auch Fischzuchten) müssen sich zukünftig an der durchschnittlichen Anwendungshäufigkeit von Antibiotika orientieren. Bei einem höheren Antibiotikagebrauch als der Durchschnitt  müssen sie mit dem Hoftierarzt und gegebenenfalls auch mit den Veterinärbehörden so genannte Minimierungsmaßnahmen einleiten, die insbesondere z. B. das Stall- und Hygienemanagement des Betriebes mit kontrollieren, um die allgemeine Tiergesundheit im Betrieb zu verbessern. Durch den Vergleich mit den besten Betrieben (hoher Tiergesundheitsstatus bei minimalem Arzneimitteleinsatz) soll die Häufigkeit des Antibiotikaeinsatzes reduziert werden, was letztendlich auch einen Beitrag zum gesundheitlichen Verbraucherschutz leistet. Damit hat der Staat einen genauen Überblick über den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung und kann entsprechende Maßnahmen auf den Betrieben anordnen, wenn ein übermäßiger Einsatz von Arzneimitteln erfolgt. Was letztendlich aus der bisherigen Behandlungsdatenflut zu der privaten Organisation QS wird, steht in den Sternen. Landwirte, die QS-Mitglied sind, müssen alle antibiotischen Behandlungen der Tiere melden, um auch hier bei QS entsprechende Auswertungen des Antibiotikaeinsatzes zu erstellen. Ob eine privatwirtschaftliche AB-Datenbank neben einer stattlichen Dateinbank noch Sinn macht, muss hinterfragt werden.

Die Arzneimittelgesetz-Novelle sollte auch Vorbild für die Humanmedizin sein, denn hier muss der Antibiotikagebrauch mindestens genauso kritisch gesehen werden wie in der Tierhaltung.

Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) im münsterländischen Horstmar-Leer betreibt seit über 10 Jahren Fort- und Weiterbildung für Landwirte und Tierärzte, um über entsprechende Vorbeugemaßnahmen den hohen tiergesundheitlichen Status und das Tierwohl der landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten, bzw. zu verbessern. Im letzten Jahr besuchten über 6.000 Fachleute der Tierproduktion (Tierärzte, Landwirte, Berater) Fortbildungsveranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA). Gesunde Tiere brauchen kaum Arzneimittel, wie AVA-Gründer und Leiter, Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, erläutert. Und in der aktuellen NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 45, die sich gerade in der Auslieferung an die über 3000 Abonnenten befindet, leisten die Autoren wichtige Beiträge zu einer gesunden Tierproduktion, letztendlich zum Wohl der Tiere und der Verbraucher.

Keywords: NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), Hellwig, Tierarzt, Antibiotika, Arzneimittelgesetz, QS, Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Landwirtschaft, Tiermedizin, Nutztiere, Rinder, Schweine, Kühe, Horstmar, Tierproduktion, Tierwohl,

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2012 erneut weit über 6000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. «
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  -  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!        www.ava1.de

Nutztierpraxis

 

 

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • ©aho - Vor gefährlichen Mitbringseln warnen französiche Wissenschaftler, nachdem Sie Indienurlauber auf resistente Keime untersucht haben. Obwohl die Personen nicht in einer Klinik behandelt worden waren, fanden die Mediziner in Stuhlproben Coli-Bakterien, die selbst gegen modernste Reserveantibiotika wie die sogenannten Carbapeneme resistent waren. Diese Antibiotika werden zur Therapie von schweren Krankenhausinfektionen (nosokomialen Infektionen) eingesetzt. Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger registriert einen deutlichen Anstieg von gramnegativen Erregern, die gegen Reserve­antibiotika aus der Klasse der Carbapeneme resistent sind. Das Robert Koch-Institut (RKI) spricht im Epidemiologischen Bulletin (2013; 19: 167-172) von einer bedrohlichen Entwicklung.

  • Dr. Thomas Georg Schätzler ist Arzt und Autor im Internetportal "doccheck". In einem aktuellen Blogbeitrag ärgert er sich über die europäische EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), weil deren Daten auch für fragwürdige Hypothesen missbraucht würden. Bei der EPIC-Studie handele es sich tatsächlich um eine sog. "Follow-up-Studie", bei der Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen durch Fragebögen ex post erfasst wurden. Eine Studiengruppe sei der Hypothese vom langen Mittagsschlaf und einer ggf. daraus resultierenden erhöhten Mortalität nachgegangen. Aussagekraft: Null. "Man hätte auch nach der täglichen Fernsehdauer, nach Gehhilfen, Sturzneigung oder Hörgeräten, nach schwindender Alltagskompetenz, "Essen auf Rädern", nach Lesehilfen, Mobilitäts- und Kognitionsdefiziten fragen oder ein geriatrisches Basis-Assessment machen können", erregt sich der Mediziner im Internetportal. Anm. d. Red.: Der Ärger ist verständlich, auch wenn derartige Hypothesen niemand wirklich ernst nimmt. Bis auf Arbeitgeber wahrscheinlich. Viel ärgerlicher sind derartige Studien dann, wenn daraus Empfehlungen abgeleitet werden, die zu echten Gesundheitsrisiken führen können. Das ist z.B. bei vielen Ernährungsempfehlungen der Fall.

  • Vertreter aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel haben am 11. April 2014 in einer Projektgruppensitzung erneut über die Ausgestaltung der Initiative zum Tierwohl Schwein beraten. Weitgehendes Einvernehmen wurde hinsichtlich des Organisations- und Finanzierungsmodells erzielt, informiert die QS Qualität und Sicherheit GmbH auf ihrer Internetseite. Nach dem gegenwärtigen Stand der Beratungen wird die Finanzierung der Initiative auf eine breitere Grundlage gestellt. So soll für die Finanzierung der Ausgleichszahlungen, die die Tierhalter für die Umsetzung definierter Tierwohlanforderungen erhalten, die gesamte Vermarktungsmenge an Schweinefleisch, Wurst und Fleischwaren mit Schweinefleischanteil herangezogen werden. Pro Kilogramm vermarkteter Ware werden Handelsunternehmen  einen festen Betrag an eine von der Trägergesellschaft beauftragte Clearingstelle abführen. Der Lebensmitteleinzelhandel hat zugesagt, in den ersten drei Jahren die Initiative zum Tierwohl Schwein mit knapp 200 Mio. EURO zu unterstützen. Film zur Tierwohlinitiative

  • Über eine Datenbank der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kann man Schätzungen zu Treibhausgasemissionen nach Ländern recherchieren. Danach sollen die jährlichen Emissionen aus dem Pflanzenbau und der Tierhaltung in den letzten 10 Jahren insbesondere aufgrund von Produktionssteigerungen in Entwicklungsländern gestiegen sein. Es ist die Rede von 14 % auf weltweit 5,3 Mrd t CO2-Äquivalent (CO2 eq), was angesichts der Geburtensteigerung im selben Zeitraum nicht wirklich wundert. Unterteilt man die Emissionen nach Regionen, soll lt. der FAO-Zahlen Asien zu 45 % am globalen Gesamtausstoß verantwortlich sein. Europa konnte seine Emissionen seit 1990 bis 2011 von  21 % auf 11 % der Treibhausgasemissionen der globalen Landwirtschaft senken, was vielen Experten als Beleg für ihre Forderung nach einer nachhaltigen Produktivitätssteigerung gilt. 10 % aller landwirtschaftlich verursachten Emissionen stammen lt. FAO-Datenbank aus dem Reisanbau.

  • Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt: 847.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2013 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern (+2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen). Anm. d. Red.: Derart steigende Nachfragen lassen sich nur durch "Massenproduktion" bedienen. In der BMEL-Faktensammlung wurde vergessen darauf hinzuweisen, dass sich Eier aus Freiland- und Bodenhaltung als Industrieware kaum vermarkten lassen. Schuld soll eine höhere Keimbelastung sein. Die lassen sich neuerdings auch mit Radiowellen abtöten. Es fehlt auch ein Hinweis, dass Eier keine Gefahr für den Cholesterinspiegel darstellen. Vergessen wurde auch, dass der Preiskampf der Discounter die bäuerlichen Familienbetriebe ruiniert.

  • Seit einigen Wochen erstrahlt die meistro Website in neuem Glanz: Dank der neu geordneten Struktur der Geschäftsfelder bietet sich den Besuchern der Website eine noch bessere Übersicht über das Produktportfolio. Unter dem Punkt  "Energieeffizienz" finden Unternehmer jetzt weitere Angebote, die sie dabei unterstützen, die Energiebilanz ihres Unternehmens im Betriebsalltag zu optimieren. Darüber hinaus erfahren Besucher der Website mehr über das vielfältige soziale Engagement der meistro Energie GmbH.

  • NOACK Deutschland GmbH stellt der Futtermittelindustrie und dem Landhandel unterschiedliche Produkte für eine ausgewogene und nachhaltige Tierernährung zur Verfügung. Zum Ausbau der Vertriebsaktivitäten sucht das Unternehmen einen kompetenten und gut vernetzten Vertriebsmitarbeiter mit Marktkenntnissen, der die Kunden aus der Futtermittelindustrie und der Veterinärmedizin betreut.

  • Damit Eizelle und Samenzelle miteinander verschmelzen können, müssen sie zunächst aneinander binden. An der Oberfläche von Spermien ist das Rezeptorprotein Izumo1 für den innigen Kontakt essenziell. Nun ist sein Gegenpart auf der Eizelle gefunden worden. Es heißt "Juno", informiert Antje Findeklee für "Spektrum.de" (16.04.2014; "Juno" bindet Spermien an die Eizelle). Anm. d. Red.: Im Rahmen der Forschungsarbeiten des Fördervereins Biotechnologieforschung (FBF) soll z.B. ein Test entwickelt werden, mit dem die Bindungsfähigkeit von Spermien im Eileitergewebe getestet werden kann. Die Mechanismen sind vergleichbar und sollen Auskunft über die Spermaqualität von Besamungsebern zulassen.

  • Andrea Bahrenberg wird zum 1. Mai 2014 neue Pressesprecherin des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) in Bonn. Die 32-jährige Landwirtstochter aus dem westfälischen Nottuln-Appelhülsen (Kreis Coesfeld) folgt damit Stefan Sallen (56), der 20 Jahre lang in Personalunion die Position des RLV-Pressesprechers und des Chefredakteurs der Landwirtschaftlichen Zeitschrift Rheinland (LZ-Rheinland) innehatte. Sallen wird künftig seine Arbeit auf die Chefredaktion der LZ-Rheinland konzentrieren, für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes aber weiterhin zur Verfügung stehen.

  • aid - Bis zum 24. Juni heißt es jetzt wieder Spargel satt! Dann nämlich endet hierzulande offiziell die Spargelsaison. Bis dahin finden aber nicht nur die weißen und grünen Stangen reißenden Absatz, auch Schinken hat Hochkonjunktur. Denn für viele gehört zu einem klassischen Spargelessen neben Kartoffeln eben auch der Schinken. Der neue aid-Hörfunkbeitrag "Fantastisches Duo: Schinken zum Spargel" geht den Fragen nach, warum bei uns die beiden Lebensmittel so zusammen gehören und welche verschiedenen Schinkenarten es gibt und zum königlichen Gemüse passen.

Seminare

seminare
  • Aktuelles Seminarangebot
  • Exzellente Referenten
  • Effektives Networking

Rückblick

workshops
  • Hohe Interaktivität
  • Ausgeprägter Praxisbezug
  • Referenten aus der Praxis

E-Learning

elearning

Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

AVA

ava-gebaeude
  • Tolles Ambiente im alten
    Melkerhaus von 1897
  • Top-Verpflegung inklusive
  • Erstklassige Tagungstechnik