Neue NPA Nr. 48 ausgeliefert

Die neue Ausgabe 48 der Fachzeitschrift der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) wird zur Zeit gerade an die Abonnenten ausgeliefert. Wieder können die Leser interessante Beitrage der Nutztierpraxis lesen.
Falls Sie die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL noch nicht kennen - fordern Sie doch ein kostenloses Probeexemplar an. Autoren der Nr. 48 sind : Prof. Hoy, Prof. Schnurrbusch, Rene Pijl, Dr. Janowitz, Prof. Hopp, Rechtsanwalt Dr. Hansen und Andere.
Bestellbar unter: info@ava1.de

 Aktuelle Seminare

26.09

Jungsauentagung

(mehrtägig bis zum 27.09)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
31.10

Tierarzt und Klauengesundheit

(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
07.11

Betreuung von Milchviehbeständen: Tierärztl. Fahrplan (Wiederholungsseminar)

(mehrtägig bis zum 08.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
20.11

Der Schweineflüsterer kommt

(mehrtägig bis zum 21.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
28.11

GRUNDKURS nach Schweinehaltungshygieneverordnung (SchwHaltHygV)

(mehrtägig bis zum 29.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))

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Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

 

Massentierhaltung: Das Wasser wird schlecht!

...160 Millionen Kubikmeter Gülle: In Deutschland verdreckt die Massentierhaltung das Grundwasser... . Weil Berlin nichts dagegen tut, droht Brüssel mit Konsequenzen. Ein Beitrag von 

Lesen Sie, was Herr Vorholz dazu zu sagen hat:

http://www.zeit.de/2014/37/massentierhaltung-guelle-grundwasser-bruessel/komplettansicht

 

und :

http://www.zeit.de/2014/37/guelle-stickstoff-alpen-todeszone-meer  

 

und:

https://www.facebook.com/diezeit/photos/a.129402053796680.23733.114803848589834/715293415207538/?type=1

 

 

Lesen Sie bitte aber auch den zu diesem Artikel verfassten Leserbrief von Herrn Georg Keckl, Agrarstatistiker aus Hannover. Da merkt man, wie ungenau und uninformiert "Panikmache" betrieben wird.
Man kann eher sehen, wie gern die Presse alarmistische Thesen glaubt und entsprechend schreibt. Schade, dass solche Journalisten bei solchen anerkannten Zeitungen arbeiten. Oder geht es mittlerweile nur darum, schlechte Nachrichten zu verkaufen (egal ob wahr oder gelogen/falsch)?
Hier der Link zum Leserbrief von G. Keckl 
 

 

                                                                                                                              

 

Hier die Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE  vom 08.09. 2014 zur Afrikanischen Schweinepest zur Beantwortung durch die Bundesregierung:

 

                                                                                                                                                       

 

                                                                                                                                                                                                 

 

Stellenangebot

 

Für eine Pferdeklinik mit Fahrpraxis in Süddeutschland wird eine Tierärztin oder ein Tierarzt in Vollzeitanstellung gesucht. Die Stelle ist auch für Berufsanfänger geeignet. 

 

Die Klinik ist komplett ausgestattet (u.A. CT/MRT/Szintigraphie), die Weiterbildungsermächtigung zum FTA liegt vor. 

 

 

 

Kontakt über die AVA oder  Dr. S. Wachtarz - 0171 9914139 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 
 

PEDV - eine Gefahr für unsere Schweineproduktion - AVA Tagung im September  behandelt auch dieses Thema

 

Die für Ferkel oft tödliche Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) kann auch über das Futter übertragen werden. Wie aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift „BMC Veterinary Research“ von Anfang August hervorgeht, ist dieser Nachweis US-Wissenschaftlern unter der Leitung des Forschungsdirektors der Veterinärklinik in Pipestone, Dr. Scott Dee, nun erstmals gelungen. Die Übertragung schien bisher von Tier zu Tier, über Gülle und über den Verkehr von ungereinigten Fahrzeugen und Personen möglich zu sein.Damit wurde ein weiterer Übertragungsweg der PEDV nachgewiesen. Durch PEDV wurden  bisher rund 8 Millionen Schweine bzw 13 Prozent des Schweinebestandes in den USA getötet. PEDV ist auch Thema der Jungsauentagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) vom 26. bis 27. September 2014.

 


  

Landvolk Presse Dienst vom 21.8. 2014: Tiergesundheit auf hohem Niveau

L P D - Ein positives Zeugnis hat der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, der deutschen Landwirtschaft in puncto Tiergesundheit ausgestellt. „Aus meiner Sicht ist der Gesundheits- und Hygienestatus grundsätzlich als gut zu bewerten“, sagte er im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ausdrücklich hob der FLI-Präsident den Stellenwert eines guten Managements hervor. Es hänge immer vom Tierhalter ab, seinen Bestand entsprechend fachgerecht zu führen, erklärte Mettenleiter. Entscheidendes Kriterium sei nicht die Größe der Bestände, sondern das Management. Dieses könne bei kleinen und großen Tierhaltungen gut oder schlecht sein. Der Virologe geht von einer anhaltend hohen Bedrohungslage für die Tierbestände durch Tierseuchenerreger aus. In Zeiten des globalen Güter- und Reiseverkehrs könnten auch Krankheisterreger innerhalb von einem Tag aus jeder Region der Erde Deutschland erreichen.

„Management inklusive der Biosicherheit spielt für den Hygiene- und Gesundheitsstatus eine entscheidende Rolle“, bekräftigte der FLI-Präsident. Je nach Haltungsform seien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Während in der Stallhaltung durch die Belegdichte - etwa bei Geflügel - bestimmte Infektionskrankheiten schneller von Tier zu Tier übertragen werden könnten, müssten sich die Tiere in der Freilandhaltung mit einer Reihe von Erregern auseinandersetzen, die im Stall kaum eine Rolle spielten. Zurückhaltend beurteilt er unter epidemiologischen Gesichtspunkten die regionale Konzentration der Veredelung. Sie sei so lange akzeptabel, wie die allgemein geltenden „Spielregeln“ zum Schutz vor Tierkrankheiten eingehalten würden. Mettenleiter verwies auf eine Reihe von Erfolgen in der Tierseuchenbekämpfung. Ganz prominent sei in diesem Zusammenhang die weltweite Tilgung der Rinderpest zu nennen. Nach der Ausrottung der humanen Pocken sei dies die zweite Infektionskrankheit, die aus der freien Natur eliminiert worden sei. Darüber hinaus gebe es internationale, nationale und regionale Erfolge. Deutschland sei seit 2008 Dank der konsequenten Köderimpfung anerkannt frei von Fuchstollwut. Die Aujeszkysche Krankheit sei auch durch den erstmaligen Einsatz von „markierten“ Impfstoffen getilgt worden, und auch die klassische Schweinepest habe erfolgreich bekämpft werden können. Bei der Blauzungenkrankheit habe die Impfung maßgeblich zur Reduktion der Fallzahlen beigetragen. Schon länger zurück liege die Tilgung von Rindertuberkulose, Brucellose, Leukose und Milzbrand. Dennoch seien dies weiterhin beeindruckende Beispiele der Leistungsfähigkeit der Tierseuchenbekämpfung. (LPD 65/2014)

 

 

 

 

Spätsommerspecial – Sonderpreise vom 01. September bis 30. September 2014:

Anstatt 18,20 € nur 8,30€ für Teil 1 und Teil 2 (+ MWST u. Porto/Versand)

Falls Sie die beiden Hefte noch nicht besitzen -  jetzt können Sie diese sehr günstig  erwerben.

Salmonellenkontrolle in der Schweineproduktion Heft 1 und Heft 2

                  

 

Die Salmonellose gehört zu den am häufigsten vom Tier auf den Menschen übertragenen Erkrankungen. Die Infektion erfolgt auch durch Schweinefleich. Jede Anstrengung, die Zahl der Infektionen zu reduzieren, ist deshalb konkret vorbeugender Verbraucherschutz. Ein erster Schritt ist die Identifikation der Schwenmastbetriebe, die Schweine mit einem erhöhten Eintragsrisiko von Salmonellen in die Lebensmittelkette beherbergen. In einem Zweiten Schritt werden die Eintrasquellen von Salmonellen in den Mastbetrieb identifiziert, angegagen und abgestellt. Mastbetriebe, die die Salmonellen "unter Kontrolle" haben, erlangen sowohl national aus auch international Wettbewerbsvorteile.

 

Die Agrar- und Veterinär - Akademie (AVA) hat zwei Broschüren zum Problemfeld Salmonllen aufgelegt. Anerkannte Autoren beleuchten das thema aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Themenbogen spannt sich von den gesetzlichen Grundlagen über die Darmgesundheit und tierärztlichen Vorgehensweisen. Behandelt werden auch Managementmaßnahmen der Betriebsleitung inklusive die Möglichkeiten, die sich von Seiten der Fütterung bieten. In den Beiträgen steht die Praxis absolut im Vordergrund, ohne die wissenschaftlichen Grundlagen zu vernachlässigen.


Die beiden Broschüren - Band 1: „Grundlagen Salmonellen“, Band 2: „Was tun gegen Salmonellen?“ - richten sich an alle in der Schweineproduktion tätigen Tierärzte, Landwirte und Berater. Ebenso an Schlachtbetriebe, die Mischfutterindustrie und Schweinevermarkter. Es i st unverzichtbar, dass alle Partner in der Produktionskette Schweine und Schweinefleisch eine gemeinsame Sprache in Sachen Salmonellenkontrolle sprechen.

Das Einzelheft kostet normalerweise 9,80 €; Band1 und Band 2 normalerweise zusammen: 18,20 €.

Als Spätsommerangebot vom 1. bis 30. September 2014 können Sie die beiden Heft zusammen für 8.30 Euro (incl. MwSt.) + Porto/Verpackung (Inland 1,90€) erwerben.

 

Die beiden Hefte sind in Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer erhältlich. 

Tel.: 02551-7878; Fax: 02551-834300; E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder hier im Onlineshop

 

 

Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

III Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten
1 Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen
Dieses Kapitel über „Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen“ stellt eine Weiterentwicklung
der „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“
des BMVEL vom 17. Januar 2005 dar und löst diese ab.
Die Paratuberkulose, auch „Johne'sche Krankheit“ genannt, ist eine unheilbare, durch Mycobacterium avium ssp.
paratuberculosis (Map) hervorgerufene, chronische entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer. Infektionen von
Wiederkäuern mit Map sind in Deutschland flächendeckend verbreitet und meldepflichtig.
Vor allem in Milchviehbeständen führt Paratuberkulose zu teilweise erheblichen direkten und indirekten wirtschaftlichen
Verlusten (verminderte Milchleistung, verringerter Schlachterlös infolge Abmagerung bis hin zur Untauglichkeit des
Schlachttierkörpers, erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Tierverluste). Infizierte Tiere zeigen aufgrund der langen Inkubationszeit
lange Zeit keine typischen Krankheitssymptome wie massiven, unstillbaren Durchfall oder Abmagerung.
Jedoch scheiden sie den Erreger bereits vor Auftreten der ersten Krankheitssymptome massenhaft über den Kot sowie
während der klinischen Phase auch über Milch und Kolostrum aus und stellen so ein großes Infektionsrisiko dar. Auch
eine intrauterine Übertragung auf das Kalb ist insbesondere bei klinisch kranken Kühen möglich.
Kälber im ersten Lebensjahr sind besonders anfällig für eine orale Ansteckung mit dem Paratuberkulose-Erreger. Das
wichtigste Ziel bei der Bekämpfung ist damit eine möglichst Map-freie Kälber- und Jungtieraufzucht.
Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Senkung des Infektionsdruckes durch geeignete Hygienemaßnahmen
und frühzeitige Entfernung Map-ausscheidender Tiere aus dem Bestand. Der Infektionsdruck für Jungtiere steigt vor
allem in Beständen mit intensiven Haltungsbedingungen und hoher Tierdichte; daher sind besonders in diesen Beständen
verstärkte Hygienemaßnahmen erforderlich.
Der Erreger weist eine sehr große Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen auf und kann lange Zeit außerhalb
seines Wirtes überleben. Insoweit sind spezifische Maßnahmen im Umgang mit Festmist oder Gülle aus Beständen mit
infizierten Tieren erforderlich... .

 

 

 

 

 

 

 

 
Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

 

3 Tierärztliche Bestandsbetreuung

Jeder Tierhalter sollte seinen Bestand tierärztlich betreuen lassen.

Die tierärztliche Bestandsbetreuung umfasst neben einer qualifizierten Diagnostik und Behandlung kranker Tiere auch eine kontinuierliche Beratung und Betreuung hinsichtlich

a) eines planmäßigen und vorbeugenden Tiergesundheits- und Hygienemanagements (einschließlich spezifischer Untersuchungen oder vorbeugender Maßnahmen wie Impfprogramme),

b) einer aktiven Begleitung betrieblicher Sanierungsverfahren und

c) der Durchführung amtlich angeordneter Untersuchungen.

 


 

 

 

Kennen Sie diese Empfehlungen schon?:

 

Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern

 

Am 1. August 2014 wurde im Bundesanzeiger "Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern vom 7. Juli 2014" veröffentlicht (BAnz AT 01.08.2014 B1; Seite 1), die sicher Ihr Interesse finden dürften, und in der Breite noch nicht bekannt sind. Besonders der Abschnitt III mit Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten (ParaTB und Q-Fieber) ist interessant. In Kürze werden die „Bundeseinheitlichen Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 (BAnz. S. 2165)  aufgehoben (vergleiche dazu auch Abschnitt III Nummer 1 Ziffer 1.1 der Empfehlungen).

 

 

 

 

 

 Bekanntmachung: Empfehlung Rinderhygiene (07.07.2014)

 

 

 

 

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • "Das Wasser, egal ob Trinkwasser, Grundwasser, Abwasser oder Oberflächengewässer, wird in der Mehrheit der deutschen Regionen seit langem besser!" behauptet der Statistiker Georg Keckl unter Berufung auf amtliche Zahlen. In einem viel beachteten Leserbrief nimmt er Stellung zu einem alarmistischen Zeit-Artikel, ("Das Wasser wird schlecht", Ausgabe 37/2014, Seite 24/25) und kritisiert den Autor, schlecht recherchiert zu haben. Insbesondere der Zusammenhang von Tierhaltung und Nitratbelastung sei grob fahrlässig konstruiert.

  • fnl - Das Thema Energie aus nachwachenden Rohstoffen steht im Mittelpunkt der neuesten Publikation aus der Veröffentlichungsreihe Greenfacts der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL). Unter dem Titel "Ein Bonbon für die Biogasanlage: Die Zuckerrübe" erläutert die FNL die Nutzungsmöglichkeiten und positiven Eigenschaften der Zuckerrübe als "Futter" für Biogasanlagen. Dr. Anton Kraus, Geschäftsführer der FNL, erklärt: "Neben der aktuell effizientesten Energiepflanze, dem Mais, nimmt die Zuckerrübe einen immer größer werden Anteil als Rohstoff für die Energieerzeugung aus nachwachenden Rohstoffen ein. Denn sie vereint vielfältige positive Merkmale hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Nutzung sowie Nachhaltigkeit."

  • Der Verzehr von Schweinefleisch gehört zum deutschen Kulturgut wie in Asien der Reis- oder in Japan der Fischverzehr. 50 Prozent werden als Frischfleisch konsumiert und rd. 50 Prozent als verarbeitete Ware. Dass sich gepökeltes Schweinefleisch auch in von medizinischem Nutzen sind, hat Forschern um Ian Humphreys von der Michigan State University den sog. Ig-Nobelpreis eingebracht. Bei einer erblich bedingten Funktionsstörung der Blutplättchen, die bei einem Vierjährigen für ausgiebiges Nasenbluten sorgte, halfen dünne Scheiben gepökeltes Schweinefleisch, dass als Tamponade eingesetzt wurde, während bewährte Mittel versagten. Quelle: Ann Otol Rhinol Laryngol. 2011 Nov;120(11):732-6.:  Nasal packing with strips of cured pork as treatment for uncontrollable epistaxis in a patient with Glanzmann thrombasthenia.

  • Nach Vorstellungen des Lebensmitteleinzelhandels sollen sich alle Beteiligten in der Lebensmittelkette zur "gentechnikfreien" Fütterung verpflichten. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) spricht sich entschieden gegen solche branchenweite Verpflichtungen aus. "Der Grundsatz der Wahlfreiheit muss sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite gelten. Dies umfasst auch das Recht der landwirtschaftlichen Erzeuger auf freie Wahl der Produktionsmittel. Zeitgleich die Butterpreise zu senken und die Landwirtschaft zu teureren Futtermitteln zu zwingen, das passt nicht zusammen", erklärt DRV-Generalsekretär Dr. Henning Ehlers. Anm. d. Red.: Was nützen Brasilien und Paraguay ein dt. Fütterungsverbot, wenn gerade einmal rd. 5 Mio. Tonnen Sojaextraktionsschrot, ein Nebenprodukt der Sojaölgewinnung, über den Tierdarm veredelt werden, bei einer Welternte von 269 Mio. Tonnen? Jährlich fließen fast 80 Mio. Euro in den Aufbau eines nachhaltigen Anbaus von Deutschland in die Anbauländer. Nur so lässt sich langfristig in den Anbauländern etwas ändern, nicht durch Einkaufverzicht. Auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Zusatzstoffe aus gentechnischer Produktion führt der LEH hier eine scheinheilige Diskussion, zumal selbst der WWF eingestehen musste, dass es derzeit schlicht zu wenig GVO-freies Soja gebe. Verlogen ist die Diskussion auch deshalb, weil sich gentechnisch veränderte Futterbestandteile lt. aktuellem Gutachten des Von Thünen Instituts im Endprodukt nicht nachweisen lässt. Eine GVO-Kennzeichnung beträfe aber rd. 270.000 Unternehmen, mit enormen Kosten für Logistik, Trennung von Warenströmen und Steigerung der Produktionskosten. Kosten, die der LEH durch eine generelle Branchenverpflichtung vermeiden will - auf dem Rücken der Landwirte.

  • (aho) – Derzeit kann die überwiegende Mehrzahl der Besiedelungen des Menschen mit ESBL-bildenden E. coli nicht über die Tierhaltung und Lebensmittel liefernde Tiere erklärt werden. Dieses Fazit ziehen Wissenschaftler des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit Sitz in Berlin in der Fachzeitschrift "Berliner und Münchener Tierärztliche Wochenschrift". Die Experten bestätigen damit die Arbeiten anderer Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.

  • "Regional" sei das neue "bio", proklamieren viele Ernährungsberater und fordert die Politik, u.a. um die heimische Landwirtschaft zu unterstützen und Ressourcen zu schonen. Dabei kann das ein Widerspruch in sich sein, weil importiertes Essen Klima schonender produziert und transportiert worden sein kann, als heimische Produkte. Außerdem schert's den Verbraucher kaum. "Ethno food" ist in, also die Verwendung von Bestandteilen internationaler Küche. Und die müssen i.d.R. importiert werden.

  • E.U.L.E e.V. - ""Mitten ins Sommerloch kolportierte eine Pressemeldung des DKFZ bekannte Ernährungsmythen: Wer viel Obst und Gemüse isst und wenig rotes Fleisch und Wurst verzehrt, der lebt angeblich länger. Doch es fehlen die nötigen Details, um die lebensverlängernde" Wirkung von Obst und Gemüse bestätigen zu können. Ebenfalls verzichtet wurde auf den Hinweis, dass es sich bei dieser EPIC-Analyse - wie fast immer in der Ernährungsforschung - um eine Beobachtungsstudie handelt, die keine Ursache-Wirkungs-Beziehung erlaubt. "Schaut man sich die Originalstudie en detail an, dann sieht man, dass auch dieses Paper erneut nur blutleeren, willkürlich konstruierten Ernährungsunsinn liefert", erklärt Ernährungswissenschaftler Uwe Knop."

  • Anfang September fiel der Startschuss für ein Projekt zur Kennzeichnung von Ferkeln mit UHF-Transpondern. Projektträger ist ein weltweit agierendes Zuchtunternehmen, das die Machbarkeit einer frühen Kennzeichnung mit UHF-Transpondern testen möchte. In der Versuchsgruppe werden alle weiblichen Nachkommen direkt am ersten oder zweiten Tag nach der Geburt gekennzeichnet. Ziel ist, bei der Jungsauenselektion alle bis dato angefallenen Daten zum einzelnen Tier zur Verfügung zu haben. Für die Datensammlung nutzt das Unternehmen das System d!ba Mobile der Firma definitiv

  • Der Geflügelfleischverzehr boomt weltweit. Das hängt u.a. damit zusammen, dass sich Hühner leicht halten lassen und das Fleisch rel. preiswert ist. Unabhängig davon, steigen die Anforderungen der Verbaucher an Produktqualität und Tierschutz. Diesem Spannungsfeld widmet sich ein Webinar, das von Zoetis unterstützt wird. Es sollen folgende Themen behandelt werden Part 1: Should Consumers Trust the US Poultry Industry? Part 2: Food Safety Issues in Poultry Part 3: Responding to Consumer Concerns Part 4: Demonstrating Social Responsibility Part 5: Challenges and Opportunities for the Poultry Industry Part 6: Answers to Tough Questions in the Poultry Industry

  • WEDA hat mit PlayLine ein Schienensystem entwickelt, an dem unterschiedliche Beschäftigungsmaterialien für Ferkel oder Mastschweine befestigt werden können. Eine Automatik sorgt dafür, dass die Spielzeuge von einer Bucht in die nächste gezogen  werden, um den Tieren 1-2 mal täglich neues Beschäftigungsmaterial zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise bleibt das Beschäftigungsmaterial für die Tiere dauerhaft attraktiv. Gemeinsam mit dem Erzeugerring Westfalen wurde das Material auf Praxistauglichkeit getestet und für gut befunden. "PlayLine" auf YouTube

Seminare

seminare
  • Aktuelles Seminarangebot
  • Exzellente Referenten
  • Effektives Networking

Rückblick

workshops
  • Hohe Interaktivität
  • Ausgeprägter Praxisbezug
  • Referenten aus der Praxis

E-Learning

elearning

Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

AVA

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  • Tolles Ambiente im alten
    Melkerhaus von 1897
  • Top-Verpflegung inklusive
  • Erstklassige Tagungstechnik