NPA Nummer 49 auf dem Weg zu den Nutztierpraktikern
Die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 49 ist fast fertig gedruckt und wird in Kürze an die Abonnenten ausgeliefert. Auf 72 Seiten werden aktuelle Themen für den Nutztierpraktiker geboten. Besonders interessant in der Ausgabe 49 dürfte der Beitrag von Böhnel/Krüger/Zessin sein, der sich kritisch mit der im September 2014 vorgestellten Studie der TiHo zum chronischen Botulismus auseinandersetzt. Weitere Themen dieser Ausgabe 49 beschäftigen sich mit  Automatischen Melksystemen in der Praxis (Bonsels)- hier ist  ganz besonders der Tierarzt gefragt, denn es öffnen sich sehr viele neue und wichtige Betätigungsfelder;  Mykotoxikosen in Sauenbeständen (Schnurrbusch), eine Studie zur Rindergesundheit in SH (Mahlkow.Nerge); Kalium-ein hinterhältiges Element (Hoffmann) und neben weiteren Artikeln ein Beitrag über die Jungsauenproblematik (Wähner). Seien Sie gespannt auf diese Ausgabe 49. gerne können Sie auch ein Probeexemplar der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA)  anfordern.
 
 

 Aktuelle Seminare

28.11

GRUNDKURS nach Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV)

(mehrtägig bis zum 29.11)(Veranstaltungsort: Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstraße 5, 48612 Horstmar-Leer (Münsterland))
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Schweinesektion 3 Tage

(mehrtägig bis zum 29.03)(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Rindersektion 3 Tage

(mehrtägig bis zum 29.03)(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Pferdesektion 1,5 Tage

(mehrtägig bis zum 28.03)(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Schweinesektion 2 Tage (Fr+Sa)

(mehrtägig bis zum 28.03)(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Schweinesektion 1 Tag (Fr)

(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)
27.03

15. AVA Haupttagung 2015: Rindersektion 2 Tage (Fr+Sa)

(mehrtägig bis zum 28.03)(Veranstaltungsort: Hotel Freizeit In, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen)

  Aktuelle News

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23/11 07:44,Nordic Market
23/11 07:00,Top Agrar Online
23/11 06:58,Tagesanzeiger.ch
22/11 19:29,Animal Health Online
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22/11 15:40,Wa.de
22/11 15:35,Daserste.de
22/11 12:04,Antenne Unna
22/11 11:12,Wa.de
22/11 09:57,Altenkirchener Kurier
22/11 06:58,Top Agrar Online
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19/11 12:45,Schattenblick
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19/11 08:12,Elite Magazin Online
19/11 08:10,Hamburger Abendblatt
19/11 07:30,Stuttgarter Nachrichten
19/11 07:26,BLICK
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19/11 07:00,Top Agrar Online
19/11 06:53,Top Agrar Online
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19/11 05:30,Stuttgarter Nachrichten
18/11 19:28,Neuen Westfälischen News
18/11 17:27,Neuen Westfälischen News
18/11 17:27,Uni-Online.de
18/11 17:22,Schwäbische.de

Aktuelles von Agrar- und Veterinär- Akademie

 

 
Wirksamkeit von Antibiotika erhalten – Einsatz in der Tierhaltung auf vernünftiges Maß reduzieren

 

am 13. November 2014  wurde in der 66. Plenarsitzung zu diesem Thema vorgetragen. Lesen Sie, was die MdB´s Arthur Auernhammer  (CDU/CSU), Dieter Stier  (CDU/CSU), Dr. med. vet. Wilhelm Priesmeier  (SPD), Dr. med. vet. Kirsten Tackmann  (DIE LINKE) und  Friedrich Ostendorff  (B90/GRÜNE) dazu sagen. 
 
Lesen Sie hier das gesamte Protokoll.

 

                                                                                                                                                                               

Grüne wollen Arzneimittelrabatte abschaffen, um den Antibiotikagebrauch zu reduzieren

Die Fraktion der Grünen geht davon aus, dass  Tierärzte evtl.  übermäßig und ungezielt Antibiotika einsetzen (aus Gewinnsucht??) , und dadurch die Entwicklung von (multi-)resistenten Erregern fördern. 

Je mehr (multi-)resistente Erreger vorhanden seien, desto schwieriger werde es, Infektionen, ausgelöst durch diese Keime, zu behandeln.  Lesen Sie hier den vollständigen Antrag der Grünenfraktion.

                                                                                                                                                                               
 

Novemberangebot


Die Planungen für die 15. AVA-Haupttagung vom 26. -29. März 2015 laufen auf Hochtouren, als Einstimmung erhalten Sie den

Tagungsband der 14. AVA - Haupttagung 2014

(146 Seiten mit Beiträgen aus der Schweine- und Rindersektion) für 15,00 € incl MwSt (zzgl. Porto/Verpackung) statt bisher 48,50 €.

Auch als Stick für 15,00 € incl. MwSt (zzgl. Porto/Verpackung) erhältlich.

Zum Tagungsband

 

                                                                                                                                                                                

20.10.2014

Chronischer Botulismus beim Rind existiert.

Die Ergebnisse einer Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover können  in keiner Weise beweisen, dass es die Krankheit nicht gibt.

Entgegnung zu der Pressemitteilung "Chronischer Botulismus" vom 8.8.2014 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft http://www.bmel.de/DE/Tier/2_Tiergesundheit/Tierseuchen/_texte/ChronischerBotulismus.html

 

Zitat: "Ein direkter und deutlicher Zusammenhang zwischen dem Auftreten von C. botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei Tieren kann nicht bestätigt werden."

 

unter Bezug auf:

Studie zum chronischen Botulismus Symposium am 12.09.2014 der Tierärztlichen Hochschule Hannover 

 

Zitat: "Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Clostridium botulinum und einem chronischen Krankheitsgeschehen auf Milchviehbetrieben oder bei einzelnen Tieren bestätigen. Das deutet daraufhin, dass C. botulinum nicht der wesentliche Hauptverursacher des chronischen Krankheitsgeschehen ist“ (Prof. Dr. M. Hoedemaker, Ph.D., Tierärztliche Hochschule Hannover) 

 

Zitat: "Die Untersuchungen der Kotproben ergaben in keinem Fall einen Hinweis auf Botulinum-Neurotoxin. Somit kann die Hypothese des „viszeralen“ oder „chronischen“ Botulismus nicht bestätigt werden" (Dr. C. Seyboldt,Friedrich-Löffler-Institut, Jena) 

 

Zitat: "Die Untersuchung auf Neurotoxin bildende Clostridium spp.-Stämme ergab sowohl bei den Gärsubstratproben als auch Gärrestproben im Mausbioassay ausschließlich negative Befunde. Das heißt, die getesteten Biogasanlagen waren erfreulicherweise frei von Neurotoxin bildenden Cl. botulinum-Stämmen. Abschließend bleibt festzustellen, dass auch aus dieser Studie ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten ist und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des   Fermentationsprozesses ergeben haben." Prof. Dr. G. Breves, (Tierärztliche Hochschule, Hannover) 

 

 

Bewertung der erzielten Untersuchungsergebnisse und wissenschaftliche Richtigstellungen

 

Die Forschungsvorhaben 2810HS005 und 2810HS038 des BMEL sollten eine Fall-Kontrollstudie durchführen. Bei einem solchen Versuchsaufbau sind entsprechende statistische Anforderungen vorgegeben und einzuhalten.

 

Die untersuchten 139 Betriebe wurden teilweise nach einem bestimmten subjektiven Merkmalsschlüssel ausgewählt. Betriebe mit Botulismus (Erkrankungen, Verdacht, Labornachweis und Impfung) wurden von der Untersuchung ausgeschlossen, obwohl Betriebe mit Clostridien-Mehrfachimpfung (ohne Clostridium botulinum) aufgenommen wurden. Etwa die Hälfte der Betriebe wurde in Schleswig-Holstein durch das dortige Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein nach anderen Kriterien ausgewählt undvorgeschlagen.

 

Die Anzahl der Betriebe, die Auswahl der Betriebe und der einzelnen untersuchten Tiere entsprechen nicht den Anforderungen an eine Fall-Kontrollstudie.

 

Obwohl es sich um ein chronisches Krankheitsgeschehen handelt, wurden die untersuchten Betriebe jeweils nur an einem einzigen Tag, verteilt über alle Jahreszeiten, besucht. Es wurden auch nur ein einziges Mal Proben genommen.. In knapp 25 % der Betriebe wurden Botulinumtoxingene mittels unterschiedlicher molekularbiologischer Verfahren nachgewiesen. In keinem Betrieb wurde Botulinumtoxin in Kotproben gefunden.

 

- Ein negativer Mäusetest auf Botulinumtoxin sagt nur aus, dass der Test negativ, nicht aber dass kein Toxin vorhanden war. Bei chronischen Krankheitsgeschehen kann der Toxingehalt unter der Nachweisgrenze liegen.

- Mit dem Ergebnis einer einzigen Probe kann nicht auf gegebenenfalls Monate zurück liegende auslösende Erkrankungsfaktoren geschlossen werden.

 

Daraus aber verallgemeinernd zu schließen, und glauben zu machen, dass eine chronische Erkrankung von Rindern in den etwa 150000 deutschen Rinderbetrieben nicht auch durch C. botulinum hervorgerufen werden kann, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Auswahl und Zahl der untersuchten Betriebe, Tiere und Einzelproben sind statistisch nicht ausreichend um gesicherte Aussagen zu machen.

 

Die daraus abgeleitete Behauptung, durch die durchgeführte Studie sei nunmehr erwiesen, dass es die Erkrankung "chronischer Botulismus bei Rindern" nicht gäbe, ist somit eindeutig falsch. Deshalb ist die Ablehnung von Anträgen zur Genehmigung einer  spezifischen Impfung gegen Botulismus nicht gerechtfertigt.

 

In Teil 2 des Berichtes wird über "Mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen unter besonderer Berücksichtigung von Hühnertrockenkot als Gärsubstrat" berichtet. Diese Problematik wurde unabhängig von den untersuchten Betrieben durchgeführt. Es wurden Proben von 10 niedersächsischen Biogasanlagen durch das 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe genommen und an ein anderes Untersuchungslabor als die Rinderproben der Studie geschickt.

 

- Verwertbare technische Angaben zu den Biogasanlagen und den untersuchten Proben fehlen völlig.

- Die Auswahlkriterien für die Betriebe sind nicht angegeben.

- Um eine statistisch verlässliche Aussage zu treffen, müssten von den etwa 1500 niedersächsischen Biogasanlagen bei nur 1% positiver Betriebe 271 Anlagen zufällig ausgewählt und überprüft werden.

- Laut DFG Merkblatt 396 sind je nach Anlagengröße 12-30 Einzelproben zu nehmen und dann entsprechend zu mischen um statistisch aussagefähige Proben zu erhalten.

- Bei einer durchschnittlichen hydraulischen Verweilzeit von mindestens zwei Monaten sind vier Proben an hintereinander liegenden Tagen als Einzelprobe anzusehen.

 

Statistisch handelt es sich hier um Ergebnisse von Einzelproben, deren Beschaffenheit im Einzelnen nicht erfasst wurde.

 

- Das Eingangsmaterial wurde nicht auf C. botulinum untersucht. Die Nachweisverfahren sind teilweise für C. botulinum nicht geeignet.

 

- In den Ergebnistabellen wird dargestellt, dass bei Anlagen mit Hühnerkotverwertung im Substrat 80 %, im Gärrest 100 % der Proben positiv auf den Krankheitserreger Clostridium perfringens sind. Bei Betrachtung aller Anlagen sind es 80 bzw. 95 % für C. perfringens, und 2,5 bzw. 5 % für den Krankheitserreger Clostridium tetani. 

Die verallgemeinernde Behauptung, dass durch die durchgeführte Studie nunmehr erneut bestätigt sei, dass ein mikrobiologisches Risikopotenzial von Biogasanlagen nicht abzuleiten sei, und dass sich auch keine Hinweise für die Anreicherung von potenziell pathogenen Keimen während des Fermentationsprozesses ergeben haben, ist somit    eindeutig falsch.

 

 

Prof. Dr. Dr. Helge Böhnel, Göttingen; Prof. Dr. Monika Krüger, Leipzig; Prof. Karl-Hans Zessin, Berlin

 

Die Autoren stehen für weitere Informationen zur Verfügung

 

                                                                                                                                                                              

 

 

Gutachten zur Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts

Stand:
07.10.14

Das tierärztliche Dispensierrecht umfasst die Berechtigung der Tierärzte für von ihnen behandelte Tiere Arzneimittel vom Hersteller oder Großhandel zu beziehen und an den Tierhalter abzugeben sowie im beschränkten Rahmen herzustellen.

Das im Arzneimittelgesetz verankerte Recht ist an den Betrieb einer tierärztlichen Hausapotheke gebunden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gefährdung von Mensch und Tier durch Antibiotikaresistenzen und der Verantwortung der Tierärzte in Bezug auf die Anwendung und Abgabe von antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln ist das tierärztliche Dispensierrecht in die Diskussion geraten.

Im Rahmen der Verabschiedung der 16. Novelle de s Arzneimittelgesetzes (16.AMG-Novelle) hat der Bundesrat die Bundesregierung in einer Entschließung (Drucksache 543/13) gebeten, das Ergebnis einer Überprüfung des tierärztlichen Dispensierrechts vorzulegen. Anhand dieser soll beurteilt werden, ob das Dispensierrecht in der heutigen Form Bestand haben kann.

Vor diesem Hintergrund wurde das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG AG gemeinsam mit Prof. Dr. med. vet. habil. Rolf Mansfeld, Professor für Bestandsbetreuung und Euterkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dieses soll die Vor- und Nachteile sowie Alternativen zum Dispensierrecht analysieren und darstellen und gemäß dem Auftrag als Grund lage für die offene Diskussion mit den Akteuren herangezogen werden.

Zum Gutachten

 

                                                                                                                                                                               

Der Erntedank - Sonderpreis vom 01. Oktober bis 31. Oktober 2014

 

 Das Handbuch Grobfutter für nur 9,00 € (+Porto/Verpackung) statt bisher für 12,50 €.

 

 

 

Grundfutter ist das A und O der Ernährung von Rindern aus physiologischer und ökonomischer Sicht. Das Grobfutter macht ca. 50 % der Futterkosten in Milchviehrationen aus und ist in den Wiederkäuerrationen mit einem Anteil von 50 – 90 % enthalten. Zum Grobfutter gehören das Grünfutter, auch als Weide, das Heu, das Trockengrünfutter, die Silagen und das Stroh, die den Aufbau des Handbuches bestimmen. Im 110-seitigen Buch werden die wichtigsten Prinzipien zur Herstellung und Aufbereitung der Grobfuttermittel genannt. Großen Raum nehmen die Beschreibung der wichtigsten Eigenschaften, sowie die Kennzahlen zum Futterwert und zur Futterqualität ein. Besonderer Wert wurde auf die Besprechung spezifischer Eigenschaften und Inhaltsstoffe unter besonderer Berücksichtigung des Auftretens von Ernährungsschäden bei Rindern gelegt. Die Interpretation erfolgt aus der Sicht der Rinderfütterung, d. h. des Einsatzes dieser Futtermittel in Rationen für Kühe und Jungrinder. Zum Schluss des Fachbuches wird im Kapitel „Grobfutterbedarf und –kosten", die wichtigsten Fakten für die betriebswirtschaftliche und futterwirtschaftliche Einordnung dieser bedeutenden Futtermittelgruppe zusammengefasst. Mit der Absicht, ein kurzes und prägnantes Material zum Grobfutter für die praktische Nutzung vorzulegen, ist dieses Handbuch entstanden. Die Autoren wünschen sich, dass das Fachbuch Hilfe und Unterstützung geben kann und dass es seinen Zweck erfüllt. Es ist für einen großen Nutzerkreis geschrieben. Praktischen Landwirten, im Futterbau und in Rinder(Milchvieh-)betrieben Verantwortlichen, Beratern, Tierärztinnen und Tierärzten der Milchviehbetreuung, Studentinnen und Studenten der Veterinärmedizin und landwirtschaftlicher Bildungseinrichtungen soll es die Arbeit und das Studium erleichtern. Allen, denen es um die Verbesserung des Inhaltes geht, sind die Autoren für grundsätzliche und detaillierte Anregungen und Hinweise außerordentlich dankbar. Das 110-Seiten umfassende Fachbuch aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) kann zum Preis von 9,00 € (+Porto/Verpackung) in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) erworben werden.

 

Das Handbuch kostet normalerweise 12,50 €.

 

Das Heft ist im Onlineshop oder  in Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Dorfstr. 5, 48612 Horstmar-Leer erhältlich. 

Tel.: 02551-7878; Fax: 02551-834300; E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder hier im Onlineshop

 

 

                                                                                                                              

 

Großbrand bei aniMedica  

 
Am Samstag Mittag (20.9.) steht eine Lagerhalle bei aniMedica in Flammen. Rund 110 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Bis Sonntagabend dauerten die Löscharbeiten.
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 
Lesen Sie auch die folgenden Links:
Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.
 

 

Geschäftsführer Thur sagte laut Zeitung : "Wann und wie wir wieder produzieren können ist heute noch nicht absehbar. Wir warten nun die behördlichen Untersuchungen ab und werden davon die weiteren Schritte abhängig machen."
Wir wünschen AniMedica, dass die Produktion möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.

 
Lesen Sie auch die folgenden Links:

Massentierhaltung: Das Wasser wird schlecht!

...160 Millionen Kubikmeter Gülle: In Deutschland verdreckt die Massentierhaltung das Grundwasser... . Weil Berlin nichts dagegen tut, droht Brüssel mit Konsequenzen. Ein Beitrag von 

Lesen Sie, was Herr Vorholz dazu zu sagen hat:

http://www.zeit.de/2014/37/massentierhaltung-guelle-grundwasser-bruessel/komplettansicht

 

und :

http://www.zeit.de/2014/37/guelle-stickstoff-alpen-todeszone-meer  

 

und:

https://www.facebook.com/diezeit/photos/a.129402053796680.23733.114803848589834/715293415207538/?type=1

 

 

Lesen Sie bitte aber auch den zu diesem Artikel verfassten Leserbrief von Herrn Georg Keckl, Agrarstatistiker aus Hannover. Da merkt man, wie ungenau und uninformiert "Panikmache" betrieben wird.
Man kann eher sehen, wie gern die Presse alarmistische Thesen glaubt und entsprechend schreibt. Schade, dass solche Journalisten bei solchen anerkannten Zeitungen arbeiten. Oder geht es mittlerweile nur darum, schlechte Nachrichten zu verkaufen (egal ob wahr oder gelogen/falsch)?
Hier der Link zum Leserbrief von G. Keckl 
 
 

                                                                                                                              

Hier die Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE  vom 08.09. 2014 zur Afrikanischen Schweinepest zur Beantwortung durch die Bundesregierung:

 

                                                                                                                                                       

 

                                                                                                                                                                                                 

 

Stellenangebot

 

Für eine Pferdeklinik mit Fahrpraxis in Süddeutschland wird eine Tierärztin oder ein Tierarzt in Vollzeitanstellung gesucht. Die Stelle ist auch für Berufsanfänger geeignet. 

 

Die Klinik ist komplett ausgestattet (u.A. CT/MRT/Szintigraphie), die Weiterbildungsermächtigung zum FTA liegt vor. 

 

 

 

Kontakt über die AVA oder  Dr. S. Wachtarz - 0171 9914139 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 
 

PEDV - eine Gefahr für unsere Schweineproduktion - AVA Tagung im September  behandelt auch dieses Thema

 

Die für Ferkel oft tödliche Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) kann auch über das Futter übertragen werden. Wie aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift „BMC Veterinary Research“ von Anfang August hervorgeht, ist dieser Nachweis US-Wissenschaftlern unter der Leitung des Forschungsdirektors der Veterinärklinik in Pipestone, Dr. Scott Dee, nun erstmals gelungen. Die Übertragung schien bisher von Tier zu Tier, über Gülle und über den Verkehr von ungereinigten Fahrzeugen und Personen möglich zu sein.Damit wurde ein weiterer Übertragungsweg der PEDV nachgewiesen. Durch PEDV wurden  bisher rund 8 Millionen Schweine bzw 13 Prozent des Schweinebestandes in den USA getötet. PEDV ist auch Thema der Jungsauentagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) vom 26. bis 27. September 2014.

 


  

Landvolk Presse Dienst vom 21.8. 2014: Tiergesundheit auf hohem Niveau

L P D - Ein positives Zeugnis hat der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Prof. Thomas Mettenleiter, der deutschen Landwirtschaft in puncto Tiergesundheit ausgestellt. „Aus meiner Sicht ist der Gesundheits- und Hygienestatus grundsätzlich als gut zu bewerten“, sagte er im Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Ausdrücklich hob der FLI-Präsident den Stellenwert eines guten Managements hervor. Es hänge immer vom Tierhalter ab, seinen Bestand entsprechend fachgerecht zu führen, erklärte Mettenleiter. Entscheidendes Kriterium sei nicht die Größe der Bestände, sondern das Management. Dieses könne bei kleinen und großen Tierhaltungen gut oder schlecht sein. Der Virologe geht von einer anhaltend hohen Bedrohungslage für die Tierbestände durch Tierseuchenerreger aus. In Zeiten des globalen Güter- und Reiseverkehrs könnten auch Krankheisterreger innerhalb von einem Tag aus jeder Region der Erde Deutschland erreichen.

„Management inklusive der Biosicherheit spielt für den Hygiene- und Gesundheitsstatus eine entscheidende Rolle“, bekräftigte der FLI-Präsident. Je nach Haltungsform seien verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Während in der Stallhaltung durch die Belegdichte - etwa bei Geflügel - bestimmte Infektionskrankheiten schneller von Tier zu Tier übertragen werden könnten, müssten sich die Tiere in der Freilandhaltung mit einer Reihe von Erregern auseinandersetzen, die im Stall kaum eine Rolle spielten. Zurückhaltend beurteilt er unter epidemiologischen Gesichtspunkten die regionale Konzentration der Veredelung. Sie sei so lange akzeptabel, wie die allgemein geltenden „Spielregeln“ zum Schutz vor Tierkrankheiten eingehalten würden. Mettenleiter verwies auf eine Reihe von Erfolgen in der Tierseuchenbekämpfung. Ganz prominent sei in diesem Zusammenhang die weltweite Tilgung der Rinderpest zu nennen. Nach der Ausrottung der humanen Pocken sei dies die zweite Infektionskrankheit, die aus der freien Natur eliminiert worden sei. Darüber hinaus gebe es internationale, nationale und regionale Erfolge. Deutschland sei seit 2008 Dank der konsequenten Köderimpfung anerkannt frei von Fuchstollwut. Die Aujeszkysche Krankheit sei auch durch den erstmaligen Einsatz von „markierten“ Impfstoffen getilgt worden, und auch die klassische Schweinepest habe erfolgreich bekämpft werden können. Bei der Blauzungenkrankheit habe die Impfung maßgeblich zur Reduktion der Fallzahlen beigetragen. Schon länger zurück liege die Tilgung von Rindertuberkulose, Brucellose, Leukose und Milzbrand. Dennoch seien dies weiterhin beeindruckende Beispiele der Leistungsfähigkeit der Tierseuchenbekämpfung. (LPD 65/2014)

 

 

 

 
 
 

 

Aus den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern:

 

III Hygienemaßnahmen bei besonderen Krankheiten
1 Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen
Dieses Kapitel über „Maßnahmen zum Schutz gegen die Paratuberkulose in Rinderhaltungen“ stellt eine Weiterentwicklung
der „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“
des BMVEL vom 17. Januar 2005 dar und löst diese ab.
Die Paratuberkulose, auch „Johne'sche Krankheit“ genannt, ist eine unheilbare, durch Mycobacterium avium ssp.
paratuberculosis (Map) hervorgerufene, chronische entzündliche Darmerkrankung der Wiederkäuer. Infektionen von
Wiederkäuern mit Map sind in Deutschland flächendeckend verbreitet und meldepflichtig.
Vor allem in Milchviehbeständen führt Paratuberkulose zu teilweise erheblichen direkten und indirekten wirtschaftlichen
Verlusten (verminderte Milchleistung, verringerte

  Aktuelle News des ZDS

ZDS Aktuelles

  • ©aho - Erneut sorgt eine Studie zum Antibiotikaeinsatz bei Tieren in der Landwirtschaft aus dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Im Fachbericht 58 "Evaluierung des Einsatzes von Antibiotika in der Putenmast" traf es jetzt die Putenhaltung. Das Internetportal "animal-health-online" rät bei der Interpretation der Ergebnisse zur Vorsicht: "Offensichtlich genügt schon die tierschutzrechtliche gebotene und vom Gesetzgeber in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) geforderte veterinärmedizinische Versorgung von vergleichsweise wenigen Puten in einer Krankenbucht, um den Gesamtbestand als "behandelt" einzustufen." Auch die betroffenen Putenhalter weisen die Kritik strikt zurück.

  • Mit einem neuen digitalen Magazin hat der DBV seine Internet-Aktivitäten verstärkt. Die multi-mediale Reportage "Tierschutz  meine  Haltung" bietet kompakte Informationen über die moderne Nutztierhaltung. Anschaulich und anwenderfreundlich werden die Fakten dargestellt. Prägnante Storys im Newsletter- und Hörfunkstil, großformatige Bilderstrecken und kurze Videos schaffen  transparente  Einblicke in die heutige Schweine- und Milchviehhaltung.   Da landwirtschaftliche Themen immer häufiger von Politik, Verbrauchern und Medien diskutiert werden, hat der DBV auch den  "Faktencheck Landwirtschaft" weiterentwickelt. Dort finden sich auf einer analog zum digitalen Magazin programmierten  Plattform fundierte Antworten zu aktuellen Themen über das Handeln der Bauern auf ihren Feldern und in ihren Ställen. Leicht handhabbar und optisch ansprechend werden Behauptungen, Vorurteile und Meinungen den Tatsachen auf wissenschaftlicher oder statistischer Basis gegenübergestellt.   Beide  Formate  sind  auf  www.die-deutschen-bauern.de  und  auf  www.bauernverband.de  zu nutzen.

  • Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus? Von wegen. Es gibt ihn noch, den investigativen Qualitätsjournalismus. Der TAZ-Redakteur Jost Maurin kritisiert eine Recherche "des gemeinnützigen Journalistenteams Correctiv", der u.a. von der "Die Zeit" genutzt wurde und bei Landwirten und Fachjournalisten für Empörung gesorgt hat.

  • Energie ist teuer und ihre Erzeugung umweltrelevant - Tierhalter sollten daher ihren Energiebedarf im Auge behalten und Einsparpotenzialen durch die regelmäßige Überprüfung der Verbräuche und der Technik nachgehen Der Energiebedarf in der Schweine- und Geflügelhaltung wird im Wesentlichen durch die baulichen Eigenschaften des Stallgebäudes und die eingesetzte Technik bestimmt. Auch die Lage des Stallgebäudes und die klimatischen Verhältnisse vor Ort haben Einfluss auf den Verbrauch. Durchschnittliche Kennwerte und Spannen für den Energiebedarf werden im 52-seitigen KTBL-Heft berechnet und erläutert. Das Heft kann für 8 € beim Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) e.V. im KTBL-Shop, über vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001-189 bestellt werden.

  • Ziel und Aufgabe der Bauleitplanung ist die Vorbereitung und Leitung der baulichen und sonstigen Nutzung der Grundstücke durch die Gemeinde. Sowohl der Flächennutzungsplan als auch die Bebauungspläne werden von den Gemeinden und Städten in eigener Verantwortung aufgestellt. Was genau sind die Instrumente der Bauleitplanung? Wie läuft das Aufstellungsverfahren ab und wie kann ich meine eigenen Interessen einbringen? Wie kann ich Bauleitpläne gerichtlich überprüfen lassen? Das 44-seitige KTBL-Heft erklärt die Bauleitplanung, gibt Hinweise worauf Landwirte achten sollten und welche Handlungsmöglichkeiten sie haben. Das Heft kann für 8 € beim Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) e.V. im KTBL-Shop, über vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001-189 bestellt werden.

  • Die Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere ist mit einem erheblichen Einsatz von Energie in Form von Strom und Wärme verbunden. Das Heft zum Bundeswettbewerb "Landwirtschaftliches Bauen 2013/14" zeigt prämierte Beispiele für eine sichere und umweltschonende Energieversorgung. Doch wie sehen gelungene Konzepte für einen nachhaltigen Energieeinsatz aus? Welche Techniken und Maßnahmen haben sich in der Praxis bewährt? Und wie haben es die Besten geschafft, mit ihrem innovativen Konzept Geld zu sparen und gleichzeitig eine sichere und umweltschonende Energieversorgung ihres Betriebes auf lange Sicht zu gewährleisten? Die sechs prämierten Betriebe aus den Bereichen Schweine- und Milchviehhaltung überzeugten mit ihren effizienten Lösungen zu den Themen Belüftung, Beheizung und Beleuchtung von Ställen sowie entsprechender Melktechnik. Allgemeine Hinweise und Empfehlungen für die Praxis runden das Heft ab. Das 56-seitige Heft kann für 9 € beim Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) e.V. im KTBL-Shop, über vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001-189 bestellt werden.

  • Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung suchen für das Referat 314 – Agrarforschung – am Dienstort Bonn ab sofort eine/einen Referentin / Referenten. Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2016 (mit Sachgrund gem. § 14 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 7 TzBfG). Unter Vorbehalt der Verabschiedung des Haushalts 2015 besteht ggf. die Möglichkeit einer Befristung bis zum 31.12.2018. Die Stelle entspricht der Entgeltgruppe 13 TVöD.

  • Bei der Planung und Errichtung von Anlagen zur Lagerung von Flüssigmit sind zahlreiche bau- und umweltrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen. Das 52-seitige KTBL-Heft "Flüssigmistlagerung" beschreibt die fachgerechte Bauausführung und trifft Aussagen zu Anfallmengen und Kosten. Neben den Genehmigungspflichten werden in dem Heft Anlagen zur Ableitung und Lagerung von Flüssigmist detailliert beschrieben sowie Aussagen zur Standortsuche und dem Betrieb der Lager getroffen. Die Schrift dient Bauherren als Entscheidungshilfe und unterstützt sie im Genehmigungsverfahren. Sie kann für 9 € beim Kuratorium für Technik und Bauwesen in derLandwirtschaft (KTBL) e.V. im KTBL-Shop, über vertrieb@ktbl.de oder telefonisch unter 06151 7001-189 bestellt werden.

  • Lernen Sie Franz Seibold, Metzgermeister aus Heilbronn, kennen. In der Serie "Gesichter der Qualitätssicherung" gibt er Einblick in seine Arbeit und berichtet über seine Motivation und Berufsauffassung. Erfahren Sie mehr unter Gesichter der Qualitätssicherung.

  • (VDAJ) Der Verband Deutscher Agrarjournalisten hält den Beitrag "Rache aus dem Stall", erschienen in "Die Zeit", Ausgabe 48 vom 20. November, für reißerisch, einseitig recherchiert und ehrverletzend.

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Seien Sie gespannt. Im zweiten Quartal 2013 bietet die AVA Ihnen die Möglichkeit Online-Seminare durchzuführen.

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