Praxisorientierte Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater

Durch innovative Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater schafft die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) praktische Grundlagen für eine optimierte, moderne Nutztierhaltung. Die AVA hat sich als einer der kompetentesten, praxisorientiertesten und erfolgreichsten Fortbilder im Nutztierbereich etabliert. Seit über zwanzig Jahren besuchen eine große Vielzahl von Tierärzten, Landwirten und Beratern der Tierproduktion die Tagungen, Seminare und Workshops der AVA. In Zeiten der Coronapandemie werden von der AVA auch eine Reihe von Online-Seminaren angeboten.

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AKTUELLES

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AVA - RINDERTAGUNG 2024

Herausforderungen und Lösungsvorschläge in der Tierärztlichen Bestandsbetreuung von Milchviehbetrieben

11. – 12. April 2024

in - 91567 Herrieden (Mittelfranken/Bayern)

Sind Sie auf der Suche nach praxisorientierter Fortbildung nach neuesten tiermedizinischen und landwirtschaftlichen Wissenschaften, die Sie für Ihre zu betreuenden Rinderbetriebe direkt nutzen und anwenden können? 

Dann bieten wir, die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Ihnen genau die richtige Fortbildung an!

Die moderne tierärztliche Betreuung von Milchviehbetrieben verlangt von den Kollegen und Kolleginnen der Nutztiermedizin nicht nur fundiertes fachliches tiermedizinisches Wissen, sondern auch Kenntnisse im Rahmen der „Managementberatung“ der Tierproduzenten, die von der Fütterung bis hin zu Stallbau, Melktechnik usw. eine tierärztliche Expertise erwarten.

Mit dieser zweitägigen AVA-Rindertagung am 11. und 12. April 2024, bei der wir besonderen Wert auf die Praxisnähe der Fortbildung legen, möchten wir Ihnen ein Update verschiedenster Themenbereiche für Ihre tägliche tierärztliche Arbeit auf den Milchviehbetrieben anbieten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Freunde, Bekannten, bzw. Kollegen auf diese AVA-Rindertagung (11.-12.04.) in 91567 Herrieden hinweisen würden, und sich evtl. auch gemeinsam auf den Weg machen. 

Das Hotel bietet genügend Übernachtungsmöglichkeiten, um auch beim AFTER-WORK-TREFF am 11. April nach den Vorträgen in gemütlicher Runde bei Essen und Trinken miteinander reden und diskutieren zu können.

See you in Herrieden! 

Das Programm finden Sie hier ...


Mit dabei: Die neue Bundestierschutzbeauftrage, Dr. med.vet. Ariane Kari, aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, die mit uns Nutztierpraktikern gerne in die Diskussion treten möchte. 

Nutzen Sie die Chance, die Bundestierschutzbeauftrage persönlich kennenzulernen, denn wir haben viele gemeinsame „Schnittstellen“.

Hier können Sie den Veranstaltungsflyer zur AVA-Rindertagung runterladen und gerne per E-Mail an Kollegen und Kolleginnen weiterschicken.


AVA-Rindertagung 11.-12.04.24 in Herrieden (Bayern)

Staph. aureus, Galtstreptokokken und Mykoplasmen als Mastitiserreger - wie kann die Sanierung gelingen?

Nur mit fitten Kühen lässt sich entsprechend wirtschaftlich Milch erzeugen. Dennoch werden rund drei Viertel der angewendeten Antibiotika auf Milchviehbetrieben, trotz immer strengerer behördlicher Auflagen, für die Eutergesundheit eingesetzt. Viele Mastitisbehandlungen wären vermeidbar, wenn die Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Landwirt optimiert werden könnte. 

Aus seiner langjährigen Tätigkeit als Spezialist im Bereich Eutergesundheit wird Dr. Reinhard Tschischkale, Fachtierarzt für Milchhygiene, Mittel und Wege aufzeigen, die zu einer nachhaltigen Mastitissanierung „schwieriger“ Erreger führen. 

Den sehr „hartnäckigen“ Mastitiserregern ist gemeinsam, dass diese äußerst kontagiös sind und somit viele Übertragungsmöglichkeiten, besonders beim Melken, bestehen. 

Es gibt sehr große Unterschiede bei der Vorbeuge und Bekämpfung, besonders der genannten Erreger, die nur mit äußerster Konsequenz und einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Landwirt, nach individuellen betrieblichen Vorgehensweisen, erfolgreich sein können.

Die Tabelle gibt einen sehr groben Überblick über die Unterschiede dieser Erreger: 

Auf der AVA – Rindertagung am 11. und 12. April 2024 in Herrieden (Mittelfranken) wird, neben vielen anderen hochkarätigen Referentinnen und Referenten, der Fachtierarzt für Milchhygiene, Reinhard Tschischkale, anhand von Beispielen erläutern, wie eine Sanierung mit diesen „äußerst hartnäckigen“ Mastitiserregern erfolgreich gelingen kann.

HIER können Sie sich das sehr interessante Tagungsprogramm (mit 14 ATF-Stunden anerkannt) anschauen und gerne auch anmelden. 


Versagen wir Nutztierärzte?

Der Foodwatch Report 2023 „klagt“ an
Foodwatch Report 2023: Tierleid im Einkaufskorb – Warum alle Haltungsformen Nutztiere krank machen und wie sich das ändern lässt

Kennen Sie diesen 60-seitigen foodwatch-Report 2023?

 …Die meisten Menschen, die tierische Nahrungsmittel zu sich nehmen, ahnen nicht, dass die Wahrscheinlichkeit hoch, dass solche Produkte von einem kranken Tier stammen“, so foodwatch im Report 2023.

„Millionen Nutztiere in Deutschland seien krank. Aus Schweinen, Kühen oder Hühnern wird das letzte bisschen rausgepresst, damit sie möglichst viel Fleisch, Eier und Milch liefern. Das macht sie anfällig für Krankheiten. Milchkühe zum Beispiel leiden oft an schmerzhaften Euterentzündungen, weil ihnen jeden Tag bis zu 60 Liter Milch abgepumpt werden…“

Hier geht’s zum Tierleid-Report 2023...

Wobei wir auch „beim Thema“ sind: Die neue Bundestierschutzbeauftragte, Dr. med.vet. Ariane Kari, und die AVA ....

Der Tierschutz, der Dr. Ariane Kari schon immer am Herzen lag, hat sie letztendlich in das Amt der Bundetierschutzbeauftragten, welches sie als ihre Berufung sieht, „gebracht“. In ihrer neu geschaffenen Position, mit insgesamt 4 Mitarbeiterinnen (+ 1 Juristin, + 1tierärztliche Referentin), die durch den Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im letzten Juni initiiert wurde, berät sie nun die Regierung zu Fragestellungen und Gesetzesvorhaben im Tierschutzbereich und setzt sich für einen besseren Austausch zwischen Bund, Ländern und Verbänden ein. Sie „betrachtet Tiere als Mitgeschöpfe auf Augenhöhe“.

Mit Aufklärungsarbeit will sie beispielsweise über die sozialen Medien den Zusammenhang zwischen Milch trinken, Käse und Fleisch essen erklären: „Jede Milchkuh gebärt pro Jahr ein Kalb. Was passiert mit den männlichen Kälbern? Was passiert mit der Milchkuh am Ende ihrer Lebenszeit? Wenn man Milch konsumiert und Käse isst, kurbelt man indirekt die Fleischproduktion an.“… .

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Haltungsbedingungen – sowohl für Heim- als auch für Nutztiere – stets an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden, und nicht umgekehrt. Innerhalb der EU könnte Deutschland eine Vorbildfunktion einnehmen: „Wenn man in Deutschland die Tierschutzstandards erhöht, werden sich auch andere Länder ein Beispiel daran nehmen“… .

…wir müssen reden!!

 Wir Nutztierärzte und -ärztinnen müssen unbedingt mit der neuen Bundestierschutzbeauftragten in die Diskussion treten. Wir müssen sie kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen. Bisher hat sie wenig mit Nutztierärzten zu tun gehabt. Das muss sich ändern.

Deshalb haben wir die neue Bundestierschutzbeauftragte, Dr. Ariane Kari, als Referentin zur AVA-Rindertagung am 11. und 12. April nach Herrieden eingeladen: Und: Sie hat zugesagt.

Gerne sucht sie das Gespräch mit uns Praktikern, die täglich auf den landwirtschaftlichen Betrieben daran arbeiten, die Tiergesundheit und damit das Tierwohl und den Tierschutz auf einem sehr hohen Niveau zu halten.

Es ist bitter nötig: WIR MÜSSEN MITEINANDER REDEN!

Schauen Sie sich die aktuellen Meldungen von foodwatch an (siehe oben). Können wir die „reißerischen“ Aussagen gegen die tierärztliche Nutztierbetreuung im „foodwatch Report 2023“ so stehen lassen?

Wir müssen die Bundetierschutzbeauftragte mit ins Boot holen. Mit ihr über unsere täglichen tierärztlichen Aufgaben auf den Betrieben diskutieren und sie über unsere stetigen Bemühungen informieren, wie wir unserer Aufgabe, „berufene Schützer der Tiere zu sein“, noch gerechter werden können. Es gibt eine Vielzahl von „Konflikten“, die wir miteinander besprechen müssen. Sie sollte zumindest unsere Standpunkte kennen, bevor sie weitreichende Entscheidungen, ohne unser Zutun, trifft.

Nutzen Sie und wir unbedingt die Möglichkeit, anlässlich der AVA-Rindertagung 2024 mit der neuen Bundetierschutzbeauftragten ins Gespräch zu kommen. Wir wollen sie kennenlernen, und sie soll die Nutztierärzte kennenlernen. Um (hoffentlich) mit uns mehr oder weniger eine Sprache zu sprechen, und wir nicht gegeneinander agieren.

MELDEN SIE SICH BITTE ZUR AVA-TAGUG IN HERRIEDEN AN! 

SEIEN SIE MIT DABEI

Informieren sie Kolleginnen und Kollegen - kommen Sie gemeinsam

Als Moderator leitet der Chef der Tierärztlichen Praxis für Großtiere, Dr. Johannes Hermann, diese Sektion. Seit 1990 betreut er mit großer Hingabe, immer auf neuestem Stand des Wissens, Nutztiere in eigener Praxis. Vielen von Ihnen wird er aufgrund seiner Aktivitäten bekannt sein.

Wir freuen uns auf eine fruchtsame, gemeinsame Diskussion mit Ihnen, uns Nutztierärzten und der Bundetierschutzbeauftragten Ariane Kari. 

Alle Informationen, Programm und Anmeldeflyer finden Sie HIER ....


Was sind die Aufgaben des Tierarztes im modernen Milchviehbetrieb?

Die tierärztliche Bestandsbetreuung muss Garant für einen wirtschaftlich gesunden Tierbestand sein.

…das sagt die Diplomagraringenieurin, Ulrike Stibbe, langjährige Mitarbeiterin der landwirtschaftlichen Unternehmensberatung KOESLING & ANDERSON, die landwirtschaftliche Betriebe ökonomisch und produktionstechnisch betreuen.

Die Anforderungen an die Nutztierhaltung in den letzten Jahrzehnten konnte meist nur von den landwirtschaftlichen Betrieben gemeistert werden, die die ökonomischen und produktionstechnischen Kennzahlen ihrer landwirtschaftlichen Produktion kennen und ihr Handeln daran und danach orientieren. Fakt langjähriger Beratungserfahrung ist, dass nur der wirtschaftlich gesunde Betrieb in der Lage ist, Investitionen in innovative und tiergerechte Nutztierhaltung zu tätigen und auch zukünftig sein wird.

Die ökonomischen Kennzahlen der Produktion beziehen sich, wie in jedem anderen Unternehmen, auf den geleisteten Input im Verhältnis zum Output und finden Ihren Ausdruck in der Effizienz der Produktion. Diese ist der Schlüssel für ein ökonomisch erfolgreiches Management. 

Dabei findet die Tiergesundheit ebenso Ihren Ausdruck in einer guten Effizienz – denn höhere Effizienz beinhaltet eine balancierte Fütterung, hohe Lebensleistung, niedrige Tierabgänge, eine qualitativ hochwertige Jungviehaufzucht - alles Kennzahlen, die Ausdruck einer guten Tiergesundheit sind.

Passt der Output nicht zum Input, stimmt also die Effizienz nicht, und bleibt damit das Ergebnis der tierischen Produktion hinter den Erwartungen zurück, fällt der kritische Blick des Produktionsberaters auf die Tiergesundheit und Tierleistung beeinflussenden Faktoren und bringt somit den bestandsbetreuenden Tierarzt ins Spiel.

Was sind die Aufgaben eines Tierarztes? Ist sein Kunde die kranke Kuh oder der Nutztierhalter mit einem möglichst gesunden Tierbestand? Ist er Berater oder Heiler? Ist er für das kranke oder/und das gesunde Tier auf einem Betrieb verantwortlich? 

Wie stellen wir uns, als Unternehmensberatung des landwirtschaftlichen Betriebes, eine gute und effektive Zusammenarbeit mit dem Tierarzt/ der Tierarztpraxis vor?

Jeder Produktionsbegleiter, also auch der Bestandstierarzt,  sollte in seinem Fachgebiet sein Know how einbringen, denn nur so können wir uns alle gemeinsam ideal ergänzen. 

Dazu gehört Respekt vor der fachlichen Expertise und die zentrale Stellung des Landwirtes in dessen Wohl und somit auch zum Wohle der Tiere wir alle handeln sollten. Dazu gehören keine pauschalen, sondern individuell auf den Betrieb und seine Ressourcen abgestimmte, Lösungen.

Wissen ist Macht! Wir müssen den Landwirt in die Lage versetzen, alle Facetten der Tierhaltung seines Betriebes zu kennen und zu beherrschen. Dann können wir mit einem gemeinsamen, praktischen und engmaschigen Controlling die Gesundheit von Tierbeständen und den wirtschaftlichen Erfolg des Landwirts gewährleisten.

Die tierärztliche Bestandsbetreuung muss Garant für einen wirtschaftlich gesunden Tierbestand sein.

Es lohnt sich für jede Rinderpraxis – nicht nur wegen dieses wichtigen Beitrags – die AVA-Rindertagung am 11. und 12. April in Herrieden zu besuchen.

Alle näheren Infos zur AVA-Tagung nebst Anmeldung finden Sie hier 

Auch die neue Bundestierschutzbeauftragte hat ihr Kommen zur AVA-Tagung zugesagt, um Nutztierärzte kennenzulernen und miteinander zu diskutieren. Bitte kommen Sie zur Tagung, und zeigen Sie der Bundestierschutzbeauftragten unser großes Interesse an Tiergesundheit, Tierschutz und Tierwohl im landwirtschaftlichen Betrieb… .


Impressionen vom AVA-Intensiv-Fütterungskurs im Februar 2024, mit Dr. Wolfram Richardt

Aufgrund des großen Interesses an diesem AVA-Intensiv-Fütterungsseminar und den durchweg positiven Evaluationen, bieten wir diese erfolgreiche Veranstaltung (begrenzte Teilnehmerzahl) erneut an:

-> Hier kommen Sie zum Programm/Anmeldung

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