Praxisorientierte Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater

Durch innovative Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater schafft die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) praktische Grundlagen für eine optimierte, moderne Nutztierhaltung. Die AVA hat sich als einer der kompetentesten, praxisorientiertesten und erfolgreichsten Fortbilder im Nutztierbereich etabliert. Seit über zwanzig Jahren besuchen eine große Vielzahl von Tierärzten, Landwirten und Beratern der Tierproduktion die Tagungen, Seminare und Workshops der AVA. In Zeiten der Coronapandemie werden von der AVA auch eine Reihe von Online-Seminaren angeboten.

AVA-FORTBILDUNGEN HELFEN ARZNEIMITTEL EINZUSPAREN!

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TIERÄRZTE FORDERN MEHR TIERSCHUTZ!


Externe News

NEWS Zwischendurch

(entsprechen nicht unbedingt der Redaktionsmeinung)

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Der neue Termin für die 22. AVA-Haupttagung haben wir von Mittwoch,

05. bis Samstag, 08. Oktober 2022 fixiert. 

Wir haben uns dazu entschlossen, unseren traditionellen Haupttagungsort von Göttingen nach BAD SALZSCHLIRF (Nähe Fulda) zu verlegen. 

Das Tagungsmotto der 22. AVA-Haupttagung lautet (wie auch in den Vorjahren):

Tierärztliche Bestandbetreuung im Rinder- & Schweinebetrieb
Tierarzt/Tierärztin in in Ihrer Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt

Die Anmeldeformulare Haupttagung und Workshops finden Sie hier: 
Anmeldung Haupt send  und Anmeldung Workshops send
Hier geht es zum Gesamtprogramm der 22. AVA-Haupttagung:
Gesamtprogramm & Workshops send

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei unserer 22. AVA-Haupttagung in den großzügigen Veranstaltungsräumen im 4-Sterne Tagungshotel "Aqualux" in Bad Salzschlirf (Fulda) mit "dabei" sind. 

Bereits jetzt sind Zimmerreservierungen im neuen Tagungshotel "Aqualux" über das Formular "Zimmerreservierung" möglich.



Hinweise zur Qualzucht

"Es gibt das "Gutachten zur Auslegung von §11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen)" im Allgemeinen, und das Rechtsgutachten, erstellt im Auftrag der Tierärztekammer Berlin, Stand: 25.05.2022..

Verfasser ist: Prof. Dr. jur. Thomas Cirsovius, Hamburg :

Tierschutzrechtliche Vorgaben im Zusammenhang mit der Milchviehzucht

Das Gutachten beleuchtet primär die Milchviehzucht unter Verwendung der Rinderrasse Holstein Friesian.

Was denken Tierärzte/-innen, wenn sie solche Gutachten (Auszüge) zur Milchviehzucht lesen?

"Tierschutzrechtliche Vorgaben im Zusammenhang mit der Milchviehzucht (Auszüge):

Tierärzte und Besamungstechniker

Beteiligung durch Tun

Ordnungswidrigkeitstatbestände in Gestalt von Beihilfe sind typischerweise erfüllt, wenn der Tierarzt durch Beratungen (z. B. zur Auswahl der Deckbullen), Empfehlungen oder sonstige Hilfeleistungen wie künstlicher Besamung u. dgl. mindestens mit bedingtem Vorsatz dazu beiträgt, dass der Agrarunternehmer gegen die vorbezeichnete Verbotsnorm wiederum mindestens bedingt vorsätzlich verstößt.

Ordnungswidrige Hilfeleistung stellt ebenso wie im Strafrecht jede Handlung dar, die die Herbeiführung des Taterfolgs des Haupttäters objektiv fördert, ohne dass sie für den Erfolg selbst ursächlich sein muss. Die Hilfeleistung muss in diesen Fällen auch nicht zur Ausführung der Tat selbst geleistet werden; es genügt bereits Unterstützung bei einer vorbereitenden Handlung.

Ein Tierarzt, der einen Agrarunternehmer Hinweise erteilt, wie und wo er chronisch überfordertes Milchvieh beziehen kann, ihm leistungssteigernde Tierarzneimittel verschafft etc., verhält sich bereits bußgeldpflichtig, selbst wenn der Unternehmer ohne diese Empfehlungen gleichfalls gegen § 3 Nr. 1 TierSchG verstoßen hätte.

Beteiligung durch Unterlassen

Ein Tierarzt, der zu einem gegen § 3 Nr. 1 TierSchG verstoßenden Landwirt umfassende und andauernde Geschäftsbeziehungen unterhält, ist verpflichtet ihm anzuraten und Wege aufzuzeigen, wie evt. durch schonende Behandlung, Pflege und Optimierung der Haltungsbedingungen Überforderungen der Tiere vermieden werden können.

Unterlässt er dies, kommen Bußgeldahndungen in Anwendung von § 8 OWiG in Betracht: Anders als das Verbot nach § 11b Abs. 1 TierSchG handelt es sich bei § 3 Nr. 1 TierSchG um ein Erfolgsdelikt, welches durch Unterlassen begangen werden kann, wenn der Mittäter oder Gehilfe Garant ist. ... .

..Wer einem Tier Leistungen abverlangt, die offensichtlich seine Kräfte übersteigen, fügt dem Tier stets erhebliche Leiden, Schmerzen und/oder Schäden zu. Dies geschieht in der Milchviehnutzung ohne vernünftigen Grund. Bei Verstößen gegen § 3 Nr. 1 TierSchG ist die generellere Regelung des § 18 Abs. 1 Nr. 1 TierSchG deshalb im Bußgeldbescheid nicht zu erwähnen. ... .

Hier können Sie das Gutachten zur Milchviehzucht nachlesen


AVA-Intensiv-Rinder-Workshop „Abdomen“ für mehr Tiergesundheit und Tierwohl

Dieser dreitägige Workshop – Abdomen des Rindes – für Tierärzte/-innen der Rindertiermedizin, war ein regelrechtes Highlight, dass nahezu keine Wünsche offen lies! „Mit Dr. med.vet. Günter Rademacher aus München wird es nie langweilig…“ – so hört man es immer wieder während und nach dem AVA-Intensivworkshop. Dr. Günter Rademacher, einer der angesehensten Spezialisten auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum, weist eine rund 40-jährige Berufserfahrung als Intensiv-Rinderkliniker der Veterinärklinik der LMU München auf, dessen Haupttätigkeiten die tierärztliche Beratung auf „Problemhöfen“ war, und der unzählige Studenten/-innen und Doktoranden/-innen in den unterschiedlichsten Operationsmethoden und -techniken unterrichtete. Auf die Frage, wie viele Kälber und Rinder er bisher operiert habe, kommt nur ein Schulterzucken: “es müssen tausende gewesen sein…“. Dr. Rademacher „liebt“ Rinder und möchte den engagierten Tierärzten/-innen im Workshop Ideen und Anregungen geben, auf den Rinderbetrieben zum einen anhand vieler Beispiele im Kurs genaue Diagnostik zu betreiben und zum anderen den Mut zu haben, auch mögliche und nötige Operationen selbst durchzuführen, um Leiden und Schmerzen der Tiere zu lindern.

"Das Ziel ist die vollständige Genesung, denn das sind wir den Tieren schuldig", so Rademacher. Jeder Rinderpraktiker sollte in der Lage sein, Operationen auf dem Hof, schon aus Tierschutzgründen, durchzuführen. Höhepunkt des dreitägigen Workshops ist die Sektion eines frisch verstorbenen Rindes, natürlich nach allen hygienischen tiermedizinischen Notwendigkeiten, um mit dem Spezialisten Rademacher alle möglichen Situationen und entsprechende Operationsmethoden nach neuester tiermedizinischer Wissenschaft zu diskutieren, zu zeigen und zu üben: Labmagenverlagerungen, Darmverschlüsse und -drehungen, Tympanien, Nabelerkrankungen…

Es bleibt nahezu keine Frage offen (jedenfalls was dieses Themengebiet angeht). „Jetzt traue ich mich an OP´s ran, an die ich mich früher nicht getraut hätte…“ - auch das sind Aussagen der Kursteilnehmer*innen. Aktuellstes theoretisches Wissen gepaart mit entsprechenden praktischen Übungen unter Praxisbedingungen – Dieser Workshop sucht seinesgleichen im deutschsprachigen Raum. Eine weitere praktische Fortbildung mit dieser Thematik findet noch in diesem Jahr im Oktober in Süddeutschland statt;  im Frühjahr 2023 ist  der Workshop erneut im Münsterland geplant.

Dr. Rademacher ist auch, neben vielen anderen, Referent auf der 22. AVA-Haupttagung vom 05. bis 08. Oktober 2022 in Bad Salzschlirf (Nähe Fulda). Dort werden neben vielen praktischen Workshops die „Tierärztliche Bestandsbetreuung im Rinder- und Schweinebetrieb“ nach neuester landwirtschaftlicher und tiermedizinischer Wissenschaft in über 40 Beiträgen mit dem Fachpublikum, den praktizieren Tierärzte/-innen, diskutiert. Informationen zu den Veranstaltungen und viele andere Informationen finden Sie hier auf der Homepage.

Hier haben Sie einen kleinen Einblick in den AVA-Intensivworkshop ...


Schweinefütterung anders denken – für die Zukunft planen

14.07.2022 - Fütterungsseminar der AVA (2-tägig) mit aktuellen Informationen und Top-Referenten zum Thema Futterplanung für die Zukunft in der Akademie in Steinfurt.  Veranstaltungsdatum: 03. - 04.11.2022

Die Schweinefütterung befindet sich im totalen Wandel, wie wir es uns vor einigen Jahren in diesem Ausmaß nie hätten vorstellen können. Futterproduzenten, Futterexperten, Herdenmanager, Landwirte und Tierärzte müssen diese neuen Herausforderungen annehmen und FÜTTERUNG ANDERS DENKEN.

Lesen Sie im Programm nach, was die Experten Dr. Gerhard Stalljohann, Dr. Manfred Weber, Prof. Dr. Jürgen Zentek und Dr. Eva-Maria Saliu zu diesem Thema beitragen

Programm Download          Alle Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier

Selbstverständlich ist die AVA-Veranstaltung nach den Statuten der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) anerkannt und dient auch der Fortschreibung nach §7 der Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV).


Neues aus der AVA-SCHRIFTENREIHE

Lesen Sie hier die Rezensionen von Prof. M. Wähner, Bernburg

AVA Präsenz-Fortbildung

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