Praxisorientierte Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater

Durch innovative Fort- und Weiterbildung für Tierärzte, Landwirte und Berater schafft die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) praktische Grundlagen für eine optimierte, moderne Nutztierhaltung. Die AVA hat sich als einer der kompetentesten, praxisorientiertesten und erfolgreichsten Fortbilder im Nutztierbereich etabliert. Jährlich besuchen über 4000 Fachleute in der Tierproduktion die Tagungen, Seminare und Workshops.

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22. AVA – Haupttagung vom 30. März bis 02. April 2022

Aufgrund der doch anhaltenden Coronapandemie, haben wir uns dazu entschlossen die nächste  AVA-Haupttagung erst im März 2022 durchzuführen. Der neue Termin für die nächste AVA-Haupttagung ist von Mittwoch, 30.03. bis Samstag, 02.04.2022, in alter Tradition in Göttingen, im Hotel “Freizeit In“. Wir hoffen, dann aus der "4.Welle" heraus zu sein. Geimpft sind wir ja fast alle zwei Mal.


Jetzt ist es soweit: ASP in zwei Hausschweinehaltungen in Brandenburg

Eine Mini-Haltung mit 2 Schweinen und ein Bio- Betrieb mit 80 Sauen nahe der polnischen Grenzen hat es getroffen.

Man möchte ja nicht vorverurteilen, aber wenn man von einer 2-Schweinehaltung und einem 80er Sauenbetrieb in Biobewirtschaftung hört, sträuben sich einem die Nackenhaare. Die Statistiken der letzten 30 Jahren bestätigen immer wieder, dass die Seuchenherde aus kleinen und kleinst Betrieben ausgehen, für die die Schweinehaltungshygieneverordnung „nur“ ein Papier zu sein scheint. Hier gilt es von Amts wegen, alles für eine lückenlose Aufklärung zu tun und alle Schweinebetriebe mit inkonsequenter Biohygiene Maßnahmen zu ergreifen, die gewerbsmäßigen Hausschweine betriebe zu schützen. Haben hier evtl. auch die Behörden nicht ordnungsgemäß gearbeitet?

Nachfolgend der Bericht aus der Presse:

In den Kreisen Spree-Neiße und Märkisch-Oderland ist erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Nutztierbeständen ausgebrochen.

In einem Nutztierbestand mit 200 Tieren (Spree-Neiße) und einer Kleinsthaltung mit zwei Schweinen (Märkisch Oderland) ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Damit drang die Tierseuche erstmals in Deutschland in die Nutztierbestände ein. Am Donnerstagabend hatte das nationale Referenzlabor beim Friedrich-Löffler-Institut (FLI) den Verdacht auf ASP bestätigt. 

Laut dem FLI handle es sich im Landkreis Spree-Neiße um einen Sauenzuchtbetrieb mit 80 Sauen und 120 Ferkeln im Ort Preschen sowie um eine Kleinsthaltung im Letschiner Ortsteil Kienitz (Märkisch Oderland). Beide Betriebe liegen unweit der polnischen Grenze. 

TÖTUNG DER BESTÄNDE ANGEORDNET

Wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam in der Nacht mitteilte, wurden beide Bestände durch die zuständigen Veterinärämter gesperrt. In dem Betrieb im Landkreis Spree-Neiße wurde demnach das Virus bei einem verendeten Tier im Rahmen des ASP-Monitorings nachgewiesen. Auf Anordnung des zuständigen Veterinäramtes erfolgt nun die Tötung der 200 Tiere des Bestandes. Bei dem Fall im Landkreis Märkisch Oderland handele es sich um eine Kleinsthaltung mit zwei Tieren. 

Hier die Pressemeldung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur ASP bei Hausschweinen in Deutschland.

Nachgefragt: 3 Fragen an Dr. Dr. Markus Schick, Leiter der Abteilung Tiergesundheit im BMEL

Lesen Sie auch → ISN-Kompakt: ASP-Ausbruch bei Hausschweinen · Biosicherheit


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NEUE BLZ-Broschüre im Handel

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bietet mit einer neuen Broschüre unter dem Titel Gesamtbetriebliches Haltungskonzept Schwein – Sauen und Ferkel Tipps für zukunftsfähige Stallmodelle, Standortfindung, Fütterungstechnik und den Einsatz von organischem Material. Die Broschüre kann ab sofort kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Broschüre richtet sich nach Angaben des BZL an Landwirte sowie an die Fachberatung, Genehmigungsbehörden, Studierende und Auszubildende. Enthalten sind, ausgehend vom Verhalten der Tiere, Handlungsempfehlungen zu folgenden Bereichen:

  • Zukunftsfähige Stallmodelle inklusive Buchtenstrukturierung, Platzangebot, Liegeflächengestaltung, Säugezeit, Auslauf und Außenklima,
  • Standortfindung und immissionsschutzrechtliche Bewertung von Haltungsverfahren unter Berücksichtigung der aktuellen Neufassung der TA Luft (2021),
  • Lösungen zur Fütterungs-, Entmistungs- und Stallklimatechnik,
  • Einbringen von organischem Material bei der Fütterung, Beschäftigung und als Einstreu sowie
  • Eignung von Futtermitteln und organischen Beschäftigungsmaterialien als Rohfaserträger zur Förderung der Tiergesundheit.

Planungsbeispiele mit ökonomischer Bewertung

Die Broschüre enthält 16 Planungsbeispiele für zukunftsfähige Haltungssysteme, jeweils mit Grundriss und Schnitt. Diese wurden ökonomisch bewertet, insbesondere unter Berücksichtigung des zusätzlichen Arbeitszeitbedarfs, der sich durch die Haltung unkupierter Schweine, der Gruppenhaltung von Sauen, sowie durch Auslauf und Beschäftigungsfutter ergibt. Für die Broschüre haben Fachleute der Landesanstalten, Landesämter und Landwirtschaftskammern aus ganz Deutschland zusammengearbeitet. Unterstützt wurden sie vom Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG).

Die BZL-Broschüre können Sie hier kostenfrei herunterladen: BLE-Medienservice: Gesamtbetriebliches Haltungskonzept Schwein - Sauen und Ferke

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