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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

ASP-UPDATE VOM 30.03.21 DER ISN: 891 ASP-FÄLLE BEI WILDSCHWEINEN -

Veröffentlicht am: 30.03.2021 17:45:03
Kategorie : Allgemein , Schweine

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat sowohl in Brandenburg als auch Sachsen weitere ASP-Funde bestätigt. Währenddessen steigen auch in Polen, insbesondere nahe der deutsch-polnischen Grenze, die ASP-Funde weiter an, wodurch das Risiko der weiteren Einschleppung des Virus nach Deutschland vorerst hoch bleibt. 

Fast 900 ASP-Fälle

Nach Angaben Tierseucheninformationssystem TSIS wurden in den vergangenen Tagen bei mehreren weiteren Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt. Somit sind es mittlerweile insgesamt 891 ASP-Fälle. Die ASP-Funde liegen in den bisherigen Restriktionszonen in Brandenburg und Sachsen. Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

Weiterhin reges Seuchengeschehen nahe deutsch-polnischer Grenze

Der Westen Polens wird immer mehr zum Hot Spot der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die Oberste Veterinärbehörde verzeichnete in der vergangenen Woche insgesamt 102 neue Funde verendeter Wildschweine, die nachweislich mit der Seuche infiziert waren; das war rund ein Drittel mehr als in der Woche zuvor. Laut den Behörden ist die Gesamtzahl der ASP-Wildfunde damit seit Jahresbeginn auf fast 820 Fälle gestiegen, berichtet Agra Europe (AgE).

Dabei bleibt aus deutscher Sicht anzumerken, dass drei Viertel dieser Tiere in der Wojewodschaft Lebus und damit in relativer bis unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze gemeldet wurden. Von einem Abflauen der Seuche kann in dieser Region keine Rede sein. Demnach dürfte das Risiko der weiteren Einschleppung des Virus nach Deutschland trotz der entlang der Grenze errichteten Wildzäune vorerst hoch bleiben.

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