Suchen im Blog

 

Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Ausstieg aus der Anbindehaltung von Milchkühen

Veröffentlicht am: 20.12.2018 15:29:42
Kategorie : Allgemein , Pferde , Rinder , Schweine

Wir Tierärzte sind allesamt gegen eine ganzjährige Anbindehaltung. Vor vielen Jahren war es noch „ganz normal“, dass Kühe in oftmals in dunklen und feuchten Ställen gehalten wurden – heute sehen wir dies ganz anders. Tierärzte fordern, dass Kühe laufen, Licht und frische Luft haben müssen. Und in jedem „normalen“ und modernen Milchviehbetrieb ist das heute Standard. So gut, wie es den Kühe heute geht (Tierwohl) ging es  den Tieren noch nie!!!

Welche Betriebe haben aber heute noch Anbindehaltung? IN der Regel sind dies kleine Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und so genannte „Auslaufbetriebe“ ohne Nachfolger, die in den nächsten Jahren altersbedingt verschwunden sein werden.

Wissenschaftler des Thünen-Institutes in Braunschweig schätzen, dass noch rund 13.500 Betriebe mit rund 270.000 Milchkühen die eine Übergangsfrist bis 2027 betreffen könnten. Wahrscheinlich werden im Laufe der Übergangsfrist immer mehr und schneller Betriebe mit Anbindehaltung verschwunden sein. 

Ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung selbst bei entsprechenden Förderungen führt zu einer Beschleunigung des Strukturwandels. Ein „sozialverträgliches“ Verbot ganzjähriger Anbindehaltung bedingt eine ausreichend lange Übergangszeit, um Betriebe anzupassen, bzw. auslaufen zu lassen. 

Lesen Sie bei Interesse die 78-seitige Publikation des Thünen-Institutes mit der Überschrift: Folgenabschätzung eines Verbots der ganzjährigen Anbindehaltung von Milchkühen

Teilen diesen Inhalt