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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Die Kuh ist kein Klimakiller

Veröffentlicht am: 30.11.2021 19:36:40
Kategorie : Allgemein

Die Kuh als klimaneutral darzustellen wäre nicht richtig. Jedoch ist die Aussage "die Kuh ist ein Klimakiller" ebenso falsch. Aufgrund der Fakten lässt sich bestätigen, dass Kühe beim Methanausstoß eine untergeordnete Rolle spielen. Ihr Beitrag ist deutlich geringer, als es durch den Aufschrei in den Medien den Anschein erweckt. Soll hier von den wahren Ausstoßquellen abgelenkt werden?

So beträgt der Anteil der Wertschöpfungskette für Milch weltweit lediglich 4 % der gesamten Treibhausemissionen. Der größte Teil wird vom Menschen selbst verursacht. Gerade der von Menschen verursachte erhebliche CO2 Ausstoß, welcher im Vergleich zum Methan wesentlich länger in der Atmosphäre verweilt, ist die Hauptursache der Klimaproblematik.

Zu guter Letzt ist es Fakt, dass Kühe zentrale Nahrungslieferanten für den Menschen darstellen. Besonders zu erwähnen ist in dem Zusammenhang, dass gerade die Nutzung des Grünlandes nur durch den Wiederkäuer in für Menschen hochwertig verwertbare Nahrungsmittel möglich ist. Zudem sind kultivierte Grünlandflächen im Zusammenhang mit dem Klimawandel unverzichtbare CO2 Speicher. Ein Hektar Grünland bindet ca. 6 to CO2 und setzt ca. 4 to Sauerstoff frei.

Daher erscheint es deutlich sinnvoller alle Prozesse der Milchproduktion näher zu beleuchten und Einsparpotenziale zu nutzen. Einige dieser Optimierungspotenziale wurden bereits, durch die Umgestaltung der Düngerlagerung und dessen Ausbringung, sowie durch besser verdauliches Grundfutter und durch die Verminderung der Nachzucht von Jungvieh realisiert. Auch ist die Anzahl der Kühe in Deutschland ist seit 1990 bereits um 30 % zurückgegangen.

Somit lässt sich nicht nur sagen, dass die Kuh kein Klimakiller, sondern auch, dass umweltbewusstes Handeln sehr wohl mit dem Genuss von Milch und Milchprodukten vereinbar ist.

Quelle:

Statistisches Bundesamt , UBA - Treibhausgasemissionen in Deutschland 2019; errechnet vom FÖRDERKREIS AGRARWISSENSCHAFTEN e.V. In: www.co2-acker.de

Lesen Sie hier den Beitrag → Methan, Kühe und der Klimawandel ein verbreiteter Irrglaube

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