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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte und Tierärzte zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch zwischen Veterinären und Landwirten.

Kastrierte Schweine: Streit um Mehrkosten

Veröffentlicht am: 24.05.2022 12:52:05
Kategorie : News , Schweine

nicht nur in  Deutschland ein Thema:

24.05.2022 - Nachdem die betäubungslose Ferkelkastration zum Jahreswechsel in Frankreich verboten wurde, bahnt sich nun offenbar ein Streit um die Übernahme der mit kastrierten Ebern verbundenen Mehrkosten an.

Der Fachverband der Schweinehalter (FNP) forderte die Schlachtunternehmen in der vergangenen Woche auf, sich innerhalb von zehn Tagen zur verpflichten, den zusätzlichen Aufwand finanziell zu berücksichtigen.

Nach Angaben der Branchenvertreter wurden den Schlachtunternehmen bereits vor mehreren Wochen Verträge vorgeschlagen, die einen entsprechenden Aufschlag von 13,7 Cent (14 Rp.) pro kg vorsehen. Man habe jedoch keine oder nur unzureichende Antworten erhalten, kritisierte der FNP. Laut Verbandspräsident François Valy liegen die Mehrkosten vor allem in der besseren Futterverwertung der unkastrierten Eber begründet.

Bei den explodierenden Futtermittelkosten werde die Aufzucht kastrierter Schweine immer teurer. Laut Valy haben die Produzenten für ihren Aufschlag einen Futterpreis von 240 Euro (248 Fr.) pro Tonne zugrunde gelegt. Mittlerweile seien die Kosten indes auf 390 Euro/t (400 Fr.) gestiegen.

Die Schlachtunternehmen ihrerseits wollen derweil nur den Aufwand für die Betäubungsmittel und den zusätzlichen Arbeitseinsatz entlohnen. Sie hatten dafür schon im Dezember einen Aufschlag von 2 Cent (2,07 Rp.) pro Kilo angeboten und halten bisher daran fest. Die ersten Chargen der unter Schmerzausschaltung kastrierten Schweine sollen laut FNP Anfang Juni auf den Markt kommen.

Schon zum Jahreswechsel war deutlich geworden, dass das Thema innerhalb der Wertschöpfungskette zu Kontroversen führen wird. Während die Produzentenseite vor zusätzlichen Belastungen für die Sauenhalter gewarnt hatte, hatten die Verarbeiter Probleme mit dem Eberfleisch geltend gemacht. Die Regierung war derweil davon ausgegangen, dass die Produzenten ihre Mehrkosten problemlos weitergeben können, da entsprechende Verträge mit Produktionskostenindikatoren Voraussetzung für die Kastration sind.

Lesen Sie hier Kastrierte Schweine: Streit um Mehrkosten

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