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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte vermitteln exzellente Referenten aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte und Landwirte

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Tierärzte mobilisieren gegen Beschränkung von Antibiotika

Veröffentlicht am: 14.09.2021 16:18:22
Kategorie : Allgemein

Der Umweltausschuss des EU-Parlaments will den Einsatz der für Menschen wichtigsten Antibiotika in der Tiermedizin beschränken.

Geht es nach EU-Abgeordneten, kommen künftig die für Menschen wichtigsten Antibiotika nur mehr bei der Behandlung von wenigen Tieren zum Einsatz. Damit soll die Wirksamkeit der Mittel beim Menschen durch sich entwickelnde Antibiotikaresistenzen nicht gefährdet werden. Tierärzte machen gegen den Vorstoß mobil. Sie warnen, die Gesundheit der Haustiere sei in Gefahr - dem widerspricht allen voran der EU-Grüne Martin Häusling. Am Mittwoch entscheidet das EU-Parlament.

Konkret fordert der Umweltausschuss des EU-Parlaments die EU-Kommission auf, fünf Antibiotika-Gruppen offiziell als sogenannte Reserveantibiotika einzustufen. Das hätte zur Folge, dass diese nicht mehr in der Massentierhaltung verwendet werden dürfen. Reserveantibiotika sind Medikamente, die bei Infektionskrankheiten eingesetzt werden, wenn normale Antibiotika nicht mehr greifen. Gleichzeitig soll die Kommission aber einen Gesetzesentwurf vorlegen, der die sogenannte Einzeltierbehandlung auch mit diesen Reserveantibiotika zulassen soll.

Auch die EU-Kommission will die Zahl der in der Tiermedizin zugelassenen Antibiotika auf ein "absolutes Minimum" reduzieren. Ranghohe Behördenmitarbeiter betonten laut Deutscher Presse-Agentur zuletzt, dass so wie die Regeln derzeit geplant seien, der Einsatz von gewissen Antibiotika auch bei Haustieren zulässig sei, wenn es keine Alternative gebe. Gleiches gelte für Tiere in der Viehzucht und -haltung.

Künftig sollen dem Vorschlag der Kommission zufolge drei Kriterien entscheidend sein, ob ein Antibiotikum für Menschen reserviert wird. Es gehe um deren Bedeutung für die menschliche Gesundheit, das Risiko einer Resistenzübertragung und darum, ob das Mittel unerlässlich für die Tiergesundheit ist.

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