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Wie sich Agrarminister Christian Schmidt als „fränkisches Schlitzohr“ entpuppt

Veröffentlicht: 30.11.2017 12:12:51
Sektion: Allgemein

Der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat nach seinen Angaben in der Presse  „allein verantwortlich“ für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestimmt. „Ich habe die Entscheidung für mich getroffen und in meiner Ressortverantwortung", sagte der Minister im Interview des ARD-Morgenmagazins. Trotz des Einspruchs der-Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) gegen die Freigabe von Glyphosat, setzte sich Schmidt eigenmächtig durch (ohne Kanzlerin? mit Seehofer?), für weitere fünf Jahre der Zulassung zu zustimmen, über alle Absprachen hinweg. Ein starkes Stück, wie nicht nur SPD und CO  meinen. Und Schmidt antwortet:  „Das sind Dinge, die ich auf meine Kappe nehmen muss". Zu Recht sprechen führende SPD-Politiker von einem Vertrauensbruch und einer schweren Belastung für mögliche Koalitionsgespräche mit der CDU. Die Kanzlerin rügt „mehr pro forma“, jedenfalls hatte dies so den Anschein. 

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Fehlende Sorgfalt beim Bundesinstitut für Risikobewertung BfR? - bewusst aussortierte "Studien" pro Monsanto?

Laut SZ wertete das BfR  Leserbriefe von Mitarbeitern des Konzerns Monsanto als Studien.
Recherchen der Süddeutschen Zeitung zeigen, dass für eine Neubewertung der Krebsrisiken unter anderem Leserbriefe an eine Fachzeitschrift als Studien gewertet werden. Ein großer Teil stammt von Wissenschaftlern, die direkt oder indirekt für Monsanto, einen der größten der Glyphosat-Hersteller arbeiten. Also die Konzern, der seit Jahren darauf beharrt, dass Glyphosat ungefährlich sei und kritische Wissenschaftler unter Druck setzt, die zu anderen Ergebnissen kommen.

Hier der gesamte Artikel in der SZ.

Aktuell hat die SZ am 17.11.2017 zu Glyphosat berichtet. Hier der Artikel....

Was überhaupt nicht in der Glyphosatdiskussion Beachtung findet, ist die Tatsache wissenschaftlich beschriebener Resistensbildungen im Darm aufgrund von Glyphosat. Die Mikrobiologin Frau Prof. Monika Krüger, Tierkliniken in Leipzig, hat u.a. dazu in der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 54, 2016, geschrieben: „…Durch Kultivierung eines Glyphosat-empfindlichen E. coli-Isolates (Klinikisolat) in Glyphosat-haltiger Nährbouillon mit 400 μg/ml Glyphosat und anschließender Kultivierung auf Nähragar mit 1,2 und 2,4mh/ml Glyphosat war es möglich, Glyphosat-resistente Mutanten zu selektieren….“. 

Diesen Beitrag in der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 54 können Sie hier nachlesen.

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