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Neuseeland: Immer weniger Schafe und Rinder

Veröffentlicht am: 07.05.2024 16:10:19
Kategorie : Allgemein , News

07.05.2024  - Die Viehbestände in Neuseeland sind im vergangenen Wirtschaftsjahr weiter abgebaut worden.

Wie aus den erst jetzt veröffentlichten endgültigen Daten des Nationalen Statistikamtes hervorgeht, gab es zum Stichtag am 30. Juni 2023 insgesamt noch 24,36 Millionen Schafe im Land; das waren 774 000 Tiere oder 3,1 % weniger als im Vorjahr. Innerhalb einer Dekade hat sich die Schafherde um gut 6,4 Millionen Tiere oder 21,0 % verringert. Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850 wurden 2022 weniger als fünf Schafe je Einwohner in Neuseeland gehalten; aktuell sind es 4,77. Im Jahr 1982 war mit rund 70 Millionen Schafen und 22 Tieren je Einwohner der Höhepunkt markiert worden.

Weiter abgenommen hat auch die Rinderhaltung. Den Statistikern zufolge schrumpfte die Herde der Fleischrinder im Vergleich mit Juni 2022 um 167.000 Stück beziehungsweise 4,4 %. Geringer fiel der Aderlass im Milchkuhbestand mit einem Minus von 45.000 Tieren oder 0,8 % auf knapp 5,89 Mio. Stück aus. Seit sieben Jahren schrumpft in Neuseeland die Zahl der Milchkühe stetig; sie hat in diesem Zeitraum um 735.000 Tiere oder 11,1 % abgenommen.

Grünland geht verloren

„Die Zahl der Nutztiere wird weniger, und dies hängt mit einem langfristigen Rückgang der gesamten Grünlandfläche zusammen“, erklärte der Verantwortliche für Umwelt- und Agrarstatistik, Stuart Jones. Ihm zufolge hat Neuseeland von 2011 bis 2023 insgesamt 942.000 Hektar oder 12 % seiner Grünlandfläche verloren. Im gleichen Zeitraum sank der Schafbestand um 22 % und die Zahl der Fleischrinder um 5 %.

„Ein Teil des Landes, das früher für die Grünlandwirtschaft genutzt wurde, ist jetzt mit Wald bepflanzt“, erläuterte Jones. Die Fläche von Wäldern mit Kiefern und exotischen, also nicht heimischen Bäumen, ist zwischen 2011 und 2023 um 11 % oder 179.000 Hektar gewachsen. Der Branchenverband Beef and Lamb beklagt schon seit Längerem, dass immer mehr Flächen und Farmen für die Aufforstung verkauft werden.

Im Rahmen des Klimaschutzes lässt sich hiermit über den Zertifikatehandel Geld verdienen. Dem Statistikamt zufolge gab es aber auch beim Düngemittelverbrauch einen deutlichen Rückgang. So sank die Verwendung von Harnstoff gegenüber 2022 um 54.000 Tonnen oder 11 %.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht

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