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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte/-innen vermitteln exzellente Referenten/-innen aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte/-innen macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte/-innen und Landwirte/-innen

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte/-innen und Tierärzte/-innen zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch.

Tierärztl. Bestandsbetreuung Rd : Handlungspläne erstellen + Ergebnisse erzielen

Veröffentlicht am: 24.02.2024 12:19:03
Kategorie : Allgemein , News , Rinder , Rinder , Wichtige News

Die Tierärztin, Dr. Friederike Voß, wird ihre persönliche „Werkzeugkiste“ auf der AVA-Rindertagung(11.+12.April) in Herrieden den Teilnehmern für eine erfolgreiche tierärztliche Bestandsbetreuung öffnen und zur Nachahmung empfehlen:

Die klassische originäre Ausbildung des tierärztlichen Nachwuchses in den Veterinäruniversitäten lehrt für die spätere Arbeit in der Nutztierpraxis die Grundlagen, um in der Bestandsbetreuung von landwirtschaftlichen Nutztieren die richtigen Diagnosen zu stellen. Über Differentialdiagnosen, BU‘s, Stoffwechselparameter, etc. kommt man zur Diagnose und kann dann die entsprechenden tierärztlichen Therapien einleiten.

Für die tierärztliche Bestandsbetreuung ist es aber unabdingbar, sich „weiterzuentwickeln“ um die „tiergesundheitlichen Zusammenhänge“ im landwirtschaftlichen Betrieb zu erkennen. Der klassische tierärztliche Bereich ist mittlerweile also nur ein kleiner Teil im Rahmen einer modernen tierärztlichen Betreuung.

Der tierärztliche Bestandsbetreuer muss sich also unbedingt anderen landwirtschaftlichen Disziplinen und Themen gegenüber öffnen, um in einer effektiven Beratung des Landwirtes weiterzukommen: Der Tierarzt als Managementberater des Tierproduzenten.

Die Tierärztin und Bestandsbetreuerin, Dr. Friederike Voß, vom Tierärzteteam-Nord GmbH & Co. KG aus Niesgrau (SH), beschäftigt sich seit Jahren sehr intensiv mit der Milchviehherdenbetreuung und möchte mit ihrem Vortrag auf der AVA-Rindertagung am 11. +12. April in Herrieden einen Einblick in ihre „Werkzeugkiste“ geben und aufzeigen, wie all diese „Punkte“ dann in Handlungspläne einfließen können und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese auch „in Taten“ im Kuhbetrieb erfolgreich umgesetzt werden.

Tierärztin Voß wird Begriffe wie z.B.: Motivational Interviewing vorstellen:

1. offene Fragen stellen anstelle von geschlossenen Fragen 

2. “Bejahung”, also etwas Positives des Kunden benennen und bestärken. Er/Sie soll selbst gute Argumente für eine Veränderung formulieren)

3. Reflektion über das gesagte formulieren

4. Zusammenfassung (summary) darüber, was gesagt wurde, um zu zeigen, dass man zugehört und verstanden hat, oder um es richtig zu verstehen und Missverständnisse zu klären).

"Persönlichkeitstests sind sehr wichtig für die Zusammenarbeit und Beratung: „Wenn ich meine Stärken und Schwächen kenne, kann ich besser mit anderen Charakteren und deren vermeintlichen Schwächen umgehen…“.

Auch eine gute Zusammenarbeit mit produktionstechnischen Beratern, die Spezialisten für Rationsgestaltung, Preise, Futteranbau, produktionstechnische Herausforderungen und Analysen sind. Das ist „Wissen“, was wir Tierärzte in den meisten Fällen nicht in unsere Beratungen mit einbringen können. Das kann man aber lernen, oder noch besser: mit den anderen Spezialisten kooperieren.

Milchleistungsdaten: ADIS-Dateien, Programm Herde von dsp. Auswertung von Fütterung über Milchinhaltsstoffe und Leistung. Leistungsparameter Einzeltier und Gruppen. Eutergesundheit, Reproduktion. Herdenvergleich, Langlebigkeit, Erstkalbealter. Einzeltierbeurteilung: Behandlungswürdig bei z. B. einer Mastitis.

Tierärzte brauchen gute Hilfsmittel für die Beratung und zielführende Diskussionen, wie z.B. https://www.cowcarecompanion.com/de/ (Pyramiden zu Bestandsproblemen; Gewichtung einzelner Bereiche einer Sanierung, bzw. für die Verbesserung der Herdegesundheit). Genauso wichtig ist ein strukturiertes Vorgehen, Einordnung der Routinen in gute und kritische Kategorien und gute Diskussionsgrundlagen.

Handlungspläne können mit Hilfe des SMART-Modells erstellt werden SMART steht für eine Abkürzung, die dabei helfen soll, Ziele messbarer und damit erreichbarer zu machen. Die Buchstaben stehen für spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert.

Anhand solcher und andere Beispiele wird die tierärztliche Bestandsbetreuerin, Friederike Voß, ihre persönliche „Werkzeugkiste“ auf der AVA-Rindertagung in Herrieden den Teilnehmenden für eine erfolgreiche tierärztliche Bestandsbetreuung öffnen und zur Nachahmung empfehlen.

Es lohnt sich unbedingt für Rinderpraxen – nicht nur wegen Ihres hervorragenden Vortrages – die AVA-Rindertagung am 11. und 12. April in Herrieden zu besuchen.

Alle näheren Infos zur AVA-Tagung nebst Anmeldung finden Sie hier 

Auch die neue Bundestierschutzbeauftragte hat ihr Kommen zur AVA-Tagung zugesagt, um Nutztierärzte kennenzulernen und miteinander zu diskutieren. Bitte kommen Sie zur Tagung, und zeigen Sie der Bundestierschutzbeauftragten unser großes Interesse an Tiergesundheit, Tierschutz und Tierwohl im landwirtschaftlichen Betrieb.

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