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Bundestierschutzbeauftragte, die TÄ Ariane Kari, abgesetzt – Nachfolgerin, Juristin Silvia Breher, bereits vorgeschlagen

Die Bundestierschutzbeauftragte, Kollegin Ariane Kari (parteilos), war Gastrednerin auf der 1. AVA-Rindertagung im letzten Jahr in Herrieden/Bayern. Sie hielt einen "super" Votrag, der ganz besonders bei den jüngeren Tagungsteilnehmenden sehr gut ankam.
Die AVA hat ihr Engagement und ihre Arbeit gerne unterstützt.
- 15.08.2025
Im Jahr 2023 bekam Deutschland die erste Bundestierschutzbeauftragte. Die Tierärztin Dr. Ariane Kari wurde vom damaligen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) dem Bundeskabinett zur Ernennung vorgeschlagen. Nun ist sie entlassen, an ihre Stelle soll eine Juristin treten.
Herausragend an der Besetzung des Amtes als Bundestierschutzbeauftragte mit Ariane Kari war ihre Parteilosigkeit und die Tatsache, dass die Tierärztin komplett weisungsungebunden agieren konnte. Sie sollte bei der Gesetzgebung in Tierschutzbelangen mitwirken, Missstände beim Umgang mit Tieren bekämpfen und Ansprechpartnerin für Organisationen und Bürger sein – Aufgaben, die sie in den Augen vieler Tierschutzorganisationen äußerst erfolgreich übernommen hatte.
Mit Wirkung zum 31. August 2025 verliert Kollegin nun ihr Amt. Schon im Mai hatte das Bundeskabinett beschlossen, den Vertrag der Kollegin nur noch um drei Monate bis Ende August zu verlängern, so ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums unter dem neuen Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). Nun endet er ohne eine weitere Verlängerung. Begründet wurde mit hohen Kosten.
Seine Kandidatin ist die Juristin Silvia Breher, Mitglied der CDU/CSU-Fraktion und außerdem Parlamentarische Staatssekretärin am Bundeslandwirtschaftsministerium. Breher wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb im Cloppenburger Raum auf. Heute stellt sie sich im Wahlkreis Cloppenburg-Vechta zur Wahl. Sie war über Jahre Geschäftsführerin des Kreislandvolkverbandes Vechta e.V. – der Interessenvertretung der Landwirt:innen. Beim DTB löst diese Personalie »maximale Verwunderung« aus, schließlich sei sie als Parlamentarische Staatssekretärin qua Amt zuständig für Tierschutz: »Wie soll das also gehen? Frau Breher wird wohl kaum mit sich selbst beraten können. Die Unabhängigkeit als bisher zentrale Stellenanforderung wird so ad absurdum geführt. Darüber hinaus würde die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher zukünftig über Gesetze zur landwirtschaftlichen Tierhaltung entscheiden, die sie dann als Bundestierschutzbeauftragte überwachen und im Sinne des Tierschutzes weiterentwickeln soll«, kritisiert der DTB…. .
Lesen Sie auch, was BTK, TVT und der Deutsche Tierschutzbund dazu - in vetline- zu sagen haben.



