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Freilandschweine: Messgerät soll Sorge um Wasserqualität zerstreuen

- 06.05.2025
Dass ihre Schweinehaltung auf dem Acker keine Gefahr für das Grundwasser bedeute, wollen die Brüder Hubmann nun mit mehrmals täglichen Messungen zeigen.
egen wasserrechtlicher Verurteilungen mussten die in Gerersdorf und Hafnerbach beheimateten Brüder Hubmann bereits zahlen. Argumente, dass ihre Haltungsmethode das Grundwasser gefährde, wollen sie nun gemeinsam mit dem VGT mit stetigen Messungen widerlegen.
Mehrfach haben die auf dem Acker mit Zelt statt im Stall gehaltenen Schweine der in Gerersdorf und Hafnerbach beheimateten Brüder Hubmann schon für Aufregung gesorgt. Es gab bereits Räumungsbescheide und wasserrechtliche Verurteilungen, weil die Haltung so aus Sicht der Behörde nicht umsetzbar sei. Dass Argument, dass dadurch das Grundwasser gefährdet sei, wollen die Brüder nun gemeinsam mit dem Verein gegen Tierfabriken (VGT) aber mit ständigen Messungen widerlegen.
Unter einem der Schweinegehege hat der Betrieb Hubmann mit Unterstützung des VGT ein Messgerät auf einer Länge von 90 Zentimetern installiert. Dieses misst laut VGT vier Mal täglich eine Reihe von Werten, darunter Temperatur, Feuchtigkeit, Nitrateintrag und Leitfähigkeit des Bodens. Die Werte könnten extern abgelesen werden. Die Familie Hubmann ist überzeugt, dass damit bewiesen werden kann, dass ihre Schweinehaltung keine Gefahr für das Grundwasser darstellt.
VGT-Obmann Martin Balluch sieht von Tierschutzseite in dieser Haltungsform eine große Chance für die Zukunft der Schweinehaltung. „Alle konventionellen Betriebe, und insbesondere die mit Vollspaltenboden, könnten morgen schon umsteigen, weil es keiner Investition bedarf.“ Man könne die Messgeräte unter jedem Schweinegehege installieren und eine Wasserverschmutzung erkennen, bevor sie akut werde. „Also gibt es keine Ausrede mehr, diese Haltungsform nicht sofort zu bewilligen“, ist Balluch überzeugt.


