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Greenpeace und von Hirschhausen werben für Ernährungswende

- 29.04.2025
Mehr nachhaltig produziertes Gemüse und viel weniger Fleisch – Greenpeace und Eckart von Hirschhausen wollen auf Defizite in der Ernährung aufmerksam machen. Dabei geht es auch um viel Geld, das gespart werden könnte.
Fleischlastige und ungesunde Ernährung verursacht in Deutschland laut einer aktuellen Greenpeace-Studie rund 16 Milliarden Euro vermeidbarer Gesundheitskosten. Eine falschgeleitete Ernährung, insbesondere durch erhöhten Fleischkonsum, erhöhe das Risiko für Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie auch psychische Leiden deutlich, heißt es in der am Dienstag in Hamburg vorgestellten Studie “Die versteckten Kosten der Ernährung”.
Die Studie rechnet zudem auch die Umweltkosten hinzu, die durch den Fleischkonsum und die Nutztierhaltung entstehen. Diese liegen demnach jährlich bei rund 21 Milliarden Euro, und damit etwa um 10 Milliarden höher, als der Umbau der Landwirtschaft in Deutschland nach Berechnungen der Zukunftskommission Landwirtschaft im Jahr kosten würde. “Bislang werden diese Folgekosten von der Gesellschaft getragen”, erklärte Studienautorin Beate Richter.
Eckart von Hirschhausen, Arzt und als Gründer der Stiftung “Gesunde Erde – Gesunde Menschen” ebenfalls bei der Vorstellung der Studie dabei, kritisierte, dass gesunde und pflanzliche Ernährung in Deutschland “immer noch einen Beigeschmack von Ideologie” habe. Er warb deshalb für ein “positiveres Framing” von gesunden und nachhaltig produzierten Lebensmitteln gerade im Einzelhandel. So sollten Bio-Lebensmittel im Supermarkt etwa nicht in separaten “Öko-Regalen” sondern bewusst bei den anderen positioniert werden. “Es muss möglich sein, am Regal das zu finden, was nicht mir und nicht der Erde schadet”, so der Mediziner und Journalist… .


