Infektion mit dem Aujeszky-Virus: Jetzt ist der Erreger ein weiteres Mal in Gelnhausen nachgewiesen worden.

Was Tierhalter beachten müssen.

Philipp Buchenau richtet sich mit einer dringenden Warnung an Tierhalter in Gelnhausen. Wie der Jagdleiter im Stadtwald und im Gebiet der Jagdgenossenschaft Gelnhausen-Mitte informiert, hat das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärswesen des Main-Kinzig-Kreises einen positiven Befund mit dem Aujeszky-Virus festgestellt.

Der stammt aus dem Blut eines Wildschweins, das im Zuge der Afrikanischen Schweinepest kontrolliert wurde. „Die Blutproben werden stichprobenartig auch auf das Aujeszky-Virus getestet“, sagt Buchenau.

Tierseuche in Gelnhausen wurde bereits 2023 nachgewiesen

Bereits im Sommer 2023 war ein entsprechender Befund bei einem Wildschwein am Gelnhäuser Stadtrand entdeckt worden. Wie damals gilt für Tierhalter heute: „Achten Sie auf ihre Haustiere“, sagt Buchenau. Und: „Nehmen Sie ihre Hunde an die Leine.“

Das Virus, benannt nach dem ungarischen Tierbiologen Aladár Aujeszky (1869-1933), ruft die sogenannte Pseudowut hervor, eine anzeigepflichtige Seuche, betont der Jagdleiter. Das Aujeszky-Virus wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen… .

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