Morgen, 6. und übermorgen, 7. Oktober 2026, trifft sich die Rinderpraxis in Herrieden: Bei der 1. Herriedener AVA-Tierärzte-Fachtagung Rind geht es nicht um abstrakte Zukunftsmodelle, sondern um die Fragen, die Tierärztinnen und Tierärzte bei der täglichen Betreuung von Milchviehbetrieben tatsächlich beschäftigen. Kurzentschlossene können noch dabei sein. und sich auch unangemeldet im AVA-Tagungsbüro im Hotel Bergwirt anmelden

Jetzt noch zur AVA nach Herrieden: Rindertierärzte diskutieren morgen (06.10.) und übermorgen (7.10.) Praxis statt Theorie

Gerne können Sie sich auch unangemeldet auf den Weg nach Herrieden machen. Auch nur 1 Tag, falls Sie wenig Zeit haben. Melden Sie sich  am Tagungsbüro vor dem Tagungsraum einfach an. 

Morgen und übermrogen (6. + 7. Oktober) trifft sich die Rinderpraxis in Herrieden: Bei der 1. Herriedener AVA-Tierärzte-Fachtagung Rind geht es nicht um abstrakte Zukunftsmodelle, sondern um die Fragen, die Tierärztinnen und Tierärzte bei der täglichen Betreuung von Milchviehbetrieben tatsächlich beschäftigen. Kurzentschlossene können noch dabei sein.

Wie verändert sich die Rolle des Rindertierarztes? Wo können wir früher ansetzen, bevor aus Managementproblemen kranke Tiere werden? Welche Kennzahlen helfen wirklich? Was leisten Sensoren – und wo bleibt die tierärztliche Sensorik? Wie lassen sich Tiergesundheit, Tierwohl, Arzneimitteleinsatz und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander verbinden?

Genau darüber möchte die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) am 6. und 7. Oktober in Herrieden mit praktizierenden Rindertierärztinnen und Rindertierärzten diskutieren.

Keine Tagung zum Zurücklehnen

Herrieden soll bewusst keine Veranstaltung sein, bei der ein Vortrag nach dem anderen „abgearbeitet“ wird.

Die AVA möchte Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen, die Rinderbestände betreuen, Entscheidungen treffen, Landwirte beraten – und dabei täglich erleben, dass moderne Bestandsmedizin weit über die Behandlung des einzelnen kranken Tieres hinausgeht.

Prävention, Bestandsdiagnostik und Managementberatung gehören heute ebenso zur Rinderpraxis wie eine konsequente Therapie des erkrankten Tieres.

Ein Leitgedanke zieht sich deshalb durch die Tagung:

Weniger Tierarzneimittel durch bessere Tiergesundheit – niemals durch das Unterlassen einer notwendigen Therapie.

Aktuelle Themen gehören auf den Tisch

Neben den geplanten Fachthemen greift die AVA auch aktuelle Entwicklungen auf. So wird Dr. Dr. Ingrid Lorenz vom Tiergesundheitsdienst Bayern über die Shamondavirusinfektion und die aktuelle Situation informieren.

Gerade solche Entwicklungen zeigen, wie wichtig der fachliche Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen ist – und warum Fortbildung mehr sein sollte als das Sammeln vorgeschriebener Stunden.

AVA-Chef EG Hellwig: „Wir müssen miteinander reden“

„Wir wollen in Herrieden keine Hochglanztheorien diskutieren. Wir wollen darüber sprechen, was draußen in den Betrieben funktioniert – und was nicht. Rindertierärzte verfügen über einen enormen Erfahrungsschatz. Diesen müssen wir miteinander teilen und gleichzeitig wissenschaftliche Erkenntnisse in praktikable Entscheidungen übersetzen.“

Für Hellwig steht dabei auch die zukünftige Rolle der Nutztierpraxis im Mittelpunkt:

„Der Tierarzt der Zukunft darf nicht erst gerufen werden, wenn die Kuh krank ist. Unser eigentlicher Erfolg beginnt früher – wenn wir gemeinsam mit dem Landwirt verhindern können, dass sie überhaupt krank wird.“

Kurzentschlossene sind ausdrücklich willkommen

Wer sich bislang noch nicht entschieden hat, kann sich kurzfristig -auch ohne Anmeldung- ganz einfach direkt im Hotel zum Bergwirt (Herrieden) im Tagungsbüro melden.

1. Herriedener AVA-Tierärzte-Fachtagung Rind
6.–7. Oktober 2026
Landgasthof Bergwirt
91567 Herrieden

Zielgruppe: ausschließlich Tierärztinnen und Tierärzte

Information: Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) - Link: https://www.ava1.de

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