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Sachbuch-Empfehlungen – Qualifiziert aufbereitete Informationen zu Landeskunde, Mensch-Tier-Beziehung, Karriere und Historie

- 11.06.2025
Walter Kehr gibt in „Mehr als Kühe und Kirmes – Thüringer Landleben im Wandel der Zeiten“ (ISBN 978-3-95716-388-2)“ vielfältige Einblicke in die Dorfentwicklung und örtliche Besonderheiten in dem mitteldeutschen Bundesland. Sachkundig und detailreich beschreibt er, wie sich das Leben in den Dörfern veränderte: die Landwirtschaft als wichtigstem Wirtschaftszweig, regionale Naturräume, das Zusammenleben der Menschen, soziale Einrichtungen und kulturelles Leben. Einen breiten Raum nimmt die Dorfentwicklung im Wandel der Zeiten ein. Kulturelle und architektonische Besonderheiten in ausgewählten Orten werden dargestellt. Das Buch enthält 56 Fotos, welche das Landleben in Thüringens Dörfern widerspiegeln. Er bietet auch für die Leserschaft aus anderen Regionen aufschlussreiche Informationen, denn manche Entwicklungen sind überregional gültig.
Ob Hund, Katze, Pferd: Beziehungen des Menschen zu einem Haustier sind meist ungemein intensiv. Jahrelang ist ein Tier Lebensbegleiter, Freund, Teil der Familie, wird gefüttert, gepflegt, verwöhnt. Wenn der Tod diese Beziehung trennt, ist die Trauer oft ebenso stark wie die Trauer um einen verstorbenen Menschen. Und doch ist „nur ein Tier“ gestorben – so wird das von Unbeteiligten häufig banalisiert. Dieses spannungsvollen Verhältnisses haben sich Wissenschaftler an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover angenommen. Herausgekommen ist dabei das Buch „Nicht nur dein Tier stirbt“ (ISBN: 978-3-95716-327-1), das jetzt im Verlag Kern erschienen ist. Es dokumentiert, wie Menschen mit dem Tod und der Trauer um ihre Haustiere umgehen.
Ein Team um Marion Schmitt und Professor Peter Kunzmann am Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie wertete 195 Einsendungen mit Geschichten von 236 verstorbenen Tieren aus. Aufsätze von Forschern verschiedener Fachrichtungen sowie von Fachleuten aus der Tiermedizin und der professionellen Arbeit mit Tieren ordnen die subjektiven Äußerungen ein und geben Ausblicke in die Historie, Medizin und Psychologie.


