Verkehrsbehinderungen angekündigt: Demonstrationen an Autobahnauffahrten am 8. Januar

Für den kommenden Donnerstag, den 08. Januar 2026, hat der Verein "Land schafft Verbindung" (LsV) Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Vertretern aus Handwerk und Mittelstand umfangreiche Protestaktionen angekündigt.

Verkehrsteilnehmer in Nordwestmecklenburg und ganz Mecklenburg-Vorpommern müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen.

Zeitraum und Ort:

Nach Gesprächen mit dem Innenministerium ist der Zeitrahmen für die Versammlungen aktuell auf 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr festgesetzt.

Betroffen sind zahlreiche Auffahrten der Bundesautobahnen im gesamten Bundesland.

Es ist davon auszugehen, dass nicht alle, aber viele zentrale Zufahrten durch Traktoren und Nutzfahrzeuge blockiert oder eingeschränkt werden.

Hintergrund der Proteste:

Unter dem Motto „Solidarischer Wirtschaftstag“ demonstrieren Landwirte und Unternehmer gegen die aktuelle Wirtschaftspolitik.

Konkrete Auslöser sind laut Veranstalter:

• Das geplante Mercosur-Abkommen, das am 12. Januar geschlossen werden soll.

• Importbedingungen für Waren aus dem Ausland (u.a. Ukraine), die als Wettbewerbsnachteil gesehen werden.

• Die allgemeine Belastung durch Bürokratie und Steuern sowie die Sorge um die Existenzgrundlage vieler Betriebe bis 2030.

Hinweis für Pendler und Unternehmen:

Der Handelsverband Nord und die Organisatoren raten dazu, sich auf Verkehrsbehinderungen einzustellen.

Unternehmen sollten ihre Logistik entsprechend planen und Mitarbeitende informieren, um mögliche Störungen auf dem Arbeitsweg zu berücksichtigen.

Bitte achtet auf aktuelle Verkehrsmeldungen am Donnerstagmorgen.

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                            Hierzu auch diese Meldung:

Wegen Mercosur: Bauernprotest an Autobahn-Auffahrten: Bauernverbände äußern Kritik

Warum Deutschlands Bauern jetzt wieder auf die Straße gehen: Von Autobahn-Blockaden bis hin zu Trettraktor-Demos in Dresden. Auch in Niederbayern wird es eine Aktion geben.

Trotz inhaltlicher Einigkeit distanziert sich der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern von den Blockadeaktionen. Verbandspräsident Karsten Trunk erklärte, man halte die Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht für zielführend. Es bestehe die Gefahr, den Rückhalt in der Gesellschaft zu verlieren. Der Verband setzt stattdessen auf politischen Druck durch Gremienarbeit, stellt die Teilnahme an den Aktionen jedoch jedem Landwirt selbst frei.

Hier in agrarheute.de 

 

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