Wegen MKS: "Wir brauchen die Entscheidung nicht erst im April": Gesundheit von Kühen in Gefahr

Sobald die Kühe der bayerischen Bauern die Grenze zu Österreich überschreiten, wird es kritisch – dann gelten für sie andere Einfuhrbestimmungen.

Wenn bayerische Bauern im Frühjahr ihr Vieh auf Almen im benachbarten Österreich treiben wollen, geraten sie in ein Dilemma: Die Tiere überschreiten eine Staatsgrenze – und unterliegen damit den Einfuhrbestimmungen eines anderen Landes. "Wir wissen jedes Jahr erst viel zu spät, woran wir sind", sagt Hans Gruber, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands im Berchtesgadener Land.

Die Kritik des Landwirts zielt auf die mangelnde Planbarkeit des Weidebetriebs auf Almen wie der Kallbrunnalm – eine der größten bayerisch genutzten Flächen im österreichischen Pinzgau. Eine Debatte hierüber hatte es erst kürzlich während der Jahreshauptversammlung der Berchtesgadener Almbauern gegeben… .

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