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Wie gesund sind Hafer, Soja- und andere Pflanzendrinks wirklich?

- 02.04.2025
Milchalternativen wie Hafer-, Soja- oder Mandeldrinks boomen – und ein Ende des Hypes ist nicht in Sicht.
Viele glauben dabei, dass Pflanzendrinks nicht nur besser fürs Klima, sondern auch gesünder sind als Kuhmilch. Aber stimmt das tatsächlich? Wir erklären, worin sie sich unterscheiden und wo die Vor- und Nachteile der einzelnen Drinks liegen.
Viele Menschen entscheiden sich heute bewusst gegen den Verzehr tierischer Produkte
Fakt ist: In den letzten 50 Jahren hat sich unser Kuhmilch-Konsum fast halbiert. Im Jahr 2024 trank jeder Deutsche laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) durchschnittlich 46 Liter Milch - 1995 waren es noch 62,4 Liter, in den 1970er-Jahren sogar rund 80 Liter pro Kopf.
Die Gründe sind vielfältig: Viele Menschen bewerten Lebensmittel heute kritischer als noch vor zehn oder 15 Jahren und entscheiden sich oft bewusst gegen tierische Produkte. Zum einen aus ökologischen, zum anderen aus Gründen des Tierwohls.
Tatsächlich beansprucht die Haltung von Kühen enorme Flächen und viel Wasser – für die Produktion von einem Liter Milch werden etwa 700 Liter Wasser benötigt. Außerdem produzieren Kühe als Wiederkäuer erhebliche Mengen an Methan, das als Treibhausgas entscheidend an der Klimaerwärmung beteiligt ist.
Daher entscheiden sich immer mehr Menschen bewusst gegen den Konsum tierischer Milch und greifen zu pflanzlichen Milchalternativen. Gefördert wird dieser anhaltende Trend durch ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein. Doch wie gesund sind die Pflanzen-Drinks eigentlich?.. .


