Das Hühnerfleisch ist von weißen Streifen (White Striping) durchzogen? Das müssen Sie dazu wissen

Die Spuren von Tierleid durch die Massentierhaltung kann man teilweise am Fleisch im Supermarkt erkennen.

Hähnchenfleisch ist bei vielen Menschen beliebt: Es gilt als besonders mager und fettarm und ist eine gute Proteinquelle. Beim Kauf sollte man allerdings genau hinschauen. Ist das Fleisch von weißen Streifen durchzogen, ist es nicht die gesündeste Wahl. Zudem kann es ein Anzeichen von mangelndem Tierwohl sein.

 

Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, ist der Fleischkonsum hierzulande im Jahr 2024 um etwa 300 Gramm gestiegen: Die Menschen essen jährlich pro Kopf rund 53,2 Kilogramm. Geflügelfleisch belegt dabei unangefochten Platz eins.

 

Doch beim Kauf von Hühnerfleisch sollten Verbraucherinnen und Verbraucher besonders auf eine Sache achten: Wie sieht das Fleisch aus, ist es von weißen Fasern durchzogen? Lautet die Antwort ja, kann dies auf sogenanntes "White Striping" hindeuten – ein sichtbares Zeichen für mangelnde Qualität, das sogar gesundheitsschädlich sein kann.

 

Was ist "White Striping"?

Unter "White Striping" versteht man eine Muskelverfettung, die vor allem Hühnchenbrust und zum Teil auch Hühnerschenkel betrifft. Es handelt sich dabei um Muskeldystrophie, also eine degenerative Muskelerkrankung, die bei Qualzuchten und Masthühnern sehr verbreitet ist…. .

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