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Equine infektiöse Anämie (=Ansteckende Blutarmut der Einhufer) im Kreis Tübingen
Was Pferdehalter im Zollernalbkreis jetzt beachten müssen. Für infizierte Pferde gibt es keine Therapie. Sie werden getötet.

- 20.08.2025
Die Tierseuche „Equine infektiöse Anämie“ wurde bei einem Pferd im Kreis Tübingen festgestellt. Im Zollernalbkreis sind aktuell noch keine Fälle bekannt, wie das Landratsamt mitteilt.
Die Krankheit „Equine infektiöse Anämie“ (EIA), auch als „Ansteckende Blutarmut der Einhufer“ bekannt, wurde jüngst bei einem Pferd im Landkreis Tübingen festgestellt. Das hat mittlerweile auch das nationale Referenzlabor Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Das Veterinäramt des Landkreises Tübingen hat daraufhin den Ausbruch der Tierseuche amtlich festgestellt.
Der betroffene Betrieb steht nun unter behördlicher Beobachtung. Entsprechende Quarantäne- und veterinärmedizinische Maßnahmen wurden ergriffen. Derzeit erfolgen epidemiologische Rückermittlungen durch die zuständigen Behörden, um jene Betriebe und Pferde zu ermitteln, in denen das seuchenkranke Pferd in der Vergangenheit gehalten wurde beziehungsweise zu denen Kontakt bestand. Nach ersten Erkenntnissen bestanden Kontakte zu Betrieben und Pferden in mehreren Landkreisen. Alle Regierungsbezirke in Baden-Württemberg sind betroffen. Die Recherchen sind aufwendig und erfolgen auch auf Basis schriftlicher Aufzeichnungen der Zu- und Abgänge der gehaltenen Equiden.



