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MKS-Gefahr im eigenen Stall? Anonymes Tool bringt Landwirten Gewissheit

- 08.04.2025
Biosicherheit ist auch in Rinderbetrieben Teile eines guten Managements. Betriebseigene, saubere Kleidung ist ein entscheidender Faktor, um das Risiko einer Einschleppung von Krankheitserregern erheblich zu reduzieren.
Wie steht es um die Biosicherheit im Betrieb? Wo sind Schwachstellen und was kann man verbessern? Das zeigt die Risikoampel Rind.
Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist zurück in Europa. In Deutschland ist es glücklicherweise bei einem Einzelfall im Januar geblieben. Doch das aktuelle Geschehen in Ungarn und der Slowakei zeigt, wie schnell sich Seuchen ausbreiten können und wie wichtig es dementsprechend ist, durch Prävention eine Verbreitung von Erregern zu vermeiden.
Doch wie steht es um die Biosicherheit im eigenen Betrieb? Bei der Beantwortung dieser Frage soll Rinderhalterinnen und -haltern ein neues Online-Tool helfen. Mit der Risikoampel Rind können sie anonym und kostenfrei mithilfe eines Onlinefragebogens Schwachstellen im Betrieb identifizieren und konkrete Optimierungsmöglichkeiten finden.
Biosicherheit auf dem Betrieb: Für jeden Hof ein eigenes Konzept entwickeln
„Biosicherheit ist angewandter Tierschutz. Sie schützt Tiere und Verbraucherinteressen und ist ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche Stabilität der Agrar- und Ernährungswirtschaft“, betonte Dr. Barbara Grabkowsky, Leiterin der wissenschaftlichen Koordinierungsstelle trafo:agrar vergangene Woche bei einer Online-Tagung zur Vorstellung der Risikoampel. „Es gibt zahlreiche Checklisten und Leitlinien zu Biosicherheit, aber wir wollten ein betriebsindividuelles Konzept entwickeln“, erläuterte Grabkowsky…. .


