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So denken Forscher über die Ernährungskonzepte der Zukunft
Nussschalen zum Essen, Wege aus der Massentierhaltung, Geschmacksfusion: Bei dem Format "Forscherscheune" der Adalbert-Raps-Stiftung brachten Experten einiges auf den Tisch. Was essen wir in Zukunft?

- 16.07.2025
Wie ist es um die mikrobiologische Qualität veganer Produkte bestellt? Wie sorgt man bei pflanzlichen Alternativen zu Milchprodukten für ein besseres Mundgefühl? Wie lässt sich der ansteigende Konsum auf möglichst nachhaltige Weise decken? Schon zum siebten Mal gab es Anfang Juli die Forscherscheune.
Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen lieferten Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die die Ergebnisse oder Zwischenstände ihrer von der Adalbert-Raps-Stiftung geförderten Forschungsprojekte vorstellten. Das teilt die Stiftung mit.
Neben den geförderten Forschungspartnern kamen in ergänzenden Formaten weitere Experten zu Wort: Sternekoche Alexander Herrmann hielt eine unterhaltsame Dinner Speech, Professoren der Hochschule Coburg gaben beim Lagerfeuergespräch Impulse zum Thema KI und Food-Investor Jörg Reuter konnte für die Keynote gewonnen werden.
„Ich bin ein Lebensmittelromantiker“, gestand Jörg Reuter zu Beginn seines einführenden Vortrags. Jedoch sei die Konsumgesellschaft am „Peak Fleisch“ angekommen, „das passt nicht zum Planeten.“ Dabei setzt der Experte nicht auf nur einen Lösungsansatz, nämlich kein Fleisch mehr zu konsumieren. „Das wäre zu kurz gedacht, denn die Menschen in Deutschland wollen viel Fleisch essen, also müssen wir kreative Ansätze finden.“
Könne man zunächst 25 Prozent schlechte Tierhaltung ersetzen, sei schon viel gewonnen. „Essen ist Gemeinschaft, Heimat, Belohnung und auch kulturell verhaftet“, sagte er, habe aber auch einen hohen negativen Impact auf die Welt – daher brauche es die Transformation.
Seine Lösungsansätze?... .


